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Brisanter Bericht zu Nagelsmann

Brisanter Bericht zu Nagelsmann

Die Tage von Julian Nagelsmann als Bundestrainers scheinen gezählt. Der logische Nachfolger heißt Jürgen Klopp, doch es gibt auch Zweifel.
SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger glaubt nicht, dass Julian Nagelsmann nur wegen der kolportierten Millionensumme beim DFB bleiben will. Ein Beispiel aus Bundesliga ist dafür entscheidend.
Die Tage von Julian Nagelsmann als Bundestrainers scheinen gezählt. Der logische Nachfolger heißt Jürgen Klopp, doch es gibt auch Zweifel.

Noch ist das Urteil des hohen DFB-Gerichts mit dem Vorsitzenden Bernd Neuendorf über Julian Nagelsmann nicht öffentlich gesprochen, doch die Tage des Bundestrainers scheinen gezählt. Der 38-Jährige „hat keine Chance mehr“, zitiert die Süddeutsche Zeitung eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Deutschen Fußball-Bund.

Diese Ansicht deckt sich mit SID-Informationen. Ein Funktionär bekräftigt: „Die Stimmung und der Druck sind schon da“, die Ära Nagelsmann nach dem blamablen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (3:4 i.E.) zu beenden.

Das „niederländische Beispiel“ von Ronald Koeman und dessen stilvollem Abgang nach dem Ausscheiden ebenfalls in der ersten K.o.-Runde gilt als Vorbild, zugleich gibt es scharfe Kritik an Nagelsmanns Außendarstellung in den vergangenen Monaten. Das Wort „selbstverliebt“ fällt.

Wird Klopp Nagelsmanns Nachfolger?

„Alles“, schreibt die SZ, deute jetzt auf Jürgen Klopp als Nachfolger hin. Allerdings gibt es auch Zweifel innerhalb des Verbandes an der Wunschlösung vieler Fans. Die Reputation des früheren Meistermachers von Dortmund und Liverpool habe zuletzt gelitten, außerdem werde der 59-Jährige sicher noch teurer als Nagelsmann.

Der Noch-Bundestrainer hatte nach dem WM-Desaster noch versichert, er werde den Bossen um Neuendorf schon „Argumente liefern“ für seine Weiterbeschäftigung. Der Verband, an den er vertraglich bis 2028 gebunden ist, wisse, was er an ihm habe. „Jeder weiß, wie ich als Trainer ticke.“

Nicht jeder scheint zu wissen, wie es jetzt konkret weiter geht. Aus den Landesverbänden ist zu hören, dass sich einige für die Bundestrainer-Frage einen genauen Fahrplan wünschen, der zumindest intern kommuniziert wird.