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WM 2022: "Zu soft!" Möller teilt gegen DFB-Stars aus

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WM 2022: "Zu soft!" Möller teilt gegen DFB-Stars aus

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„Zu soft!“ Möller teilt aus

„Zu soft!“ Möller teilt aus

Andreas Möller sieht in der Auswechslung von Ilkay Gündogan den Hauptgrund für die 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan.
Die deutsche Nationalelf blamiert sich beim WM-Auftakt gegen Japan. Im Zentrum der Kritik steht unter anderem Nico Schlotterbeck.
SID
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von SID

Andreas Möller ist nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan bei der WM in Katar gegen Japan hart mit der deutschen Nationalmannschaft ins Gericht gegangen.

Dem früheren Welt- und Europameister habe die richtige Mentalität gefehlt: „Vorne bei der Verwertung guter Chancen, hinten in den entscheidenden Zweikampfsituationen, wo wir die früher gepriesenen ‚deutschen Tugenden‘ vermissen ließen! Das geht nun mal überhaupt nicht bei einer Weltmeisterschaft, und schon gar nicht beim ersten Auftritt. (...) In dieser Hinsicht sind wir zu soft.“ (DATEN: WM-Spielplan 2022)

Möller kritisiert Auswechslung von Gündogan

Für Möller war die Auswechslung von Ilkay Gündogan den Hauptgrund für die Pleite.

„Das Herz einer jeden Mannschaft ist ein kompaktes Mittelfeld. Dafür standen über eine Stunde lang Gündogan und Kimmich. Wir haben diesem Herz nach einer Stunde die Sauerstoffzufuhr verweigert“, schrieb im kicker. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Die Auswechslungen von Gündogan und Thomas Müller (jeweils 67.) „wurden zum Bumerang für Deutschland“, meinte Möller. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Für das nun entscheidende Spiel am Sonntag gegen Spanien könne man zwar "nicht alles umwerfen. Aber im Defensivbereich, in der Kompaktheit, muss etwas passieren". Die Probleme seien nicht neu, doch dass die DFB-Auswahl so anfällig ist, "hat meine Vorstellungskraft dann doch überschritten", schrieb Möller.

„Fighten, beißen, keinen Zentimeter verloren geben heißt es gegen Spanien, ohne diese Tugenden werden wir uns aus dem Turnier verabschieden müssen“, schloss der 55-Jährige seine Analyse.