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Stimmen: „Das hätte ich niemals geglaubt“

Stimmen: „Das hätte ich niemals geglaubt“

Die Bayern bleiben in ihrer Gruppe das Maß aller Dinge, Wolfsburg kassiert einen bitteren Dämpfer. SPORT1 hat die Stimmen zur Champions League.
Cheftrainer vom VfL Wolfsburg Mark van Bommel spricht darüber, warum die Spieler in der zweiten Halbzeit andere Entscheidungen getroffen haben als er es vorgegeben hatte.
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von SPORT1

Der FC Bayern setzt seinen Lauf in der Champions-League-Saison mit einem 4:0-Erfolg bei Benfica Lissabon durch. Der VfL Wolfsburg hingegen muss sich bei Red Bull Salzburg mit 1:3 geschlagen geben und erleidet einen herben Rückschlag im Kampf um den Achtelfinaleinzug.

SPORT1 hat die Stimmen zu den Spielen von DAZN und den Pressekonferenzen:

Dino Toppmöller (Co-Trainer FC Bayern und Vertreter des erkrankten Julian Nagelsmann): „Es hat viel Spaß gemacht in ungewohnter Rolle. Die Jungs haben es sensationell gemacht, gerade in der zweiten Halbzeit. Ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft. Es ist nicht einfach für die Jungs, wenn der Cheftrainer im letzten Moment nicht da ist.“

Zu Glückwünschen von Nagelsmann: „Der Julian hat anscheinend schon ein Video in die Gruppe gestellt. Mir hat er vor dem Spiel geschrieben. Ich glaube der Xaver und ich müssen da jetzt noch einen neuen Einstand machen. Wenn man so ein Spiel gewinnt, dann macht man das gerne. Hier in München ist, glaube ich, Leberkäse und ein Bierchen Tradition. Das müssen wir durchziehen.“

Zur mutigen Einwechselung von Serge Gnabry für Benjamin Pavard: „Da sieht man, dass Julian zwar krank, aber im Kopf noch sehr fix ist. Das war seine Idee, den Serge reinzubringen. Wir waren in Kontakt mit Julian, und es war ein entscheidender Punkt, da wir mit Serge deutlich gefährlicher wurden. Es war eine mutige Entscheidung. Gut gemacht, Julian.“

Co-Trainer Dino Toppmöller spricht über den Kontakt zu Cheftrainer Julian Nagelsmann während des Spiels und wie die Entscheidung über zur Auswechslung gefallen ist.
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Co-Trainer verrät: So verlief der Kontakt zu Nagelsmann während des Spiels

Toppmöller: „Coman hat brutal aufgedreht“

Zum Freistoßtor von Leroy Sané: „Leroy übt die Freistöße im Abschlusstraining und es ist schön, dass sich das auszahlt.“

Zu Coman: „Er hat in der zweiten Halbzeit brutal aufgedreht und seinen Gegner schwindelig gespielt. Kingsley hat es gut gemacht und alle anderen haben es gut gemacht.“

Manuel Neuer (FC Bayern): „Die zweite Halbzeit war überragend. Wir haben wenig zugelassen und hatten die Kontrolle, sind aber lange nicht durchgekommen. Wir hatten ein bisschen Pech mit dem Videoschiedsrichter. Das wird alles stimmen, aber wenn eines der Tore gezählt hätte, hätten wir uns leichter getan.“

Zu seinen Paraden: „Es waren zwei wichtige Situationen. Es ist wichtig, für die Mannschaft da zu sein.“

Zu seinem Meilenstein: „Das ist gigantisch, das hätte ich niemals geglaubt. Wenn mir das jemand am Anfang meiner Karriere gesagt hätte, dann hätte ich es nicht für möglich gehalten. Es ist eine tolle Zeit und es war heute eine tolle Kulisse. Es war ein toller Abend für uns.“

Zu Nagelsmann-Vertreter Dino Toppmöller: „Er hat das super gemacht. Das ganze Trainerteam – es ist ja nicht nur eine Person. Wir erarbeiten alles gemeinsam und sie haben es alle zusammen gut gemacht.“

Leroy Sané (FC Bayern): „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, auch in der ersten Halbzeit. Wir hätten mehr aufs Tor gehen können. Ich bin mit der Leistung aber sehr zufrieden. Die Trainer haben uns sehr gut vorbereitet, wir wussten, dass sie aggressiv sind. Wir haben nicht aufgehört und wollten weitermachen.“

Zu seinem Freistoßtor: „Ich trainiere viele Freistöße. Der erste hat nicht so gut geklappt. Da war ich froh, dass der zweite drin war.“

Zum Hunger der Mannschaft: „Es war schon immer so. In den letzten Jahren hat man auch gesehen, wie hungrig alle waren. Ich hoffe, dass bleibt so.“

Peter Neururer und der Fantalk diskutieren darüber, ob Cheftrainer Julian Nagelsmann auch von dem Hotelzimmer das Sagen hat oder er zu seinen Co-Trainern genug Vertrauen hat.
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Neururer in Rage: Das macht Nagelsmann doch nicht aus dem Hotel!

