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Boykott der WM in USA? Kimmich reagiert auf brisante Diskussion

WM-Boykott? So reagiert Kimmich

Joshua Kimmich bezieht in einer brisanten Diskussion rund um die WM 2026 Stellung. Sollte Deutschland das Turnier in den USA boykottieren?
Joshua Kimmich wird auf die Kritik an der bevorstehenden WM in den USA angesprochen. Dabei macht der Bayern-Star deutlich, sich nicht mehr zu politischen Themen zu äußern.
Joshua Kimmich bezieht in einer brisanten Diskussion rund um die WM 2026 Stellung. Sollte Deutschland das Turnier in den USA boykottieren?

Joshua Kimmich hat sich nach dem Sieg des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise in der Champions League zu einer brisanten Diskussion rund um die WM 2026 geäußert.

Das Turnier im kommenden Sommer findet bekanntlich unter anderem in den USA statt - und damit in der Heimat von Präsident Donald Trump, der die Welt zuletzt mit seinen recht unverhohlen geäußerten Drohungen gegen Grönland in Atem hielt.

In Deutschland warfen Politiker daher einen möglichen Boykott der WM in den Raum. SPORT1 sprach Kimmich, Kapitän der Nationalmannschaft, nun darauf an.

WM in USA: Kimmich spricht über Boykott-Thema

„Ich nehme nicht mehr teil an der politischen Diskussion. Das haben wir gemerkt, dass das nicht zielführend ist, wenn wir Spieler uns da zu sehr politisch äußern“, erklärte der 30-Jährige und spielte damit auf die letzte WM in Katar an.

Menschenrechtsfragen hatten damals die öffentliche Wahrnehmung bestimmt und auch vor dem DFB-Team nicht Halt gemacht. In der Folge entschloss man sich, den Fokus künftig wieder vermehrt auf das Sportliche zu legen.

„Natürlich ist es bis zu einem gewissen Punkt auch unsere Verantwortung, sich bis zu einem Punkt zu äußern“, sagte Kimmich noch: „Aber ich glaube, da haben wir andere Menschen in Deutschland und beim DFB, die sich da besser auskennen und sich dazu äußern sollten.“

Der DFB hatte sich zuletzt auf eine SID-Anfrage zum Thema WM-Boykott nicht zu Wort gemeldet. Trump wiederum verkündete rund um das Bayern-Spiel eine Einigung in der Grönland-Frage mit dem Generalsekretär der NATO, Mark Rutte. Man habe ein Abkommen für die Insel und „sogar die gesamte Arktisregion geschaffen“. Auch die angedrohten Strafzölle auf Waren aus Europa zog er wieder zurück.

Zuvor hatte er immer wieder betont, dass die USA Grönland aus nationalen und internationalen Sicherheitsgründen für sich beschlagnahmen wollen.