Kritik nach Ballon-d’Or-Gala: Thierry Henry rechtfertigt sich
Kanes emotionale Reaktion auf den Coup!
Thierry Henrys Moderation des Ballon d'Or ruft im Netz auch Kritik hervor. Nun bezieht der 49-Jährige Stellung – und äußert sich zu den Vorwürfen rund um Lamine Yamal, Harry Kane und seiner Kollegin Kate Scott.
Thierry Henry hat mit seiner Art der Moderation bei der Ballon-d’Or-Verleihung am Montagabend scheinbar nicht alle Geschmäcker der Zuschauenden getroffen. Im Netz wurden dem ehemaligen Arsenal-Star aufgrund verschiedener Aussagen Fehlverhalten und Respektlosigkeit vorgeworfen – nun reagierte der 49-Jährige in einem Instagram-Video auf die Vorwürfe.
„Ich habe gesehen, dass viele Leute über die Ballon-d’Or-Verleihung reden, deshalb möchte ich ein paar Dinge klarstellen“, begann der Franzose und betonte: „Manche haben sich wirklich über nichts aufgeregt.“
Henry: „Ich bin ein großer Fan von Lamine Yamal“
Als Erstes thematisierte Henry die Vergabe der Kopa-Trophäe an Lamine Yamal. Der 19-Jährige wurde zu Beginn der Gala mit dem Award für den besten U21-Spieler der Welt ausgezeichnet und ging später beim Ballon d’Or leer aus. Bei der Verleihung hatte Henry, der die Veranstaltung an der Seite von Journalistin Kate Scott moderierte, Yamal mit einem Augenzwinkern gefragt: „Ist das der Award, den du heute Abend wirklich wolltest?“
Aufgrund dieser Frage erntete Henry online im Nachhinein Kritik. Einige User waren der Meinung, die Stürmerlegende hätte diese Frage mit einem bösen Hintergedanken gestellt – denn im Vorfeld hatte Yamal sich offenkundig große Chancen auf den Gewinn des Ballon d’Or versprochen.
„Ich bin ein großer Fan von Lamine Yamal, ich wollte sein Ego in keiner Weise auf die Probe stellen“, stellte Henry nun klar und wies die Vorwürfe zurück. „Er ist einer der Spieler, für die ich bezahlen würde, um ihnen zuzugucken.“ Er bedauere, dass der 19-Jährige den Ballon d’Or nicht gewonnen habe.
Hinter Gewinner Harry Kane und dem Zweitplatzierten Kylian Mbappé musste sich Yamal am Montagabend mit dem dritten Platz bei der Ballon-d’Or-Wahl zufriedengeben.
Missgunst gegenüber Kane?
Doch nicht nur Henrys Umgang mit Barcelonas Shootingstar traf bei manchen Beobachtern auf Unbehagen – auch eine Vorgeschichte mit Harry Kane sorgte für Aufsehen. Genauer gesagt Henrys Aussage, eher seine Landsmänner Kylian Mbappé oder Michael Olise statt Bayerns Torgaranten als Gewinner der traditionsreichen Veranstaltung sehen zu wollen.
Dabei sei laut Henry diesbezüglich alles in Ordnung zwischen Kane und ihm. Im Rahmen der CBS-Sendung zum Duell zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal hätten Englands Kapitän und der 49-Jährige genau über dieses Thema gesprochen. So sagte Henry in seinem Video: „Auch wenn ich Franzose bin und ich meine Landsmänner und Teamkollegen immer unterstützen werde, habe ich ihm gesagt: ‚Du bist ein würdiger Sieger, du hast es verdient.‘“
Kate Scott? „Sie war bei dem Witz auf meiner Seite“
Neben den Interaktionen mit Kane und Yamal war den Zuschauenden zudem eine Bemerkung in Richtung Kate Scott negativ aufgefallen. Was war vorgefallen? Bei der Verleihung des Socrates-Awards an Bukayo Saka hatte Henry die falsche Aussprache der Moderatorin von „Socrates“ moniert.
Der Franzose korrigierte Scott sogar – und musste sich anschließend der Kritik stellen, er hätte sich mit diesem Verhalten respektlos gegenüber seiner CBS-Kollegin verhalten.
„Noch einmal: Dass euch der Witz nicht gefallen hat, verstehe ich. Aber hört auf zu sagen, ich hätte Kate respektlos behandelt. Das würde ich niemals tun“, bezog der 49-Jährige zu diesem Vorfall Stellung. „Ihr könnt sie fragen, Leute, sie war bei dem Witz auf meiner Seite.“
Henry hat eine klare Forderung
Henry verdeutlichte, dass die Aktion geplant gewesen sei: „Sie hat absichtlich ‚Socratis‘ gesagt und ich sollte zu ‚Socrates‘ korrigieren“, erklärte der Ex-Arsenal-Star die Hintergründe und forderte: „Hört auf, Geschichten zu erfinden.“
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Sein Statement beendete der 49-Jährige zusammenfassend mit folgenden Worten: „Ich liebe Harry Kane, ich liebe Lamine Yamal und ich habe Kate nicht respektlos behandelt.“