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Van Gerwen wütet im TV - auch Price sauer

Van Gerwen wütet im TV - auch Price sauer

Die Players Championship Finals vor der Darts-WM laufen unter widrigen Bedingungen. Michael van Gerwen ärgert sich, Gerwyn Price hat eine weitere Klage.
Michael van Gerwen zieht problemlos ins Viertelfinale des Turniers ein. Für "Flying Scotsman" Gary Anderson war es ein Match zum Vergessen.
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

Nicht nur die Streithähne Adrian Lewis und „Snakebite“ Peter Wright sind kurz vor der Darts-WM 2022 in Reizstimmung!

Auch der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen legte bei den Players Championship Finals (alle Spiele LIVE auf SPORT1) einen wütenden Auftritt hin - der Grund: die kühlen Bedingungen am Veranstaltungsort. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Die zeltartige Arena im britischen Ferienort Minehead hält die aktuelle Kältewelle in England nicht in Zaum, immer wieder sind die Spieler deshalb bei Aufwärmübungen zu sehen. Für die Darts-Stars ist das zusätzlich ungewohnt, weil sie gewöhnlich eher mit der von Arena-Scheinwerfern verursachten Hitze kämpfen. (Darts-WM 2022: Auslosung am Montag ab 20 Uhr im LIVESTREAM bei SPORT1)

Van Gerwen - am Samstag mit einem Sieg über Gary Anderson ins Viertelfinale gegen Wright eingezogen - machte aus seinem Ärger keinen Hehl. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Darts Players Championship Finals)

Van Gerwen wütet: „Absolut lächerlich“

„Die Bedingungen, unter denen wir hier spielen, sind absolut lächerlich“, schimpfte er bei ITV4. Keiner der Spieler erreiche sein „A-Game“, „es ist ziemlich kalt, es weht Wind und das hilft uns natürlich nicht“. Dementsprechend sei das Niveau des Turniers „nicht gut genug“, das sei schlecht für die Zuschauer, auch wenn die Bedinungen für alle gleich seien.

Van Gerwen deutete auch an, dass es ein Sprechverbot über das Thema gebe - auf das er allerdings pfiff: „Keinem ist erlaubt, was zu sagen, keiner hat die Eier, was zu sagen - aber ich spreche es aus.“

Auch Weltmeister Gerwyn Price sauer

Letztlich war van Gerwen aber nicht der einzige, der an diesem Wochenende seinem Unmut Luft machte: Auch der gegen Brendan Dolan ausgeschiedene Weltmeister Gerwyn Price schimpfte über die vor Ort Verantwortlichen.

Dem "Iceman" Gerwyn Price war es in Minehead zu kalt
Dem "Iceman" Gerwyn Price war es in Minehead zu kalt

In einer am Sonntag veröffentlichten Instagram-Story klagte der „Iceman“ (sic!) das Butlin‘s Minehead Resort an, das als Partner der PDC nicht nur für die Austragungsstätte, sondern auch für die Unterbringung der Stars verantwortlich ist.

„Bin froh, dass ich heute gehen kann. In der Halle gefroren und keine funktionierende Heizung im Zimmer, das ganze Wochenende“, schrieb Price und ärgerte sich über „schockierend schlechten Kundenservice“ an dem Ferienort.

Zur optischen Untermalung platzierte er darunter einen frierenden Spongebob.

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