Kuriose Unterbrechung beim EM-Auftakt der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Österreich (30:27): Eine Wespe hat während einer Auszeit von Bundestrainer Alfred Gislason kurz vor der Halbzeitpause im dänischen Herning für unerwartete Ablenkung und Verwirrung gesorgt.
Handball-EM: "Ally-Pally-Wespe" überrascht bei deutschem Auftakt
Kurios! Wespe stört deutsche Auszeit
Plötzlich waren die deutschen Spieler nicht mehr auf die taktischen Anweisungen ihres Trainers fokussiert, da das Tier mitten durch den Mannschaftskreis schwirrte.
Die TV-Bilder ließen zunächst Raum für Spekulationen, was Dyn-Experte Stefan Kretzschmar humorvoll kommentierte: „War da ein österreichischer Moskito-Spion am Trikot von Renars Uscins, den Juri Knorr jetzt vertrieben hat? Oder was ist da jetzt passiert?“
Auch in der ARD wurde zunächst gerätselt, Experte Johannes Bitter erkannte aber sofort eine Wespe.
Handball-WM: Wespe stört deutsche Auszeit
Erst in der Wiederholung wurden dann letzte Zweifel beseitigt. Dyn-Kommentator Florian Schmidt-Sommerfeld erkannte, was wirklich los war. „Das ist eine Wespe. Die Ally-Pally-Wespe“, sagte er und nahm damit Bezug auf das Insekt, das bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace seit Jahren Kultstatus genießt.
„Die haben die Österreicher da reingeschickt“, legte Kretzschmar scherzhaft nach. „Das sind ganz neue Methoden im Welt-Handball.“
Schmidt-Sommerfeld ergänzte: „Das ist die Rache für das, was Andi Wolff gesagt hat.“ Der deutsche Torhüter hatte den österreichischen Spielstil im Vorfeld als „Anti-Handball“ betitelt und damit für Aufsehen gesorgt.
Golla reagiert auf Wespen-Begegnung
Nach der Partie wurde DHB-Kapitän Johannes Golla in der Mixed Zone auf die Wespe angesprochen.
„Die Wespe hat schon ganz schön gestört. Wir wollten ja nicht, dass da noch jemand gestochen wird. Da sollten wir natürlich auch dem Tier gerecht werden und es sicher verwahren“, erklärte der Flensburger, der mit sieben Toren bester deutscher Werfer war.