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Transfermarkt: So will der FC Barcelona einen Transfer von Robert Lewandowski stemmen

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Transfermarkt: So will der FC Barcelona einen Transfer von Robert Lewandowski stemmen

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So will Barca Lewy-Deal stemmen

So will Barca Lewy-Deal stemmen

Laut Spaniens Liga-Boss kann sich der FC Barcelona Robert Lewandowski derzeit nicht leisten. Zweifel, dass der Deal aus finanziellen Gründen scheitert, gibt es bei den Katalanen jedoch keine.
Robert Lewandowski geht auf der Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft den nächsten Schritt und scheint den FC Bayern zu einem Transfer zwingen zu wollen.
Kerry Hau
Kerry Hau
Patrick Berger
Patrick Berger

Scheitert der Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Barcelona am Geld? (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Stand jetzt schon – behauptet mit Javier Tebas immerhin der Chef der spanischen Liga. Nach SPORT1-Informationen haben die Barca-Verantwortlichen um Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Mateu Alemany allerdings weiterhin keine Zweifel daran, ihren Wunsch-Transfer Nummer eins bis spätestens Ende August realisieren zu können.

Laporta und Alemany sicherten Lewandowski-Berater Pini Zahavi bereits im März zu, trotz eines Schuldenbergs von über einer Milliarde Euro wirtschaftlich handlungsfähig zu sein, wenn der FC Bayern dem wechselwilligen Weltfußballer eine Freigabe erteilen würde. (REPORT: Zerfleischt Zahavi die Bundesliga?)

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Eine Ablöse von 30 bis 50 Millionen Euro plus ein Gehaltsvolumen von 60 bis 80 Millionen Euro brutto für alle drei ausgehandelten Vertragsjahre (Gehalt und „Signing Fee“ inklusive) – alles kein Beinbruch, wie aus der Klubführung des 26-fachen spanischen Meisters zu hören ist. Anderenfalls wäre Lewandowski auch nicht so klar an die Öffentlichkeit gegangen wie am Montag, als er im Kreise der polnischen Nationalelf verkündete, dass seine Zeit in München vorbei sei. (REPORT: Darum bricht Lewandowski mit Bayern)

Was die Barca-Bosse so zuversichtlich macht, den Lewandowski-Deal stemmen zu können: Sie gehen davon aus, nach dem 300-Millionen-Euro-Deal mit dem Streaming-Dienstleister Spotify, der für die nächsten vier Jahre die Namens- und Trikotrechte am Stadion hält, im Laufe der nächsten Wochen weitere wichtige Geschäfte abzuschließen, die ihren Schuldenberg drastisch reduzieren.

Dazu gehört der Verkauf der klubeigenen Barca Licensing & Merchandising (BLM) in Höhe von 49 Prozent, der allein über 300 Millionen Euro in die Kassen spülen soll, sowie ein Arrangement bezüglich der TV-Rechte mit den Finanzunternehmen CVC oder Goldman Sachs. (BERICHT: Enthüllt! Details zum Barca-Deal)

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Außerdem sollen 49 Prozent der klubeigenen audiovisuellen Produktionsfirma „Barca Studios“ veräußert werden. Geht die Rechnung der Katalanen am Ende auf, müssen nicht einmal Superstars für viel Geld abgegeben werden, damit der am höchsten priorisierte Transfer in diesem Sommer – der von Lewandowski – über die Bühne geht.

Allerdings will Barca nicht nur den Bayern-Star verpflichten. Unter seinem Namen stehen auch noch die ablösefreien Andreas Christensen, César Azpilicueta (beide FC Chelsea) und Franck Kessié (AC Mailand) auf dem Zettel. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Barca-Coach Xavi hat mit Marcos Alonso (FC Chelsea) und Borna Sosa (VfB Stuttgart) zudem noch zwei Kandidaten für die Linksverteidiger-Position im Auge und wünscht sich im Idealfall noch einen weiteren Offensivakteur. Top-Kandidat: Raphinha (Leeds United).

Damit all diese Transfers auch allesamt getätigt werden können, steht nach SPORT1-Informationen mittlerweile Frenkie de Jong auf der Verkaufsliste. Zwar schätzt Xavi den niederländischen Mittelfeldspieler, doch im Vergleich zu anderen Verkaufskandidaten wie Clément Lenglet, Samuel Umtiti, Martin Braithwaite oder Memphis Depay würde dieser eine stattliche Ablöse einbringen.

Mit Manchester United gibt es auch schon einen potenziellen Abnehmer für de Jong. Bei den Red Devils würde er auf seinen alten Ajax-Coach Erik ten Hag treffen, der ihn sehr schätzt. 80 Millionen Euro ruft Barca für den 25-Jährigen auf, es laufen bereits erste Gespräche – auch wenn de Jong selbst nicht auf einen Wechsel drängt. Anders als Lewandowski. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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