Deutliche Worte von Roman Weidenfeller! Die Legende von Borussia Dortmund hat zwei Tage nach der BVB-Niederlage in der Champions League bei Tottenham Hotspur (0:2) die Einstellung der Mannschaft kritisiert.
Weidenfeller zerpflückt BVB
Weidenfeller zerpflückt BVB
„Es war keine Körpersprache zu erkennen. Die Gier und der Ehrgeiz haben gefehlt“, ärgerte sich der 45-Jährige bei Sky und betonte: „Ich hätte mir ein ganz anderes Auftreten der Mannschaft gewünscht.“
Vor dem letzten Spieltag belegt Dortmund den 16. Tabellenplatz. Mit einem Sieg bei den Spurs wäre der BVB Fünfter gewesen und hätte es damit in der eigenen Hand gehabt, die Ligaphase in den Top 8 abzuschließen. Dies wäre gleichbedeutend mit dem direkten Einzug ins Achtelfinale gewesen. Nun droht der Gang durch die Playoffs.
BVB-Legende: „Naive Aktion“
„Du musst eigentlich ein Ausrufezeichen setzen. Das hat die Mannschaft aber wieder verpasst“, haderte Weidenfeller und stellte die Frage in den Raum, ob das auch etwas mit der Qualität zu tun habe: „Wir haben einen tollen Kader, aber man sieht es zu selten auf dem Feld.“
Verteidiger Daniel Svensson hatte schon in der ersten Hälfte die Rote Karte gesehen (24.). Seitdem spielte der BVB in Unterzahl.
„Ich will nicht gelten lassen, dass die Rote Karte ausschlaggebend war“, sagte die BVB-Legende und beschrieb das Foul als eine „naive Aktion“. Er stellte klar: „Du darfst doch nicht beschweren, der Schiedsrichter hat keine andere Wahl.“