Andreas Wellinger hat sich im Rahmen der Skiflug-WM in Oberstdorf zu den Formsprüngen von sich und seinem Mannschaftskollegen Karl Geiger geäußert.
Skispringen: Licht am Ende des Tunnels - Kriselndes DSV-Duo macht Hoffnung
Kriselndes DSV-Duo macht Hoffnung
„Wir haben das ein oder andere optimieren können, was unserem Instinkt im Skispringen hilft. Wenn man mit 90 km/h anfährt, dann muss es instinktiv richtig sein“, sagte der 30-Jährige auf SPORT1-Nachfrage.
Geiger und Wellinger hatten in der ersten Saisonhälfte beide mit großen Form-Problemen zu kämpfen. In fast allen Einzelentscheidungen hatten die beiden DSV-Adler den Sprung in die Top 20 verpasst.
Wellinger bei Skiflug-WM nicht berücksichtigt
Bundestrainer Stefan Horngacher machte sogar nicht Halt davor, Geiger und Wellinger vor der Vierschanzentournee aus dem Weltcup-Kader zu streichen, um sie ins Trainingslager zu schicken.
Auch bei der Skiflug-WM war Wellinger nicht von Horngacher nominiert worden, weshalb er während der Medaillenentscheidungen noch einmal allein auf der Oberstdorfer Großschanze trainieren konnte.
Während des Teamwettbewerbs am Sonntag durfte der DSV-Adler allerdings mehrere Male als Vorspringer von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze springen.
Befreiungsschläge beim Skifliegen
Im zweiten Durchgang des Wettbewerbs gelang Wellinger sogar ein Sprung weit über 200 Meter, was die 10.500 Zuschauer mit großem Jubel feierten.
„Das waren zwei wertvolle Sprünge für das, was dann noch am Kulm, in Vikersund und Planica kommt“, erklärte Wellinger.
Und auch Geiger konnte in Oberstdorf als zweitbester Deutscher bei der Skiflug-WM wieder voll überzeugen. Weil der DOSB bereits über die Olympia-Nominierungen entschieden hat, wird der Oberstdorfer allerdings bei den Wettkämpfen in Predazzo fehlen.