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Formel 1, Fahrerkarussell: Nach Chaos wegen Alonso - so viele Cockpits sind 2023 noch frei

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Formel 1, Fahrerkarussell: Nach Chaos wegen Alonso - so viele Cockpits sind 2023 noch frei

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Das Fahrerkarussell der Formel 1

Das Fahrerkarussell der Formel 1

Der Wechsel von Fernando Alonso zu Aston Martin stürzt Alpine ins Chaos. Der Rennstall ist aber nicht das einzige Team, bei dem die Fahrerpaarung für 2023 unklar ist.
Wenige Tage nach der Rücktritts-Ankündigung von Sebastian Vettel hat Aston Martin für die Saison 2023 bereits einen Nachfolger gefunden.
Franziska Wendler
Franziska Wendler

Als Sebastian Vettel vor einer Woche seinen Rücktritt zum Saisonende bekanntgab, stellten sich viele Formel-1-Fans eine Frage: Wer ersetzt den viermaligen Weltmeister? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Die Antwort gab es überraschenderweise bereits Anfang der Woche. Fernando Alonso wird den Deutschen bei Aston Martin beerben. Die Entscheidung des 41-Jährigen sorgte in der Königsklasse für einen wahren Paukenschlag – und stürzte sein bisheriges Team Alpine ins Chaos.

Das Problem: Teamchef Otmar Szafnauer hatte erst am Montag aus einer Pressemitteilung vom Abgang des Spaniers erfahren. So hatte sich Szafnauer beim Ungarn-GP am vergangenen Wochenende noch optimistisch gezeigt, den zweimaligen Champion halten zu können. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Wegen Alonso: Chaos bei Alpine

Doch es wurde noch schlimmer. Nur einen Tag später verkündete Alpine Oscar Piastri als neuen Piloten für die Saison 2023. Das Supertalent soll den abgewanderten Alonso ersetzen. Piastri selbst sieht die Sache aber ganz anders und widersprach der Ankündigung via Twitter.

Alpine jedoch beharrt auf den Deal mit dem Australier. Ob Piastri dennoch für Alpine ins Cockpit steigt, ist völlig offen – zumal sein Manager Mark Webber unter anderem in Verhandlungen mit McLaren stehen soll.

Dort wiederum ist das Cockpit von Daniel Ricciardo äußerst unsicher. Der Australier hat zwar für die kommende Saison einen gültigen Vertrag, überzeugen konnte er zuletzt aber meist nicht.

Alpine und McLaren sind allerdings mitnichten die einzigen Teams, bei denen die Fahrerpaarung für die kommende Saison unklar ist. SPORT1 zeigt, welche Fahrer ihre Cockpits bereits sicher haben, und wer noch zittern muss.

Bei diesen Teams sind die Fahrer gesetzt:

Red Bull

Weltmeister Max Verstappen hat vor der Saison einen Kontrakt bis 2028 unterschrieben, der Vertrag von Sergio Perez läuft bis 2024.

Ferrari

Charles Leclerc ist bis 2024 an die Scuderia gebunden, gleiches gilt für Teamkollege Carlos Sainz.

Der französische Formel-1-Rennstall Alpine verkündete am Dienstag Oscar Piastri als zweiten Piloten neben Esteban Ocon für die kommende Saison. Dieser wusste nichts davon und dementierte die Meldung.
00:54
Formel 1: Kein Alonso-Nachfolger! Oscar Piastri sorgt für irre Wende

Mercedes

Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton unterzeichnete im Juli 2021 ein neues Arbeitspapier bis einschließlich 2023, Landsmann George Russell ist zudem mit einem langjährigen Vertrag gebunden.

Aston Martin

Mit Fernando Alonso ist der Vettel-Nachfolger gefunden. Der Spanier unterzeichnet einen mehrjährigen Vertrag. Lance Stroll ist als Sohn von Eigentümer Lawrence Stroll ohnehin gesetzt. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Bei diesen Teams sind noch Cockpits offen:

McLaren

Lando Norris verlängerte im vergangenen Jahr langfristig, bei seinem Teamkollegen sieht es dagegen deutlich unsicherer aus. Ricciardo steht zwar bis 2023 unter Vertrag, jüngste Aussagen von McLaren-CEO Zak Brown legen aber die Vermutung nahe, dass Ausstiegsklauseln auf beiden Seiten vorhanden sind.

Alpine

Esteban Ocon steht beim früheren Renault-Team bis 2024 unter Vertrag. Zwar wurde Oscar Piastri als Nachfolger verkündet, dieser dementierte jedoch umgehend und scheint wenig Interesse zu haben. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Haas

Mit seiner Rückkehr in die Formel 1 unterzeichnete Kevin Magnussen einen mehrjährigen Vertrag. Er ist für die kommende Saison gesetzt. Für Mick Schumacher, den dann einzigen Deutschen, gilt dies aber nicht.

Sein Vertrag läuft Ende der Saison aus, eine Verlängerung steht noch aus. Der 23-Jährige ist Teil der Ferrari-Academy, eines der beiden Haas-Cockpits darf die Scuderia als Motorenlieferant mit einem Junior aus den eigenen Reihen besetzen. Das muss aber nicht zwangsläufig Schumacher sein.

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AlphaTauri

Der Vertrag von Pierre Gasly läuft noch für ein Jahr, er wurde zudem vom Team bereits offiziell bestätigt. Der zweite Pilot ist aktuell Yuki Tsunoda. Er gilt zwar als Favorit auf das Cockpit im kommenden Jahr, fix ist ein Engagement aber nicht.

Alfa Romeo

Valtteri Bottas ist für 2023 gesetzt, auch wenn seine genaue Vertragslaufzeit unbekannt ist. Sein Teamkollege Guanyu Zhou fährt in der laufenden Saison mit einem Einjahresvertrag, seine Zukunft ist offen.

Williams

Die Zukunft von Alex Albon ist geklärt. Er hat sich erst vor wenigen Tagen mit einem mehrjährigen Vertrag an das Team gebunden. Der Kontrakt von Nicholas Latifi läuft dagegen nach der Saison aus. Als Bezahlfahrer bringt er zwar viel Geld mit, beeindrucken kann er mit seinen Leistungen aber meist nicht. Zudem ist das Team inzwischen nicht mehr auf einen Paydriver angewiesen. Zukunft unklar.

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