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Darts: Meilenstein für deutschen WM-Helden

Meilenstein für deutschen WM-Helden

Arno Merk feiert nach seiner Premiere bei der Darts-WM den nächsten großen Erfolg. Auf der Final Stage der Q-School gelingt dem Deutschen ein starkes Comeback.
Trotz der Niederlage in der 3. Runde gegen Michael van Gerwen ist Arno Merk nach seinem Aus bei der Darts-WM immer noch überwältigt. Die vergangenen Monate kommen ihm vor "wie ein Fiebertraum".
Arno Merk feiert nach seiner Premiere bei der Darts-WM den nächsten großen Erfolg. Auf der Final Stage der Q-School gelingt dem Deutschen ein starkes Comeback.

Meilenstein für Arno Merk! Nach seiner Premiere bei der PDC-Darts-WM sichert sich der Deutsche gleich beim ersten Final-Stage-Event der European Q-School in Kalkar seine Tourcard.

Im Halbfinale war Merk gegen den Niederländer Jeffrey Sparidaans sogar noch mit 3:5 Legs in Rückstand geraten. Doch Merk behielt die Nerven und entschied die finalen drei Legs allesamt für sich. So gewann er die Partie am Ende noch mit 6:5. Über die gesamte Partie spielte Merk einen Drei-Dart-Average von 84,35.

Merk: Erst Coup gegen Snakebite bei der WM, jetzt Tourcard

Durch den Sieg im Halbfinale sichert sich Merk automatisch seine Tourcard, die ihn berechtigt, an allen professionellen PDC-Pro-Tour-Turnieren teilzunehmen. Dazu zählen unter anderem die Players Championships und European Tours.

Merk war bei seiner ersten WM-Teilnahme sensationell bis in die 3. Runde eingezogen und hatte dabei Ex-Weltmeister Peter „Snakebite“ Wright entzaubert. Erst gegen Michael van Gerwen musste sich der Deutsche geschlagen geben.

Darts: Merk-Gegner bezwingt Überraschungsmann der WM

Sparidaans versprach kein einfacher Gegner für Merk zu werden, zumal er im Viertelfinale unter anderem WM-Überraschungsmann Andreas Harrysson bezwang und dabei im Schnitt auf 92,74 Punkte kam.

Merk musste hingegen schon im Viertelfinale einen Kraftakt bewältigen und checkte bei eigenem Anwurf 73 Punkte zum 6:5-Sieg gegen Damian Mol. Auch hier lag der Deutsche zwischenzeitlich schon mit 1:4 zurück.

Schon im Achtelfinale bewies Merk Nervenstärke: Beim 6:4 gegen Jeffrey Keen beendete der 33-Jährige die Partie mit zwei Highfinishes. Beim Stand von 4:4 checkte er zunächst 164 Punkte, ein Leg später 120 Punkte zum Matchgewinn.

Die Sieger bei der UK Q-School - Beaton scheitert knapp

Die zweite Tourcard aus der European Q-School ging am 1. Final-Tag an Filip Bereza aus Polen. Er bezwang den Niederländer Jeffrey de Zwaan, der 2020 sogar im Achtelfinale der PDC-WM gestanden hatte, im anderen Halbfinale mit 6:5.

Bereza überstand gegen de Zwaan ganze neun (!) Matchdarts, ehe er die knappe Partie für sich entscheiden konnte.

Am ersten Tag der UK Q-School gingen die Tickets an Rhys Griffin und Adam Leek. Legende Steve Beaton musste sich im Viertelfinale Leek geschlagen geben.