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Böse Anspielungen: Legende Sting gedemütigt

Böse Anspielungen: Legende Sting gedemütigt

Bei AEW Dynamite wird Wrestling-Ikone Sting Opfer einer Attacke von Jungstar MJF. Der platziert auch fiese Anspielungen auf persönliche Dramen des Stingers.
Sting (unten) wurde bei AEW Dynamite von MJF (Mitte) und Co. gedemütigt
Sting (unten) wurde bei AEW Dynamite von MJF (Mitte) und Co. gedemütigt
© AEW
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

Bislang war sein Comeback fast durchgehend eine „Feelgood Story“. Nun allerdings ging es für Wrestling-Legende Sting ans Eingemachte, in mehrerlei Hinsicht.

Bei der aktuellen Ausgabe der in dieser Woche erneut auf den Samstag verschobenen AEW-Show Dynamite rückte die Ikone der früheren WWE-Konkurrenzliga WCW ins Zentrum der Fehde der beiden Jungstars Darby Allin und MJF und kassierte dabei sowohl körperlich als auch verbal böse Hiebe.

MJF (Maxwell Jacob Friedman), der auch wegen seiner rhetorischen Fertigkeiten auf dem Weg zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung zu sein scheint, schreckte dabei auch nicht davor zurück, auf ein dunkles Kapitel aus der persönlichen Vergangenheit des 62-Jährigen anzuspielen - und auf das tragische Schicksal eines Wrestling-Weggefährten und guten Freundes.

AEW blamiert WWE und Roman Reigns - was muss der Marktführer draus lernen? Heelturn - der SPORT1 Wrestling Podcast - die aktuelle Folge auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts, Deezer und überall wo es Podcasts gibt

„Gespräch unter Gentlemen“ nimmt böse Wendung

Die eigentliche Kernfehde gegen den mit Sting verbündeten Allin hatte MJF schon vor einigen Wochen auf die persönliche Ebene gebracht, als er den realen Unfalltod von Allins alkoholisiert am Steuer sitzenden Onkel zur Sprache brachte - der der Grund für Allins abstinente „Straight-Edge“-Einstellung ist.

Allin war in dieser Woche einmal mehr nicht vor Ort, nachdem MJF und seine Kollegen aus der Gruppierung The Pinnacle ihn auf einem Parkplatz attackiert und böse verprügelt hatten. Dafür suchte MJF nun ein angebliches „Gespräch unter Gentlemen“ mit Sting, der vergangene Woche Allins Ehre verteidigt hatte.

Die Anwürfe von MJF gegen Sting - vor dem er vergangene Woche noch geflüchtet war - waren dann aber keineswegs gentlemanlike.

Wissenswertes zum Thema Wrestling:

MJF mit Anspielungen auf Drogensucht und Lex Luger

MJF meinte, dass Allin nicht mehr in den Ring zurückkehren werde, weil er ihn körperlich und psychisch gebrochen hätte. Sting versuche offenbar davon abzulenken mit seinem Nostalgieauftritt und den „Resten deines Schnees aus den Achtzigern, den du jetzt auf die Leute regnen lässt“.

Die Erwähnung dieses Elements von Stings Einzug hatte einen doppelten Boden: „Schnee“ ist auch im Englischen eine Metapher für Kokain - Sting geht offen damit um, dass er bis in die späten Neunziger hinein ein Alkohol- und Drogenproblem hatte, über das ihn eine Hinwendung zum christlichen Glauben hinweggeholfen hat (ähnlich wie bei Generationsgenosse Shawn Michaels).

MJF setzte noch einen drauf und hielt Sting vor, dass er für Allin ein genauso schlechter Freund sei wie einst für Lex Luger - weswegen es passend sei, dass Allin jetzt ebenso im Rollstuhl sitze wie das „Total Package“.

