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AEW: WWE-Legende antwortet auf Abrechnung von gefeuertem Topstar

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AEW: WWE-Legende antwortet auf Abrechnung von gefeuertem Topstar

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Legende antwortet auf Abrechnung

Der von AEW gefeuerte und zurück zu WWE gewechselte CM Punk rechnet mit dem Ex-Arbeitgeber ab. WWE Hall of Famer Adam Copeland reagiert bei AEW mit einer leidenschaftlichen Gegenrede.
Adam Copeland, der ehemalige Edge, legt sich für AEW ins Zeug
Adam Copeland, der ehemalige Edge, legt sich für AEW ins Zeug
© AEW
mhoffmann
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Bei WWE steht in diesen Tagen die näher rückende Megashow WrestleMania 40 im Blickpunkt - bei Konkurrent AEW eine Abrechnung des gefeuerten und zurück zu WWE gefeuerten Topstars CM Punk.

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Der aktuell verletzte Punk hat auf seiner Promo-Tour für WrestleMania hohe Wellen geschlagen, als er in einem Interview in der „MMA Hour“ von Ariel Helwani so weit ging, die Liga des Milliardärssohns Tony Khan als „kein wirkliches Wirtschaftsunternehmen“ (“not a real business“) zu bezeichnen. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu AEW)

Punks Kritik ist nicht völlig von der Faktenlage gedeckt, schlug allerdings in den vergangenen Tagen mächtig Wellen und rührte dabei augenscheinlich auch an offenen Wunden. Die Liga entschloss sich daher, die aktuelle Liga mit einer Ansprache zu eröffnen, in der einer der prominentesten Stars der Promotion die Fans auf ihre Qualitäten einschwor: WWE Hall of Famer Adam Copeland, der ehemalige Edge - der im vergangenen Jahr zu AEW gewechselt ist und dort nun seine Karriere beenden will.

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CM Punk rechnet mit AEW ab

Zum Hintergrund: Punk - 2021 für AEW aus dem Ruhestand zurückgekehrt, dann aber im vergangenen Sommer nach wiederholten Backstage-Eklats und realen Prügeleien mit Kollegen entlassen - hatte in der MMA Hour kritisch auf seine Zeit bei AEW zurückgeblickt und dabei auch das Geschäftsmodell der Liga infrage gestellt.

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AEW sei „kein Business in dem Sinne, dass es dabei ums Geldverdienen, ums drawing, das Verkaufen von Tickets geht“. Punk übte auch erstmals öffentlich persönliche Kritik an Tony Khan. Dieser sei „ein netter Typ, aber kein Boss“ - eine Ironie der Geschichte: Genau denselben Vorwurf hatten Khan auch viele Kritiker Punks gemacht, weil er zu lange gegen diesen nicht durchgegriffen hätte.

Jenseits dessen schießt Punks Kritik mindestens teilweise klar übers Ziel hinaus: AEW hat auf dem Ticketmarkt schon große Erfolge erzielt, allen voran die 80.000-Zuschauer-Kulisse für die Megashow All In im Londoner Wembley-Stadion. Und die Liga hat auch gute Aussichten, mit dem nächsten TV-Vertrag auch profitabel und unabhängiger vom Familienvermögen der Khans zu werden - mit denselben Mitteln, die auch im Zentrum des Geschäftsmodells WWE stehen.

WWE-Kollege Cody Rhodes stimmt Punk nicht zu

Als Reaktion auf Punk hat auch sein jetziger WWE-Kollege Cody Rhodes die von ihm mitgegründete Liga verteidigt: Er stimme Punk bei seinen Ansichten über AEW und Khan nicht zu, sagte Rhodes bei einem eigenen MMA-Hour-Auftritt - und äußerte Bedauern über die Verwerfungen zwischen Punk und seinen AEW-Weggefährten, die aus seiner Sicht auf „massiven Missverständnissen“ beruhten.

