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Lewandowski: "Robert hat Angst" - warum der FC-Bayern-Star nicht in die Premier League will

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Lewandowski: "Robert hat Angst" - warum der FC-Bayern-Star nicht in die Premier League will

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Darum scheut Lewy England-Transfer

Darum scheut Lewy England-Transfer

Erling Haaland hat es mit seinem Wechsel zu ManCity vorgemacht, doch Robert Lewandowski scheut einen Transfer auf die Insel. Davor hat der Bayern-Star Angst, verrät sein Ex-Berater Kucharski.
Nächste Runde im Zoff zwischen Robert Lewandowski und dem FC Bayern. Der Stürmerstar erneuert seinen Wechselwunsch: Die Chronik einer Schlammschlacht...
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Reinhard Franke
Reinhard Franke

Auf der Insel wurde der 75-Millionen-Euro-Transfer überschwänglich gefeiert. Die Medien überschlugen sich und England-Legende Gary Lineker zeigte sich auf Twitter begeistert.

„Ein bahnbrechender Moment für die Premier League“, schrieb der TV-Experte: „Es ist das erste Mal, dass ein junger Superstar, der von allen umgarnt wird, zu einem englischen Klub wechselt und nicht zu den spanischen Giganten.“

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Während Haaland in der Premier League nun die Herausforderung mit zahlreichen „Weltklassespielern“ annimmt („Ich will Tore schießen, Titel holen und mich als Fußballer entwickeln. Ich bin sicher, dass ich das hier tun kann. Das ist ein großartiger Wechsel für mich.“), scheut Robert Lewandowski den Sprung nach England.

Der Top-Torjäger vom FC Bayern soll zwar auch für Manchester United und den FC Chelsea eine Transfer-Option sein, berichten englische und spanische Medien übereinstimmend, doch der Pole schließt einen Wechsel auf die Insel kategorisch aus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Warum nicht England? Das war damals auch ein Thema. Ich habe von Robert immer eine infantile Erklärung gehört, dass es in England so oft regnet. Das hat er so zu mir gesagt“, erklärte sein früherer Berater Cezary Kucharski gegenüber SPORT1. Mittlerweile wird er aber von Pini Zahavi vertreten. (REPORT: Das ist „Piranha“ Zahavi)

Ex-Berater: Wovor Lewandowski Angst hat

Lewys Ex-Agent sieht darin aber nicht den wahren Grund, vielmehr soll sein polnischer Landsmann Angst haben, in der hochklassigen Premier League eventuell nicht bestehen zu können. „Ich glaube aber, der wahre Grund war, dass er dachte, nicht so effektiv sein zu können wie in Deutschland. Davor hatte Robert wirklich Angst“, gibt Kucharski weiter zu verstehen.

Thomas Müller spricht im Zuge der Nations League über Robert Lewandowski und den FC Bayern München. Der Nationalspieler stellt einen skurrilen Vergleich zu dem Wechseltheater an.
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FC Bayern München: Thomas Müller über Robert Lewandowski und das Wechseltheater

Während in der Bundesliga die Bayern nun zum 10. Mal in Folge deutscher Meister wurden, gab es in derselben Zeitspanne auf der Insel fünf verschiedene englische Meister: ManCity (5 Titel), Chelsea (2), ManUnited, Leicester City, FC Liverpool (je 1). (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Mit einem geschätzten Gesamt-Kader-Wert von knapp 770 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) würde sich der FCB unter den englischen Klubs nur als Fünfter hinter United (775 Mios.), Chelsea (869 Mios.), Liverpool (928 Mios.) und City (959 Mios.) einreihen. Der Wettbewerb, das Tempo, die Finanzen, das Marketing, die TV-Gelder: Alles scheint in der Premier League größer, schneller und imposanter als in der Bundesliga oder in der Wohlfühloase des FC Bayern.

Lewandowski selbst pocht weiter auf einen Transfer zum FC Barcelona. Der deutsche Rekordmeister spielt da aber nicht mit und stellte in Person von Oliver Kahn klar: „Fakt ist: Er hat einen Vertrag, diesen wird er erfüllen. Basta! Wir sind da sehr klar und konsequent, was das betrifft. Das ist hier so beim FC Bayern. Es gibt keinen Spieler, der über dem Verein steht“, so Bayerns Vorstandsboss vehement.

PSG-Interesse? Lewandowskis Frau will nicht nach Paris

Am vergangenen Wochenende berichtete die französische Sportzeitung L‘Équipe, dass Paris Saint-Germain seinen Hut in den Ring geworfen habe. Treibende Kraft im Buhlen um Lewandowski sei dem Bericht nach der neue PSG-Sportdirektor Luis Campos.

RMC Sport ging sogar noch weiter und behauptete, dass es zu einem Treffen zwischen Vertretern des Scheich-Klubs sowie Lewandowskis Seite gekommen sei. Doch bei der Konkurrenz im Sturm mit Kylian Mbappé, Lionel Messi und Neymar scheint ein Wechsel für den 33-Jährigen keinen Sinn zu ergeben.

Vielmehr erhoffe sich der polnische Nationalstürmer immer noch, einmal den Ballon d‘Or zu gewinnen. Als Bayern-Spieler und mehrfacher Bundesliga-Torschützenkönig wurde Lewy bislang aber stets übergangen.

Und bei PSG spielen zudem schon drei absolute Superstars, was gegen einen Transfer spricht. „Und übrigens: Mit PSG durfte ich damals nicht verhandeln, weil Roberts Frau nicht nach Paris wollte. Vielleicht hat sich das ja inzwischen geändert“, fügte Kucharski zweifelnd an.

Lewy pocht auf Barca-Wechsel

Mit dem FC Barcelona hingegen ist sich der 33-Jährige, dessen Vertrag 2023 in München ausläuft, nach SPORT1-Informationen bereits über einen Dreijahresvertrag einig. (REPORT: Darum bricht Lewandowski mit Bayern)

Lewandowski will unbedingt weg. Und er hofft, dass ihn seine Vorgesetzten endlich verstehen und ihm bis zum Vorbereitungsstart in gut drei Wochen eine Freigabe für einen Wechsel nach Barcelona erteilen.

Der Countdown läuft ...

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