Meilenstein für Arno Merk! Nach seiner Premiere bei der PDC-Darts-WM sichert sich der Deutsche gleich beim ersten Final-Stage-Event der European Q-School in Kalkar seine Tourcard.
Darts: Meilenstein für deutschen WM-Helden
Meilenstein für deutschen WM-Helden
Im Halbfinale war Merk gegen den Niederländer Jeffrey Sparidaans sogar noch mit 3:5 Legs in Rückstand geraten. Doch Merk behielt die Nerven und entschied die finalen drei Legs allesamt für sich. So gewann er die Partie am Ende noch mit 6:5. Über die gesamte Partie spielte Merk einen Drei-Dart-Average von 84,35.
Merk: Erst Coup gegen Snakebite bei der WM, jetzt Tourcard
Durch den Sieg im Halbfinale sichert sich Merk automatisch seine Tourcard, die ihn berechtigt, an allen professionellen PDC-Pro-Tour-Turnieren teilzunehmen. Dazu zählen unter anderem die Players Championships und European Tours.
Merk war bei seiner ersten WM-Teilnahme sensationell bis in die 3. Runde eingezogen und hatte dabei Ex-Weltmeister Peter „Snakebite“ Wright entzaubert. Erst gegen Michael van Gerwen musste sich der Deutsche geschlagen geben.
Darts: Merk-Gegner bezwingt Überraschungsmann der WM
Sparidaans versprach kein einfacher Gegner für Merk zu werden, zumal er im Viertelfinale unter anderem WM-Überraschungsmann Andreas Harrysson bezwang und dabei im Schnitt auf 92,74 Punkte kam.
Merk musste hingegen schon im Viertelfinale einen Kraftakt bewältigen und checkte bei eigenem Anwurf 73 Punkte zum 6:5-Sieg gegen Damian Mol. Auch hier lag der Deutsche zwischenzeitlich schon mit 1:4 zurück.
Schon im Achtelfinale bewies Merk Nervenstärke: Beim 6:4 gegen Jeffrey Keen beendete der 33-Jährige die Partie mit zwei Highfinishes. Beim Stand von 4:4 checkte er zunächst 164 Punkte, ein Leg später 120 Punkte zum Matchgewinn.
Die Sieger bei der UK Q-School - Beaton scheitert knapp
Die zweite Tourcard aus der European Q-School ging am 1. Final-Tag an Filip Bereza aus Polen. Er bezwang den Niederländer Jeffrey de Zwaan, der 2020 sogar im Achtelfinale der PDC-WM gestanden hatte, im anderen Halbfinale mit 6:5.
Bereza überstand gegen de Zwaan ganze neun (!) Matchdarts, ehe er die knappe Partie für sich entscheiden konnte.
Am ersten Tag der UK Q-School gingen die Tickets an Rhys Griffin und Adam Leek. Legende Steve Beaton musste sich im Viertelfinale Leek geschlagen geben.