Liam Rosenior hat sich zu den mutmaßlich rassistischen Beleidigungen gegen Vinícius Júnior geäußert.
Chelsea-Trainer fordert Höchststrafe für Rassisten
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„Wenn Spieler oder Trainer des Rassismus schuldig gesprochen werden, sollten sie nicht mehr am Spiel teilnehmen dürfen“, sagte der 41-Jährige auf einer Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel gegen den FC Burnley.
„Jegliche Form von Rassismus in der Gesellschaft, erst recht im Fußball, ist inakzeptabel“, betonte Rosenior.
Liam Rosenior: „Das schlimmste Gefühl“
Später sprach der Brite auch über eigene Erfahrungen: „Wenn man für etwas verurteilt wird, worauf man stolz sein sollte, ist das das schlimmste Gefühl, das man sich vorstellen kann“, betonte Rosenior.
Vinícius Júnior warf seinem Gegenspieler Gianluca Prestianni im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon vor, ihn als „Affen“ beleidigt zu haben.
In der Folge wurde das Playoff-Spiel unter Anwendung des Anti-Rassismus-Protokolls der UEFA für mehrere Minuten unterbrochen.
Rosenior war sich recht sicher, dass der Brasilianer auf dem Platz rassistisch beleidigt wurde.
„Wenn man sieht, dass ein Spieler verärgert ist, so wie Vinícius Júnior, dann hat das normalerweise einen Grund“, sagte Rosenior.