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Butch Reed (l.) gehörte bei WWE zum Stall von Manager Slick
Butch Reed (l.) gehörte bei WWE zum Stall von Manager Slick © WWE Network
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München - "Hacksaw" Butch Reed ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Er war ein WWE-Weggefährte von Hulk Hogan und Co. - aber in anderen Ligen weit erfolgreicher.

Die Wrestling-Welt trauert um eine schillernde Figur der achtziger Jahre: "Hacksaw" Butch Reed ist im Alter von 66 Jahren verstorben, Todesursache waren Herzprobleme, Reed hatte zwei Infarkte erlitten.

Reed war bei WWE ein Teil der bunten Ära um Hulk Hogan und "Macho Man" Randy Savage - bei WrestleMania IV im Jahr 1988 war er Savages Erstrundengegner im Turnier, an dessen Ende dieser sich zum Champion der damaligen WWF krönte.

Seine beste Zeit hatte Reed jedoch vorher, als er ein Topstar bei der damals einflussreichen Promotion Mid-South Wrestling unter dem legendären Mastermind Bill Watts.

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Butch Reed bei Mid-South mit vielen Legenden im Ring

Reed - bürgerlich Bruce Franklin Reed - war ein herausragender College-Linebacker an der University of Central Missouri, ehe er 1978 eine erfolgreiche Wrestling-Karriere begann (Berichte, dass er vorher auch in der NFL für die Kansas City Chiefs spielte, stimmen so nicht, tatsächlich hatte er es dort nicht in den endgültigen Kader geschafft).

Im Ring glänzte Reed mit einer für damalige Verhältnisse außergewöhnlichen Mischung aus Kraft, Athletik und Tempo, eine charismatische Erscheinung war er obendrein, was ihn zum Publikumsliebling in diversen regionalen Ligen machte. Reed hatte damals auch große und sehenswerte Matches mit Ikone Ric Flair.

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Sein erfolgreichstes Engagement hatte er zwischen 1983 und 1986 bei Mid-South, wo er als Publikumsliebling wie auch als böser "Heel" eine Hauptrolle spielte und diverse große Fehden gegen die Stars der Zeit hatte: den Junkyard Dog, Jim Duggan (um den "Hacksaw"-Spitznamen), Ted DiBiase, Bret Harts Schwager Jim "The Anvil" Neidhart (der zwischenzeitlich auch sein Partner war), den selbst vor kurzem verstorbenen Kamala.

Bei WWE unter seinen Möglichkeiten

1986 landete Reed bei der WWF, wo er mit Manager Slick und blond gefärbten Haaren als "The Natural" Butch Reed groß herausgebracht werden sollte. Im Wrestling Observer heißt es, dass Ligachef Vince McMahon damals so weit ging zu behaupten, dass er Reed zu einer modernen Version von Gorgeous George aufbauen können würde - dem großen Entertainment-Pionier des Wrestling, der seinerzeit auch ein Vorbild Muhammad Alis war.

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So erfolgreich war Reed letztlich nicht, nach eigenen Angaben hatte seine Motivation damals schon nachgelassen, weil der Reisestress als Wrestler ihm zugesetzt hatte. Es soll auch der Grund gewesen sein, warum eine angedachte Regentschaft als Intercontinental Champion sich nie materialisierte.

Reeds letzte große Auftritte auf nationaler Bühne hatte er bei World Championship Wrestling (WCW), wo er mit Ron Simmons das Tag Team Doom bildete, zum Ring begleitet erst von Woman, der späteren Nancy Benoit, die 2007 von ihrem Mann Chris ermordet wurde, später von WWE-Hall-of-Famer Teddy Long und Fehdengegner unter anderem der Steiner Brothers Rick und Scott.

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Reed stand noch bis 2011 für kleinere Ligen im Ring, fand nach dem Ende seiner Vollzeitkarriere im Ring aber auch eine weitere Passion als Rodeoreiter.

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