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BVB-Flop Sergio Gómez spielt sich als Linksverteidiger in den Fokus von ManCity und Chelsea

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BVB-Flop Sergio Gómez spielt sich als Linksverteidiger in den Fokus von ManCity und Chelsea

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Guardiola will plötzlich BVB-Flop

Guardiola will plötzlich BVB-Flop

Sergio Gómez floppte beim BVB, ehe der Spanier nun beim RSC Anderlecht so stark aufspielte, dass ManCity und Chelsea ihn verpflichten wollen. Die Hintergründe.
Niklas Süle muss beim Bundesliga-Auftakt passen. Es ist der nächste bittere Ausfall in den BVB-Reihen. Was bedeutet das für den Saisonstart?
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Sergio Gómez zählte einst zu den vielversprechendsten Spielmacher-Talenten in Europa und wurde in der berühmten La Masia vom FC Barcelona ausgebildet.

Nach überragenden Leistungen in der Youth League und bei der U17-WM in Indien 2017, wo der Spanier zum zweitbesten Spieler des Turniers hinter Phil Foden gewählt wurde, geriet er in den Fokus zahlreicher Top-Klubs.

Das Rennen machte im Januar 2018 schließlich Borussia Dortmund. Gómez wechselte für drei Millionen Euro in den Ruhrpott. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

„Sergio Gómez ist weltweit zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs. Wir sind schon seit geraumer Zeit an ihm interessiert und froh, dass er sich trotz der Offerten vieler europäischer Top-Klubs für Borussia Dortmund entschieden hat“, frohlockte Sportdirektor Michael Zorc.

Doch den hohen Erwartungen wurde das Mega-Talent nie gerecht und floh nach nach Belgien. Und siehe da: Beim RSC Anderlecht ist der 22-Jährige nun doch noch explodiert SPORT1 erklärt die Hintergründe.

Sergio Gómez floppt beim BVB

Beim BVB wurde der Spanier nie wirklich glücklich. Zwar verhalf Coach Peter Stöger dem damals 17-Jährigen gegen den VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen zu seinen ersten Bundesliga-Minuten. Vielmehr sollte für den technisch versierten Spielmacher aber nicht herausspringen.

Dabei war Gómez für das Dortmunder Offensivspiel wie geschaffen: Besonders in engen Räumen kommen seine Stärken zum Vorschein. Mit flachen Steckpässen setzt er seine Mitspieler mustergültig ein oder sucht nach fintenreichen Dribblings selbst den Abschluss.

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Unter Lucien Favre sollte es 2018/19 auch nicht besser werden. Der schmächtige Spanier kam lediglich auf einen Profi-Einsatz. In der Champions League wurde er gegen den AS Monaco in der Nachspielzeit eingewechselt. Das wars.

Während das Offensiv-Juwel mit der spanischen U19 Europameister wurde, geriet seine Karriere auf Vereinsebene in Stocken. Der 1,71 Meter kleine Gómez schien körperlich für den Herrenbereich (noch) nicht gemacht.

Abhilfe sollte eine Leihe zum spanischen Zweitligisten SD Huesca schaffen. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Gómez wird nach Spanien verliehen

Beim BVB hinterließ Sergio Gomez keinen großen Eindruck
Beim BVB hinterließ Sergio Gomez keinen großen Eindruck

Im Stahlbad der La Liga 2 kam Gómez regelmäßig auf dem linken Flügel und gelegentlich im Zentrum zum Einsatz. Der damals 19-Jährige traf in 38 Partien einmal und legte drei Tore auf.

Am Ende stieg Huesca auf. Aufgrund der positiven Entwicklung wurde die Leihe verlängert. Doch im zweiten Jahr lief es nicht wie gewünscht, Gómez stagnierte.

Obwohl er in der zweiten Saison nur noch von der Bank kam, wollte Anderlecht im Sommer 2021 Gómez verpflichten. Der BVB hatte nichts einzuwenden und nahm sogar ein Transfer-Minus billigend in Kauf, um ihn loszuwerden.

Nach nur sieben Einsatzminuten in eineinhalb Jahren für den BVB war Gómez in Dortmund nicht mehr gefragt und wechselte für vergleichsweise läppische 2,25 Millionen Euro zum RSC. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Dort hatte Vincent Kompany als Trainer einen genialen Plan für den Spanier.

Kompany macht Gómez zum Linksverteidiger

„Wir sprechen hier doch über eine Legende van Manchester City und Ikone des RSC Anderlecht. Aber als ich damals mit ihm telefonierte, wurde mir klar, dass sie nicht einfach so auf mich gekommen waren. Sie hatten mich nämlich ausführlich gescoutet. Diese Dinge haben mich letztendlich überzeugt, mich für diesen Verein zu entscheiden“, schwärmte Gómez gegenüber Sport/Voetbalmagazine.

Kompany machte ihm nämlich nicht nur den Vereinswechsel schmackhaft, sondern auch einen Positionswechsel. Beim belgischen Rekordmeister wurde Gómez vom Linksaußen zum Linksverteidiger umgeschult - mit großem Erfolg.

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Denn in Anderlecht ist er förmlich explodiert und wird inzwischen von mehreren Top-Klubs gejagt. Nach 22 Torbeteiligungen in 49 Spielen soll er sich in den Fokus von Manchester City, Chelsea, Everton und Southampton gespielt haben.

Wie The Athletic und Nieuwsblad übereinstimmend berichten, befindet sich der 22-Jährige bereits in Gesprächen mit den Citizens.

Beim Team von Trainer Pep Guardiola könnte Gómez eine günstigere Alternative zum umworbenen Flügelspieler Marc Cucurella sein, der vor einem Wechsel zum FC Chelsea stehen soll, schreibt Nieuwsblad.

Spielt eine Guardiola-Verbindung eine Rolle?

The Athletic behauptet dagegen, dass Gómez unabhängig von einem potentiellen Deal mit Cucurella geholt werden soll. Demnach sehe ManCity in dem Ex-Dortmunder eher einen Perspektiv-Spieler, der sich im Star-Ensemble erst noch beweisen müsste.

Randnotiz: Pep Guardiolas Bruder Pere ist Teil der Spieleragentur SEG, die unter anderem auch Gómez vertritt. Aus dem Rennen sind die Blues allerdings nicht. Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel ist schon seit längerem an einer Verpflichtung „sehr interessiert“, wieTeamtalk bereits im Frühjahr vermeldete.

In Dortmund waren sich die zwei nicht über den Weg gelaufen. Als der Spanier kam, war Tuchel bereits ein halbes Jahr weg. Vielleicht klappt‘s ja im zweiten Anlauf.

Gómez ist noch bis 2025 an Anderlecht gebunden und hat mittlerweile einen Marktwert von zehn Millionen Euro - Tendenz steigend! Der BVB wird sich im Nachhinein mächtig ärgern, denn ein Gómez in dieser Form würde jedem Top-Klub gut zu Gesicht stehen.

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