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Formel 1: Neuer Ärger um Sauber-Hauptsponsor

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Formel 1: Neuer Ärger um Sauber-Hauptsponsor

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Neuer Ärger bei F1-Team

Der umstrittene Sauber-Hauptsponsor Stake sorgt in der Formel 1 wieder einmal für Ärger. Dieses Mal drohen wohl sogar rechtliche Konsequenzen.
Ab 2026 wird jährlich ein Rennen in der spanischen Hauptstadt ausgetragen. Erstmals seit 1981 werden demnach wieder F1-Rennen in Madrid stattfinden, der neu unterzeichnete Vertrag ist bis 2035 gültig.
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Es werde eine neue Ära eingeläutet, kündigte Sauber Anfang Januar großspurig an, als man den Namen in Stake F1 Team änderte und das Online-Casino als Hauptsponsor verkündete. Die Ära könnte nun schon wieder vorbei sein …

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Hintergrund: Stake hat in diversen europäischen Ländern keine Lizenz, so auch in der Schweiz. Werbung für das entsprechende Online-Casino- oder Sportwetten-Angebot ist deshalb nicht erlaubt. Sauber ist für die Präsentation seines neuen giftgrünen Renners darum extra nach London ausgewichen. Doch das reichte nicht.

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Verfahren gegen den Rennstall eingeleitet

Laut dem Schweizer Sender „SRF“ wurde ein offizielles Verfahren gegen den Rennstall aus Hinwil eingeleitet. Das Problem: Auch ohne Werbung ist der Schriftzug des in Hinwil beheimateten Teams auch in der Schweiz mehr als sichtbar. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen die Glücksspiel-Gesetze.

Demnach droht dem Traditionsteam, das ab 2026 unter dem Banner von Audi an den Start geht, eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Schweizer Franken, also rund 530.000 Euro. Unklar ist, was eine Verurteilung für den künftigen Namen des Teams und die Schriftzüge auf dem Auto bedeuten würde.

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Teamchef Alessandro Alunni Bravi sieht derzeit kein Problem auf sein Team zukommen: „Wir halten uns immer an alle geltenden Gesetze, auch in der Schweiz“, sagt er zum SRF. „Und natürlich haben wir alle Maßnahmen ergriffen, um diese einzuhalten.“

Dennoch löschte Sauber am Mittwoch (7.2.) alle Logos und den Namen von Stake von der Homepage. Die Kanäle in den sozialen Medien heißen weiter „Stake F1 Team“. Auf der Website ist nur das Logo des Streaminganbieters Kick übrig geblieben, der zum gleichen Konzern gehört.

„Wir hatten schon letzte Saison zwei verschiedene Namen verwendet, je nachdem, in welchen Ländern wir Rennen gefahren sind“, erklärt Alunni Bravi. „Wir werden alle lokalen Gesetze einhalten und dort, wo Glücksspiel-Werbung verboten ist, werden wir einen anderen Namen nutzen. Die offizielle Bezeichnung des Autos ist Kick Sauber. Überall, wo wir nicht als Stake F1 Team antreten, nutzen wir unseren zweiten Namen.“

Das gilt nun in jedem Fall wohl auch für den Teamsitz in der Schweiz.