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FC Liverpool: Wird Szoboszlai diese Nummer zum Verhängnis?

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FC Liverpool: Wird Szoboszlai diese Nummer zum Verhängnis?

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Szoboszlais verhängnisvolle Nummer?

Dominik Szoboszlai wechselt von RB Leipzig zum FC Liverpool. Der 22-Jährige bekommt die Rückennummer einer Legende - doch wird ihm ausgerechnet diese zum Verhängnis?
Der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp arbeitet akribisch an einem starken Team für die neue Saison. Dabei kann sich der deutsche Coach auf die Talente von Dominik Szoboszlai freuen. Dieser verzauberte in seinen zweieinhalb Jahren in Leipzig die Bundesliga.
Christopher Mallmann
Christopher Mallmann
Benjamin Zügner
Benjamin Zügner

Auf eine Sache war Dominik Szoboszlai besonders stolz.

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„Ich werde die Nummer acht tragen, denn ich habe ein Tattoo von Steven Gerrard. Das war ein Grund dafür. Er war einer der Größten, als ich ein Kind war“, erklärte der 22-Jährige nach seinem Wechsel von RB Leipzig zum FC Liverpool.

Die Nummer acht also - jene Zahl, die jahrelang das Trikot von Reds-Legende Gerrard geschmückt hatte. Was zunächst wie eine Ehre klingt, hat einen möglicherweise verhängnisvollen Hintergrund.

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Liverpool-Flop Keita trug die Nummer acht

Denn: Der Profi, der vor ihm die Acht trug und diese von Gerrard übernommen hatte, war ausgerechnet Liverpool-Flop Naby Keita. Der 28-Jährige schloss sich nach fünf glücklosen Jahren an der Anfield Road jüngst Werder Bremen an. Interessant dabei: Auch Keita war einst von RB Leipzig auf die Insel gewechselt.

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„Wenn dir so jemand (Steven Gerrard; Anm. d. Red.) seine Nummer gibt, darfst du damit nicht einfach nur Fußball spielen, sondern ich will versuchen, so viel zu erreichen wie er“, sagte der 28-Jährige damals. Ein Vorhaben, das - wie jeder weiß - gehörig schiefging.

Keita kam in 129 Pflichtspielen lediglich auf elf Tore sowie sieben Vorlagen, war ständig verletzt. Nur 13-mal lief der Mittelfeldspieler in einem Ligaspiel über 90 Minuten auf, in der Königsklasse sogar nur dreimal. Droht Szoboszlai nun dasselbe Schicksal?

Klopp gibt sich zurückhaltend

„Dominik ist noch ein sehr junger Spieler. Er hat noch so viel Entwicklung vor sich und das bedeutet, dass es für uns alle Sinn ergibt, geduldig zu sein und ihm die Zeit und den Raum zu geben, damit sich sein Talent in unserer Mannschaft entfalten kann“, erklärte Liverpool-Coach Jürgen Klopp am Sonntag - und senkte die Erwartungen damit so weit als möglich.

Vielleicht nicht ohne Grund: Der 56-Jährige kennt die Gefahren des Profi-Fußballs, nicht nur im Fall von Naby Keita.

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Er werde noch „nicht zu viel“ über Szoboszlais Talente verraten, „aber es sind definitiv solche, die uns hoffentlich viel Freude bereiten und uns auch helfen werden, Ergebnisse zu erzielen“, sagte Klopp weiter.

Szoboszlai, der für eine festgeschriebene Ablöse von 70 Millionen Euro von den Leipzigern kam und einen Vertrag bis 2028 unterschrieb, klang da weniger zurückhaltend: „Die letzten drei oder vier Tage waren wirklich lang - es war nicht einfach. Aber am Ende bin ich hier, ich bin glücklich und kann es kaum erwarten loszulegen.“