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Diese Bezugnahme auf das reale Lebensdrama Lex Lugers war zu viel für Sting, der auf MJF losging, allerdings von dessen Helfern Wardlow und Shawn Spears bearbeitet und schließlich niedergestreckt wurde. MJF thronte zum Abschluss über dem ausgeknockten Sting, wandte sich an Allin und erklärte, dass dieser Anblick auch seine Zukunft sei, sollte er sich entscheiden, nochmal bei AEW aufzutauchen.

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Cody Rhodes schlägt Malakai Black - und wird weiter ausgebuht

Eine andere heiße Fehde scheint derweil im Hauptkampf von Dynamite ihren Abschluss gefunden haben: Der nach seiner WWE-Entlassung im Juni unter unerwarteten Umständen bei AEW aufgetauchte Malakai Black kassierte dabei gegen Cody Rhodes seine erste Niederlage beim neuen Arbeitgeber.

Nach zwei klaren Siegen für Black und einer drastischen Zurechtweisung durch den legendären Mentor Arn Anderson, dass seine Verweichlichung durch „Hollywood“ aufhören müsse, fand der AEW-Mitgründer durch einen aggressiven Auftritt wieder auf die Siegerstraße. Der am Ende blutig geprügelte Rhodes triumphierte mit dem Tiger Driver 98, den er als zusätzliche Waffe auspackte, nachdem sein eigentlicher Finisher Cross-Rhodes nicht reichte.

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Einen Eingriff von Andrade El Idolo, der Rhodes‘ nächster Fehdengegner zu sein scheint, wehrte Pac ab und knüpfte damit an das Match und die anschließende Szenerie bei Rampage am Vorabend an.

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Auffällig: Der Trend der Buhrufe gegen den einst unumstrittenen Publikumsliebling Rhodes setzte sich weiter fort. Rhodes hat in diversen Interviews erklärt, dass er „niemals“ wieder einen offiziellen „Heel Turn“ zum Bösewicht hinlegen wolle - es bleibt abzuwarten, wie er unter diesen Umständen damit umgehen will, wenn die Fans ihn weiter in diese Richtung drängen.

Die weiteren Highlights:

- Das beim nächsten Pay Per View endende Turnier um einen Titelkampf gegen den danach amtierenden World Champion wurde mit zwei weiteren Erstrunden-Matches fortgesetzt: Bryan Danielson besiegte zum Auftakt Dustin Rhodes, Eddie Kingston Lance Archer.

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Bei der Gelegenheit schien AEW einen weiteren Neuzugang zu präsentieren: Tony Nese, früherer Cruiserweight-Champion bei WWE, verfolgte die Kämpfe im Publikum und wurde von den Kommentatoren als „Free Agent“ dargestellt, der mögliche neue Gegner scoute.

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- Neses von AEW selbst frisch verpflichteter Ex-WWE-Kollege Bobby Fish ist der nächste Gegner von Topstar CM Punk: Punk kam Anthony Greene (August Grey bei WWE) zu Hilfe, als der nach einer Niederlage gegen Fish weiter verprügelt wurde. Beim nächsten Dynamite treffen Punk und Fish aufeinander.

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- Ein Schlüsselsegment gab es auch einmal mehr um Top-Talent Jungle Boy, den Sohn des verstorbenen Hollywood-Stars Luke Perry: Nach einem klaren Sieg gegen Brandon Cutler forderte er dessen Kollegen aus der Gruppierung The Elite zum Kampf. WWE-Überläufer Adam Cole nahm an, scheinbar Mann gegen Mann - nur um Jungle Boy hinterrücks von den Young Bucks attackieren zu lassen. Am Ende warf die „Superkliq“ den Publikumsliebling von der Einmarschrampe.

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Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 23. Oktober 2021:

World Title Eliminator First Round Match: Bryan Danielson besiegt Dustin Rhodes

TBS Title Tournament First Round Match: Ruby Soho besiegt Penelope Ford

Bobby Fish besiegt Anthony Greene

World Title Eliminator First Round Match: Eddie Kingston besiegt Lance Archer

Jungle Boy besiegt Brandon Cutler

Cody Rhodes besiegt Malakai Black

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