Noch ist für die französische Nationalmannschaft bei der Handball-EM nichts verloren, doch vor dem letzten Hauptrundenspiel steht das Team unter Zugzwang. Gegen Deutschland muss ein Sieg her, um ins Halbfinale einzuziehen. Neben dem sportlichen Druck sorgt aber offenbar auch ein anderes Thema für Unruhe: die Kulinarik.
Handball-EM: Dieser Umstand stört Deutschlands nächsten Gegner
Dieser Umstand stört Frankreich
Jedenfalls klagte Trainer Guillaume Gille am Dienstagmittag auf einer Pressekonferenz über das Essen, das den Franzosen täglich im Teamhotel serviert wird. „Wir sind ziemlich empfindlich, was dieses Thema angeht. Der Fokus in Dänemark ist vielleicht nicht so hoch gesetzt, was die Gastronomie angeht, wie bei uns“, sagte der 49-Jährige.
Handball-EM: Frankreich verlor schon zwei Spiele
„Manchmal haben wir das Gefühl, jeden Tag dasselbe zu essen“, fügte Gille hinzu. „Aber ist auch egal. Hauptsache, wir bekommen genug Kalorien, um Spiele gewinnen zu können.“ Am Vortag hatte es damit allerdings schon gehakt: Frankreich unterlag überraschend Spanien mit 32:36 und brachte sich selbst in eine schwierige Ausgangslage.
Der Titelverteidiger hatte die Vorrunde in Oslo souverän absolviert und sich gegen Norwegen, Tschechien sowie die Ukraine mit drei Siegen aus drei Partien behauptet. Anschließend zog das Team zur laufenden Hauptrunde nach Herning weiter.
Dort fühlen sich die Franzosen offenbar weniger wohl. Vor der Pleite gegen Spanien verloren sie auch gegen Dänemark. Und auch das Thema Essen trägt wohl nicht positiv zur Stimmung bei. Sportlich ist jedoch noch alles möglich.