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Donald Trump sorgt für bizarre Szenen nach WM-Finale: Müller wird deutlich

Trump sorgt für bizarre Szenen

Donald Trump sorgt nach dem WM-Finale für bizarre Szenen. Der US-Präsident betritt mit einem breiten Grinsen die Bühne und drängt sich auf das Siegerfoto der Spanier dazu.
Dass der amerikanische Präsident Donald Trump so tiefgreifend in die Siegerzeremonie nach dem WM-Finale involviert war, missfällt Thomas Müller.
Donald Trump sorgt nach dem WM-Finale für bizarre Szenen. Der US-Präsident betritt mit einem breiten Grinsen die Bühne und drängt sich auf das Siegerfoto der Spanier dazu.

Bizarrer Moment um Donald Trump: Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat sich nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) einmal mehr in den Vordergrund gedrängt.

Zunächst brachte Trump gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Pokal auf die Bühne im Stadion von East Rutherford, wo die Spanier bereits sehnsüchtig auf ihre Trophäe warteten.

Trump und Infantino überreichen WM-Pokal

Trump und Infantino überreichten das Objekt der Begierde gemeinsam an Rodri und wechselten ein paar warme Worte mit dem Kapitän der Spanier. Trump wirkte durchaus amüsiert.

Anstatt dann die Bahn freizumachen, tauschte sich Trump noch mit einigen weiteren Spaniern aus. Während die neuen Weltmeister offensichtlich darauf warteten, dass der US-Präsident das Feld für das Siegerfoto räumt, machte der 80-Jährige keine echten Anstalten, die Bühne zu verlassen.

So endete er – wie schon vor einem Jahr bei Chelseas Feier der Klub-WM, auch auf dem ersten Schwung Bilder, also Rodri letztlich den Pokal in die Höhe riss.

Die Spanier feierten unbeirrt, während Infantino auf Trump zuging, zu lachen begann und schließlich gemeinsam mit dem US-Präsidenten von der Bühne ging.

Bizarrer Trump-Moment: Das sagt Müller

„Wir haben sehr genau hingeschaut, wer von Donald Trump umarmt wird und wer ihn zurück umarmt. Wie habt ihr die Zeremonie mit dem amerikanischen Präsidenten gerade erlebt, Thomas?“, wandte sich Moderatorin Laura Wontorra bei MagentaTV an Experte Thomas Müller.

„Ich würde ungern jetzt den amerikanischen Präsidenten in den Mittelpunkt einer Fußball-Weltmeisterschaft rücken. Das macht er selber schon genug. Dementsprechend brauchen wir ihm da nicht noch die Plattform geben“, wurde Müller, der in Kanada bei den Vancouver Whitecaps spielt, deutlich.

Schon bei der Klub-WM 2025 war Trump mit einem breiten Grinsen nach der Pokalübergabe auf der Bühne stehengeblieben, was auch damals für Irritationen sorgte.

Trump in New York von Pfiffen begleitet

Zusammen hatten Trump und Infantino nach Spielende den Rasen betreten. Begleitet wurde Trump von Pfiffen. Im 104. und letzten Spiel des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada war er zum ersten Mal in einem Stadion aufgetaucht. In seiner Loge saß er zwischen Ehefrau Melania und Infantino.

Auch wenn er die Stadien über sechs Wochen gemieden hatte, durch den Skandal um die zurückgenommene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun war Trump lange präsent gewesen.

Skandal um einkassierte Rote Karte überschattet die WM

Er hatte Infantino angerufen und um die Annullierung der Roten Karte gebeten. Die Disziplinarkommission des Weltverbands FIFA setzte die Sperre tatsächlich zur Bewährung aus. Es folgte ein Sturm der Entrüstung, Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren das Spiel deutlich (1:4).

Bereits zwei Tage vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien hatte Trump im Trump Tower in New York seine Sicht auf die Fußball-WM verbreitet. „Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben“, sagte Trump und sprach direkt die nächste Bewerbung für das Großereignis aus. „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten“, sagte er: „Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)