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Kehl? "Einen Traditionsverein hätte er beim HSV auch"

Ex-HSV-Boss kommentiert Kehl-Gerüchte

Sebastian Kehl wird mit einem Wechsel zum Hamburger SV in Verbindung gebracht. Nun kommentiert Ex-HSV-Boss Marcell Jansen die Gerüchte um den BVB-Sportdirektor.
Sebastian Kehl ist beim Hamburger SV im Gespräch - und sagt vorerst nicht dazu. Wird er seinen BVB verlassen? Es gibt Faktoren, die dagegen sprechen - aber nicht nur ...
Sebastian Kehl wird mit einem Wechsel zum Hamburger SV in Verbindung gebracht. Nun kommentiert Ex-HSV-Boss Marcell Jansen die Gerüchte um den BVB-Sportdirektor.

Ist Sebastian Kehl bald neuer HSV-Sportvorstand? Der Kaderplaner von Borussia Dortmund wird beim Hamburger SV als Nachfolger von Stefan Kuntz gehandelt.

Marcell Jansen, bis Juni 2025 noch als Präsident beim HSV im Amt, hat die Gerüchte am Sonntag kommentiert. „Es spricht auch für ihn, dass er schon so lange beim BVB ist und da auch einen guten Job macht – und das in einem sehr komplexen Umfeld", sagte Jansen bei Sky90.

Jansen: „Kein Thema für jetzt“

„Einen Traditionsverein hätte er beim HSV auch. Ich glaube aber, dass es kein Thema für jetzt ist. Wenn überhaupt, dann für den Sommer“, meinte der langjährige HSV-Boss.

Kehl äußerte sich am Samstag bei DAZN noch wie folgt: „Mein Fokus ist bei diesem Klub (Borussia Dortmund, Anm. d. Red.). Ich versuche hier, meine Aufgabe in dieser Transferzeit so gut wie möglich zu absolvieren. Ich glaube, ich muss nicht extra betonen, was mir dieser Klub bedeutet. Ich bin seit über 24 Jahren hier.“

Hamann befeuert Gerüchte um Kehl

Jüngst hatte TV-Experte Dietmar Hamann die Gerüchte noch befeuert. „Er sollte interessiert sein“, befand Hamann: „Sollten die Hamburger ernsthaftes Interesse haben, dass er dort wirklich Chef und CEO werden kann, dann wird er sich das - glaube ich - mit Sicherheit anhören.“

Nach SPORT1-Informationen gab es bislang keinen Kontakt zwischen den Parteien. Dennoch gilt: Die neuen Spekulationen schmeicheln Kehl – ähnlich wie schon bei den Gerüchten um einen Wechsel zum VfL Wolfsburg Ende November.

BVB: Kehl immer wieder in der Kritik

Vor allem deshalb, weil er beim BVB nicht immer die größte Wertschätzung erfuhr. Und das, obwohl er einige starke Deals einfädelte und sowohl im vergangenen Sommer als auch im Jahr davor für seine Transfers gefeiert wurde.

Trotzdem steht Kehl immer wieder in der Kritik. Als der ehemalige Technische Direktor Sven Mislintat noch im Verein war, stand Kehls Zukunft beim BVB zeitweise sogar auf der Kippe. Auch die Beförderung von Ricken – und eben nicht von Kehl – in die Geschäftsführung war nicht gerade ein Vertrauenssignal.