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"Nico ist halt Deutscher": Formel-1-Star droht der Absturz

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"Nico ist halt Deutscher": Formel-1-Star droht der Absturz

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Einem F1-Star droht das Aus

Valtteri Bottas‘ Vertrag bei Sauber läuft aus. Audi will ihn nur bedingt. Wohin also mit dem ehemaligen Co-Piloten von Lewis Hamilton?
Nico Hülkenberg kehrt Haas am Saisonende den Rücken zu. Der einzige deutsche Formel-1-Pilot schließt sich einem ambitionierten Projekt an.
Valtteri Bottas‘ Vertrag bei Sauber läuft aus. Audi will ihn nur bedingt. Wohin also mit dem ehemaligen Co-Piloten von Lewis Hamilton?

Einst war er Lewis Hamiltons begehrter Wingman, schützte den Briten bei Mercedes vor Attacken unter anderem vom damaligen Ferrari-Piloten Sebastian Vettel. Jetzt droht ihm selbst der Absturz.

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Valtteri Bottas, bis 2021 bei Mercedes die brave Nummer zwei neben dem siebenmaligen Weltmeister und seitdem bei Sauber vor allem auffällig geworden mit einem Kalender seines nackten Hinterteils, kämpft um seine Zukunft in der Formel 1.

Eigentlich war für den Finnen immer klar, dass er bei Sauber bleibt, um 2026 nach dem Audi-Einstieg für den deutschen Autobauer zu fahren - und dort seine Erkenntnisse aus der Dauersieger-Zeit mit dem deutschen Rivalen Mercedes zu teilen.

„Ich kann meine Erfahrung einbringen, wenn 2026 die neue Rennwagengeneration kommt“, hatte Bottas immer wieder betont.

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Nun, während Audi und die neuen Autos kommen, muss Bottas wohl gehen. Sein Vertrag läuft Ende 2024 aus. Nico Hülkenberg steht als erster Neuzugang für 2025 bereits fest, dazu steht auch Carlos Sainz hoch im Kurs bei den Verantwortlichen um CEO Andreas Seidl.

Daran ist erkennbar: Audi denkt groß. Für Bottas ist dann wohl kein Platz mehr.

Bottas von Hülkenberg überrascht

Entsprechend genervt zeigte sich der Finne zuletzt: „Nico ist halt Deutscher, und Audi hatte gesagt, dass sie einen deutschen Fahrer wollten. Aber ich hätte jetzt nicht erwartet, dass ein Pilot für 2025 so früh bestätigt worden ist“, so Bottas, der mit Mercedes 2019 und 2020 immerhin Vize-Weltmeister wurde.

Valtteri Bottas steht vor einer ungewissen Zukunft
Valtteri Bottas steht vor einer ungewissen Zukunft

Auch deshalb steht er wohl noch nicht ganz auf dem Abstellgleis. Er ist zwar 34, kann aber auf die Erfahrung von 229 Rennen zurückblicken. Zehn Siege feierte er seit seinem Debüt 2013.

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Obwohl ihm sein letzter Sieg 2021 (mit Mercedes) gelang und es 2023 in Katar die letzten Punkte im Sauber gab, glaubt Bottas, auch 2024 Bestandteil der Startaufstellung zu sein.

„Ich spreche mit mehreren Teams, einige Verhandlungen sind etwas weiter fortgeschritten als andere.“ Es gebe jedenfalls „andere Optionen. Im Moment alle zu 100 Prozent in der Formel 1″, betonte er noch Ende April.

Bottas mit Chancen bei Haas?

Da 2024 so viele Verträge wie lange nicht auslaufen, bestehen es in der Theorie tatsächlich einige Möglichkeiten. Die Praxis stellt sich komplizierter dar - weil noch unklar ist, was bei den Topteams Red Bull und Mercedes passiert.

Bei den Silberpfeilen spielt Bottas keine Rolle. Bei Williams, wo Alex Albon einen Platz für 2025 hat, könnte der zweite Sitz an Mercedes-Supertalent Andrea Kimi Antonelli gehen. Auch Alpine wäre eine Anlaufstelle, dort laufen die Arbeitspapiere von Esteban Ocon und Pierre Gasly ebenfalls aus.

Als ernsthafte Option kristallisiert sich derweil Haas heraus. Ferrari-Junior Oliver Bearman wird wohl Hülkenberg ersetzen, allerdings steht Kevin Magnussen auf der Kippe. Der Däne blickt aktuell auf eine miserable Saison, steht bei zehn Strafpunkten sogar unmittelbar vor einer Sperre, die es ab zwölf Zählern gibt.

„Ich bin mal gespannt, wer zu Haas geht“, sagt Sky-Experte Ralf Schumacher. „Ich würde auf Bottas tippen, aber wir werden sehen.“

Formel 1: Bottas muss liefern

Fakt ist: Bottas muss parallel auch liefern, Werbung in eigener Sache machen, auch wenn er in einem schlechten Auto sitzt: Doch er belegt im Moment den zweitletzten WM-Rang, nur Logan Sargeant ist noch schlechter.

Zwei 14. Plätze in Australien und Japan als beste Ergebnisse stärken seine Verhandlungsposition nicht. Sonst hilft am Ende auch der beste Plan B nicht.