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NFL: Ein Deutscher jagt die besonderen Momente! Amon-Ra St. Brown im exklusiven SPORT1-Interview

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NFL: Ein Deutscher jagt die besonderen Momente! Amon-Ra St. Brown im exklusiven SPORT1-Interview

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„Ziel ist natürlich der Super Bowl!“

Mit dem Sieg gegen die Los Angeles Rams gelingt Amon-Ra St. Brown und den Detroit Lions ein historischer Erfolg. Geht es nach dem deutschen Receiver, sollen in den NFL-Playoffs aber noch weitere besondere Momente folgen.
Die NFL-Playoffs haben begonnen und 14 Teams kämpfen nun um die Teilnahme am Super Bowl. Wir sehen uns die Stars des ersten Wochenendes der Postseason an. Wer spielte sich dabei ins Rampenlicht?
Jonas Nohe
Jonas Nohe
Mit dem Sieg gegen die Los Angeles Rams gelingt Amon-Ra St. Brown und den Detroit Lions ein historischer Erfolg. Geht es nach dem deutschen Receiver, sollen in den NFL-Playoffs aber noch weitere besondere Momente folgen.

Ein Stück NFL-Geschichte hat Amon-Ra St. Brown am vergangenen Wochenende schon geschrieben.

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Seit dem 5. Januar 1992 hatten die Detroit Lions auf einen Playoff-Sieg gewartet - und der deutsche Wide Receiver hatte beim 24:23 gegen die Los Angeles Rams mit sieben Catches für 110 Yards großen Anteil daran, dass die Durststrecke endlich ein Ende nahm.

„Das war schon ein besonderer Moment für uns alle“, sagt St. Brown bei SPORT1 über seinen ersten Playoff-Erfolg: „Wenn man weiß, dass das 32 Jahre nicht mehr passiert ist, dann ist das schon ein ganz besonderer Sieg. Die Stadt war elektrisiert!“

St. Brown: „Ich mag die Stadt und ihre Menschen“

Ein Gefühl, das den Sport-Fans in Detroit in den vergangenen Jahren nicht allzu oft vergönnt war: Die einst glorreichen Red Wings warten in der NHL seit 2016 auf eine Playoff-Teilnahme, die Tigers erreichten zuletzt 2014 die Postseason in der MLB.

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Die Basketballer von den Detroit Pistons kassierten bei ihren letzten drei Playoff-Teilnahmen drei glatte Erstrundenpleiten und gewannen zuletzt 2008 ein Playoff-Spiel. Noch schlimmer: In der aktuellen Saison stellte das Team von Monty Williams mit 28 Niederlagen in Serie (!) einen historischen Negativrekord in der NBA auf.

Keine einfache Zeit für die Sportbegeisterten unter den 600.000 Einwohnern der Metropole, die auch St. Brown nach mittlerweile zweieinhalb Jahren in Michigan ins Herz geschlossen hat.

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„Ich mag die Stadt und ihre Menschen“, betont er bei SPORT1: „Durch Training und Spiele habe ich nicht ganz so viele Möglichkeiten, raus in die Stadt zu gehen, aber in dem Stadtteil, in dem ich wohne, gefällt es mir. Da gibt es einige tolle Restaurants, wo ich regelmäßig hingehe.“

Umgekehrt belegen diverse Social-Media-Clips mit dem Deutschen als Undercover-Star, dass auch die Menschen in Detroit längst wissen, was sie an St. Brown haben - schließlich ist der Wide Receiver längst einer der Hauptgaranten für besondere Momente im blau-silbernen Dress.

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Nach 1161 Receiving Yards und sechs Touchdowns in der Vorsaison steigerte sich der 24-Jährige in dieser Spielzeit auf 1515 Yards und zehn Touchdowns. Zahlen, die längst an Lions-Legende Calvin „Megatron“ Johnson erinnern.

Dass St. Brown vor dem Start der Playoffs trotzdem nicht für den Pro Bowl nominiert wurde, schien ihn gegen die Rams nur noch mehr zu motivieren - genau wie die furiose Unterstützung der Fans im heimischen Ford Field.

Deutscher NFL-Star fordert Zuschauer zur Unterstützung auf

In den Genuss dieser besonderen Atmosphäre kommen die Lions am Sonntag in der Divisional Round gegen die Tampa Bay Buccaneers nun vollkommen unverhofft noch einmal: Durch das spektakuläre Scheitern der hochgehandelten Dallas Cowboys gegen die Green Bay Packers erlebt Detroit nach dem viel umjubelten Sieg gegen die Rams ein weiteres Heimspiel - und die nächste Chance auf einen ganz besonderen Moment.

„Das war eine Überraschung. Wir hatten ja schon damit gerechnet, bei einem Sieg wieder nach Dallas zu fliegen“, gesteht St. Brown bei SPORT1: „Im Stadion beim Aufwärmen haben sie das Spiel übertragen - und da waren wir schon überrascht.“

Vielleicht auch durch die gesicherte Aussicht auf ein weiteres Playoff-Spiel im Ford Field stellten die Lions-Fans anschließend prompt einen neuen Lautstärke-Rekord im Ford Field auf: 133,6 Dezibel entsprechen in etwa einem startenden Militärjet und bedeuten für die Arena in Detroit Platz vier der lautesten NFL-Stadien.

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St. Brown aber hofft, dass da noch mehr geht - und forderte für das Spiel gegen die Bucs via Social Media sogar 140 Dezibel von den Zuschauern. Es wäre ein zusätzlicher Ansporn, einen für ihn persönlich ganz besonderen Moment folgen zu lassen.

St. Brown dritter Deutscher Super-Bowl-Champion?

Denn bei allen Rekorden und historischen Marken, die St. Brown bereits erreicht hat, wartet Football-Deutschland immer noch auf den ersten Playoff-Touchdown eines deutschen Spielers.

Ein solcher von St. Brown gegen Tampa Bay würde natürlich auch die Chancen der Lions auf den ultimativen Preis erhöhen - und einen Super-Bowl-Erfolg haben in Markus Koch (1988 und 1992 mit den Washington Redskins) und Sebastian Vollmer (2015 und 2017 mit den New England Patriots) schließlich auch erst zwei Deutsche in ihrer Vita stehen.

Auf dem Weg dorthin würde in einem möglichen NFC Championship Game ein Auswärtsspiel bei den favorisierten San Francisco 49ers auf die Lions warten. St. Brown aber hat das Endspiel in Las Vegas am 11. Februar fest im Blick - auch wenn er sich mit Vorhersagen vor dem Duell mit den Bucs zurückhalten möchte.

„In den Playoffs kann alles passieren, jeder kann jeden schlagen“, meint der Lions-Star, ehe er abschließend betont: „Unser Ziel ist natürlich der Super Bowl.“

Es wäre auf seiner Jagd nach den besonderen Momenten ein neuer Höhepunkt.