Im Sommer wurde Alphonso Davies zum Kapitän der kanadischen Nationalmannschaft ernannt. Eine Rolle, die ihm eigentlich nicht auf den Leib geschneidert ist.
„Kimmich ist sehr intensiv“
„Ich will die Leute nicht herumkommandieren. Das ist nicht meine Art. Ich mag es nicht, anderen zu sagen, was sie tun sollen“, erzählte der Abwehrspieler des FC Bayern in einem Interview mit der The Athletic.

Um dieser Aufgabe dennoch gerecht zu werden, hat sich Davies in den ersten Monaten dieser Saison von Manuel Neuer und Joshua Kimmich inspirieren lassen.
„Kimmich ist sehr intensiv“
So beobachtete der 23-Jährige seine beiden Teamkollegen, die sich durch unterschiedliche Führungsstile auszeichnen, in aller Ruhe und machte sich Notizen, um zu lernen, was es braucht, um ein guter Kapitän zu sein.
„Kimmich ist sehr intensiv“, betonte Davies. „Aber er bringt Leben in die Mannschaft. Auf dem Platz hält er dich auf Trab. Neuer dagegen ist eher ruhig. Er sagt vielleicht ein, zwei Worte, aber es ist seine Ausstrahlung, seine Präsenz.“
Davies: Kompany „höflich, aber bestimmt“
Auch von seinem Vereinstrainer Vincent Kompany, dem langjährigen Kapitän von Manchester City, wollte sich der Kanadier etwas abschauen. „Die Art und Weise, wie er mit der Mannschaft spricht, ist höflich, aber bestimmt“, sagte er.
Über seine erste Woche als kanadischer Kapitän sagte der Bayern-Star: „Ich bin stolz darauf, dass ich alle als gleichwertig ansehe. Ich will niemanden bevormunden. Ich will nicht, dass die Spieler Angst vor mir haben. Ich will, dass sie sich bei mir wohlfühlen.“