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Darts: Whitewash im deutschen Duell

Whitewash im deutschen Duell

Arno Merk lässt Niko Springer im deutschen Duell bei der Players Championship 10 keine Chance. Auch zwei weitere Deutsche feiern deutliche Siege und trugen zu einem versöhnlichen Tag bei.
Ein steiler Aufstieg für Arno Merk wird mit einem starken Auftritt bei der WM 2026 belohnt. Wie weit geht es für Merk in der Darts-Szene noch?
Arno Merk lässt Niko Springer im deutschen Duell bei der Players Championship 10 keine Chance. Auch zwei weitere Deutsche feiern deutliche Siege und trugen zu einem versöhnlichen Tag bei.

Bei der Players Championship 10 in Wigan kam es am Dienstag schon in der ersten Runde zu einem besonderen Duell. Mit Arno Merk und Niko Springer trafen zwei der insgesamt acht deutschen Darts-Profis aufeinander, die an der Darts-WM 2026 teilgenommen hatten.

Merk ließ Springer jedoch keine Chance und gewann nach einem Whitewash mit 6:0 in den Legs gegen den Mann, der vor nicht einmal zwei Wochen noch den dreifachen Weltmeister Michael van Gerwen mit 6:1 in den Legs beim German Darts Grand Prix bezwang.

Players Championship 10: Dreifacher deutscher Whitwash in Runde eins

Beide Spieler steigerten sich über den Verlauf der Partie, wobei Merk mit im Schnitt 95,94 Punkten den Drei-Dart-Average von Springer (88,07) deutlich übertraf. Vor allem in den ersten zwei Legs hatte Springer Probleme und startete lediglich mit durchschnittlich 77,4 und 80,17 Punkten in die Partie. In seiner zweiten Partie musste Merk dann allerdings die Segel streichen. Gegen den Engländer Callan Rydz setzte es eine 3:6-Niederlage.

Mit seinem Erstrundenerfolg war Merk aus deutscher Sicht jedoch nicht allein. Auch Gabriel Clemens (6:0 gegen Niall Culleton) und Ricardo Pietreczko (6:0 gegen Mensur Suljovic) feierten einen Whitewash in der ersten Runde. Doch nicht nur das. Clemens ließ auch in seiner zweiten Partie des Tages einen Whitewash folgen. Gegen Wesley Plaisier hieß das Ergebnis erneut 6:0 in den Legs aus deutscher Sicht.

Darts: Schindler scheitert an Greaves

Neben Daniel Klose war Clemens am Dienstag der erfolgreichste Deutsche. Beide scheiterten im Achtelfinale. Clemens erlebte bei seiner 0:6-Niederlage gegen Kevin Doets, der beeindruckende 107,36 Punkte im Drei-Dart-Average spielte, eine Niederlage. Klose erlitt nach einem starken Tag als Nachrücker eine 3:6-Niederlage gegen den Tagessieger vom Montag, Chris Dobey.

Zum Auftakt scheiterte allerdings unter anderem die deutsche Nummer eins, Martin Schindler, in Runde eins an der Engländerin Beau Greaves (5:6), die zuletzt einen historischen Erfolg feierte.