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Bundesliga: BVB-Neuzugang Özcan gleich im Kampfmodus

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Bundesliga: BVB-Neuzugang Özcan gleich im Kampfmodus

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BVB-Zugang gleich im Kampfmodus

BVB-Zugang gleich im Kampfmodus

Salih Özcan ist einer von acht Neuzugängen bei Borussia Dortmund. Der Ex-Kölner gibt sich im Trainingslager kämpferisch und will einen Rekord brechen.
Viele neue Spieler sind Teil des neuen BVB, das bedeutet auch eine neue Hierarchie. Neuzugang Salih Özcan und auch Kapitän Marco Reus sprechen über ihre Rollen im Team.
Patrick Berger
Patrick Berger

Er wurde geholt, um Borussia Dortmund eine neue Note zu geben!

Mentalitäts-Monster Salih Özcan kam per Ausstiegsklausel in Höhe von rund fünf Millionen Euro aus Köln. „Salih ist einer der Aufsteiger der abgelaufenen Saison“, sagte Sportchef Sebastian Kehl im Zuge der Verpflichtung. „Einer, der dorthin geht, wo es wehtut und kompromisslos alles dafür gibt, dass seine Mannschaft Erfolg hat.“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Kaum angekommen im Pott, ist Özcan gleich im Kampfmodus: „Ich scheue keinen Zweikampf“, sagt der 24-Jährige, der sich vom Spielertypen her selbst eher als „Abräumer“ bezeichnet. „Egal, ob ich mich verletze oder den Gegner - ich gehe voll rein. Da habe ich keine Angst.“

Mit 625 geführten Zweikämpfen landete der gebürtige Kölner in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auf Rang sieben, auf Platz eins: Jude Bellingham (814). Gemeinsam mit dem 18 Jahre alten Engländer – und wahlweise auch mit „Achter“ Mahmoud Dahoud – soll der Neuzugang für mehr defensive Stabilität sorgen und die Gegentor-Flut (72 Pflichtspiel-Treffer) endlich stoppen.

„Darüber haben wir gesprochen“, sagt der fünffache türkische Nationalspieler, der nach einem Pressschlag nachträglich ins BVB-Trainingslager nach Bad Ragaz gereist ist. „Wir wollen keine Geschenke mehr verteilen, auch nicht in Testspielen.“

Özcan schielt beim BVB auf kuriosen Rekord

Trotzdem will er die nächsten Tage in der Ostschweiz nutzen, um Eigenwerbung zu betreiben. „Wenn ich meine Leistung bringe, habe ich große Chancen, hier zu spielen“, sagt er. „Natürlich ist der Konkurrenzkampf groß, das ist aber normal bei so einem großen Verein und das nehme ich an.“

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Özcan könnte der heimliche Königstransfer der Dortmunder werden. Das Fünf-Millionen-Schnäppchen wird klubintern mit Robert Andrich verglichen, den Konkurrent Bayer Leverkusen für vergleichsweise wenig Geld (rund sechs Millionen Euro) von Union Berlin geholt hat und der im ersten Jahr voll eingeschlagen ist. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Özcan soll den BVB mit seiner Art mitreißen, dem oft lethargisch wirkenden Team die nötige (und teils fehlende) physische Komponente geben und darüber hinaus „die Bälle auf dem Weg nach vorne verteilen“.

Übrigens: Topfit scheint Özcan auch zu sein. In der bisherigen Sommer-Vorbereitung hält der Deutsch-Türke den teaminternen Klimmzug-Rekord. Wie viele es sind? „Es müssten 20 sein!“

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