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Kane-Poker: Worüber Bayerns Bosse nachdenken

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Kane-Poker: Worüber Bayerns Bosse nachdenken

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Kane-Poker: So geht es weiter

Tottenham Hotspur weist den FC Bayern im Werben um Harry Kane weiterhin zurück. Die Gespräche zwischen den Vereinen laufen weiter - und die Münchner denken darüber nach, noch einmal nachzulegen.
Harry Kane erzielte bei Tottenhams 5:1-Testspielsieg gegen Schachtar Donezk vier Tore. Spurs-Trainer Ange Postecoglou wurde nach dem Spiel erneut zum öffentlichen Interesse Bayerns gefragt.
khau
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mhuber
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von Kerry Hau, Maximilian Huber

Es war der nächste Rückschlag für den FC Bayern im Kaugummi-Poker um Harry Kane.

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Tottenham Hotspur lehnte am Montag das jüngste Angebot des Rekordmeisters ab. Nicht irgendein Angebot, sondern das höchste, das ein Bundesligist je für einen Spieler abgab: 100 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.

Zu wenig für Spurs-Boss Daniel Levy, der die Bayern-Verantwortlichen Jan-Christian Dreesen und Marco Neppe vergangene Woche zu einem Mittagessen in London getroffen hatte.

Spurs-Boss Levy immer noch nicht zufrieden

Nach SPORT1-Informationen verlangt Levy einen höheren Sockelbetrag. Die Rede ist von einer Fixsumme von 100 Millionen Pfund, also 116 Millionen Euro. Hinzu kämen dann möglicherweise noch zusätzliche Bonuszahlungen. Laut The Athletic trennen die beiden Klubs sogar noch rund 29 Millionen Euro in ihren Vorstellungen.

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Wie lange machen die Bayern den Kane-Wahnsinn noch mit?

Sowohl die Bosse um Dreesen als auch die Kane-Seite mit Bruder Charlie haben Levy in den vergangenen Tagen mehrfach zu verstehen gegeben, eine Lösung vor dem Saisonstart zu wollen. Die Devise: Entweder Kane ist am 12. August, wenn die Bayern RB Leipzig zum Supercup empfangen, ein Bayern-Spieler - oder aber er startet mit den Spurs am 13. August in Brentford die neue Premier-League-Spielzeit.

Gespräche über Kane-Transfer laufen weiter

Ein paar Tage bleiben also noch. Und: Das letzte Wort ist nicht gesprochen, beide Klubs sind weiterhin im Austausch. Die Transfer-Taskforce der Bayern wird zeitnah eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen. Nach SPORT1-Informationen denken die Münchner darüber nach, entgegen ihres ursprünglichen Plans doch noch einmal nachzubessern, sie wollen weiter um Kane kämpfen.

Der FC Bayern hat sein letztes Testspiel vor dem Saisonstart gegen die AS Monaco mit 4:2 gewonnen. Im Anschluss reagiert Jamal Musiala auf einen möglichen Transfer von Harry Kane.
01:13
FC Bayern: Jamal Musiala reagiert auf einen möglichen Transfer von Harry Kane

Gleichzeitig müssen sich die Verantwortlichen mit verschiedenen Notfall-Plänen befassen. Ein Gedankenspiel lautet, den nächsten Anlauf bei Wunschstürmer Kane im Winter zu wagen - und bis dahin vermehrt auf Youngster Mathys Tel zu setzen.

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Bayern-Gedankenspiel mit Tel

Der 18-jährige Franzose hinterließ in der Vorbereitung bislang einen guten Eindruck, empfahl sich Trainer Thomas Tuchel auch im Training.

Es wäre für die Verantwortlichen alles andere als ideal, dem Teenager so früh so viel Verantwortung zu geben. Doch Kane soll sich den Bayern eben nicht nur für die aktuelle Transferperiode „committed“ haben, weshalb eine Übergangslösung mit Tel sowie Routinier Eric Maxim Choupo-Moting bis zur Saison-Halbzeit durchaus Sinn ergeben würde.

Aufgrund seines bis 2024 datierten Vertrages wäre Kane, der im vergangenen Testspiel gegen Schachtjor Donezk einen Viererpack erzielt hatte, ab 1. Januar für deutlich weniger Geld zu haben als jetzt - und im nächsten Sommer sogar ablösefrei.

Der englische Nationalmannschaftskapitän hat den Bayern schon vor Wochen signalisiert, auch 2024 offen für einen Wechsel an die Isar zu sein. Am liebsten will er den Transfer trotzdem schon jetzt - vor allem, weil Tottenham nicht in der Champions League vertreten ist und er unter der Regie von Thomas Tuchel große Chancen auf Titel sieht.

Die Bayern haben Harry Kane überzeugt. Aber noch immer nicht Daniel Levy.