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Gut fürs Image von AEW kann es trotzdem nicht sein, von seinem ehemals größter Star derart abgekanzelt zu werden - dass Punk der größte Business-Treiber der jungen AEW-Geschichte war und ist, hat auch Khan wiederholt betont.

Zudem trifft die Kritik die Liga - aktuell geschwächt durch die Langzeitausfälle der Topstars MJF und Adam Cole - an einem wunden Punkt: Trotz des Rückenwinds neuer Personalcoups wie den Verpflichtungen von Kazuchika Okada und Mercedes Moné (Sasha Banks) erzielte die Hauptshow Dynamite vergangene Woche die schwächste TV-Quote in der werberelevanten Zielgruppe seit drei Jahren (0.23). Die aktuelle Episode kam auf dasselbe Rating - der sich verdichtende WrestleMania-Hype scheint noch mehr Aufmerksamkeit von AEW abzuziehen.

Adam „Edge“ Copeland antwortet mit Lobgesang auf die Liga

Wohl auch vor diesem Hintergrund hat sich AEW entschlossen, bei ebenjener Show ein Zeichen zu setzen und Legende Copeland - der während der Verwerfungen um Punk noch nicht in der Liga war - eine leidenschaftliche Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede halten zu lassen. Ohne Punk beim Namen zu nennen, verwahrte sich der frisch gekürte TNT-Champion gegen den „negativen BS (Bullshit, d. Red.), der gerade ausgebreitet worden ist“.

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Der 50-Jährige zeigte sich dabei auch generell genervt von den ewigen Grabenkämpfen zwischen WWE- und AEW-Fans. Er selbst habe als junger Fan die damalige WWF ebenso verfolgt und geschätzt wie die NWA und die kanadische Liga STAMPEDE. Auch in diesem Sinne habe seine Entscheidung für AEW getroffen, um seinen Fans neue, attraktive Matches gegen hochklassige Gegner zu bieten. Er habe bei AEW „den größten Spaß, den ich in 32 Jahren Wrestling je gehabt habe“.

Copeland pries namentlich unter anderem Will Ospreay, Hangman Page (den Punk besonders auf dem Kieker hat), Swerve Strickland und die sowohl mit Punk als auch mit ihm gut befreundeten FTR. AEW verfüge über eine „Murderer‘s Row“ an Wrestling-Könnern, sagte Copeland - ein besonderer Ritterschlag: „Murderer‘s Row“ war der Spitzname der legendären New York Yankees um die Baseball-Ikonen Babe Ruth und Lou Gehrig.

Copeland bezeichnete es als Glücksfall, dass Khan, Kenny Omega, Cody Rhodes und die Young Bucks (ebenfalls Intimfeinde Punks) AEW gegründet hätten: „AEW hat diese Branche zu einem besseren Ort gemacht. AEW hat das Leben aller verbessert. Es hat mehr Leuten eine Chance gegeben, ihren Lebensunterhalt mit dem zu verdienen, was sie lieben und das sollte gefeiert werden. AEW macht Pro Wrestling besser und zu einem größeren Vergnügen. Und bei AEW ist der Ort, an dem die besten Leute wrestlen.“

Der „Rated-R Superstar“ hat selbst bei der jüngsten Ausgabe der Samstagsshow Collision eine Fehde mit dem düsteren Malakai Black (Aleister Black bei WWE) begonnen, beim kommenden Pay Per View Dynasty tut er sich mit Eddie Kingston und Mark Briscoe gegen das House of Black zusammen. Kommende Woche bei Dynamite trifft Copeland zur Vorbereitung auf den Mexikaner Penta El Zero Miedo, ein AEW-Urgestein.

Neu bekanntgegeben wurde bei Dynamite ein Damentitelmatch zwischen Champion Toni Storm und Ex-Titelträgerin Thunder Rosa, die ihren Titel wegen einer Verletzung nie im Ring verloren hatte. Für die übernächste Großveranstaltung wurde zudem das Ringdebüt von Blockbuster-Einkauf Moné verkündet. Sie trifft auf die Siegerin des TBS-Titelmatches zwischen Julia Hart und Willow Nightingale.