Mario Basler hat den kommenden Bundestrainer Jürgen Klopp zu einem Gehaltsverzicht angehalten.
Mario Basler: Klopp sollte als Bundestrainer weniger verdienen!
Basler fordert Klopp-Gehaltsverzicht
„Ich würde mir nur wünschen, dass es nicht um dieses Gehalt geht, das im Moment kursiert, dass er zehn Millionen fordert. Da wäre ich ein bisschen enttäuscht, wenn er es auch wegen des Geldes nur machen würde“, sagte der ehemalige Nationalspieler bei WM-Aktuell in SPORT1.
Basler findet, Klopp solle „viel, viel weniger verdienen. Denn es sollte eine Ehre sein, Bundestrainer zu werden.“
Basler: Gehalt des Bundestrainers sollte öffentlich sein
Klopp soll in Kürze auf Julian Nagelsmann folgen und die deutsche Nationalmannschaft übernehmen. Noch muss sich der DFB allerdings mit dessen aktuellem Arbeitgeber einigen.
Wie viel Geld der kommende Deutschland-Coach tatsächlich pro Jahr kassieren würde, ist offiziell nicht bekannt. Auch das ist Basler ein Dorn im Auge.
„Bei Jürgen Klopp geht es nicht mehr um Geld, da sind die nächsten drei Generationen abgefrühstückt, die haben ausgesorgt. Deshalb würde ich mir wünschen, dass man so ein Bundestrainer-Gehalt mal öffentlich macht“, befand der Experte.
Basler: Klopp sollte zwei Millionen Euro verdienen
In der Pflicht sieht er eben aber vor allem Klopp selbst: „Ich würde mir wünschen, dass Jürgen Klopp sagt: ‚Gebt mir zwei Millionen im Jahr. Es geht darum, den deutschen Fußball nach vorne zu bringen.'“
Als Bundestrainer bekäme Klopp schließlich „alles bezahlt“. Also müsse „man dann auch noch zehn Millionen verdienen, wenn man auch noch weiß, dass der DFB ohnehin kein Geld hat? Und noch eine Paket auf den DFB zukommt?“
Basler verwies auf die Abfindung, die Nagelsmann noch zusteht. Und vielleicht werde auch noch eine Ablöse für Klopp notwendig. Sein Fazit lautete daher: „Da kann es nicht ums Geld gehen. Es muss darum gehen für Jürgen, den deutschen Fußball nach vorne zu bringen.“