Kingsley Coman (FC Bayern): „Benfica hat gut gespielt. Nach dem zweiten Tor haben wir viele Chancen gehabt und die Tore gemacht.“

Zu seinem Befinden: „Ich fühle mich sehr gut. Ich bin sehr glücklich, dass ich ohne Herzprobleme spielen kann. Es ist alles gut.“

Weigl: „Bayern haben Chancen eiskalt genutzt“

Julian Weigl (Benfica Lissabon): „Wir haben uns viel vorgenommen. Wir haben gezeigt, dass wir an einem magischen Abend hier zu Hause gegen die Bayern etwas holen können. Sie bringen extreme Qualität mit und man muss jede Minute wach sein. Am Ende hat uns ein bisschen die Kraft gefehlt. Es waren Momente dabei, wo das Spiel in unsere Richtung kippen konnte. Manuel Neuer hat herausragend gehalten. Aber auch die Bayern hatten sehr viele Chancen. Du brauchst hier deinen besten Abend und den haben wir nicht gehabt. Die Bayern haben ihre Chancen am Ende eiskalt genutzt.“

Mark van Bommel (Trainer VfL Wolfsburg): „Wir sind gleich in Rückstand geraten. Danach haben wir das Spiel bestimmt, haben verdient den Ausgleich erzielt. In Hälfte zwei machen wir nicht mehr das, was wir zuvor gemacht haben. Dann kriegen wir zwei Standards – so kann man die nicht verteidigen. Man kann keine Playstation spielen mit den Jungs. Die Jungs sind unter Druck gekommen. Aber man darf nicht auf diese Art und Weise ein Spiel verlieren.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Über seine Mannschaft: „Wir sind eine Mannschaft, die von Zusammenarbeit lebt. Wenn das nicht zu hundert Prozent kommt, sind wir eine normale Mannschaft. Wir müssen immer konzentriert sein, so was kann man nicht trainieren. Ich bin immer noch sauer, dass uns zwei Punkte in Lille geklaut wurden. Wir haben jetzt noch drei Spiele. Heute hätten wir ein Unentschieden mitnehmen können.“

Über die nun sieben sieglosen Spiele in Folge: „Ich mache mir immer Gedanken. Wir sind noch nie an die Wand gespielt worden. Wir haben jetzt siebenmal in Folge nicht gewonnen, dann denkt man natürlich nach. Man muss aber das Gleiche machen, was man vorher gemacht hat. Viele Spiele, die wir verloren haben, hätten wir auch gewinnen können. Es sind kleine Sachen, die entscheiden.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Renato Steffen kritisiert nach dem Spiel gegen RB Salzburg seine eigene Mannschaft und deren Abwehr.
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Steffen kritisiert eigene Abwehr: "Das war amateurhaft"

Ridle Baku (VfL Wolfsburg): „Wir kassieren zwei Gegentore nach Standards. Die waren spielentscheidend. Es ist extrem ärgerlich, durch solche Tore zu verlieren. Vorne kreieren wir nichts, hinten haben wir extrem große Lücken. Wir müssen zurück in die Spur kommen. Der letzte Pass kommt selten an. Wir haben die Qualität im Kader. Wir müssen uns von Spiel zu Spiel verbessern.“

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Wir haben Salzburg eingeladen, so stehen wir mit leeren Händen da. Wir haben den Anfang verschlafen, sind dann zurückgekommen. Dann kriegen wir zwei billige Tore. So kann man nicht bestehen. Man möchte immer gewinnen. Es ist bitter und enttäuschend.“

Renato Steffen (VfL Wolfsburg): „Wenn du so verteidigst, kannst du keine Spiele gewinnen. Das war amateurhaft, wie wir die Ecken verteidigt haben. Einmal ein Kommunikationsproblem, dann lassen wir den Gegner einfach laufen. Das müssen wir abstellen. Wir müssen das zusammen verteidigen. Wenn jeder denkt, der andere hat den Ball, dann ist er drin und wir gucken uns wieder an und fragen uns, wieso.“

Markus Babbel diskutiert im Fantalk darüber, dass es für Karim Adeyemi damals die richtige Entscheidung war vom FC Bayern nach Salzburg zu gehen.
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Babbel: Dieser Move war für Adeyemi Gold wert

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