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Wrestling-Megashow in Wembley nimmt absolut denkwürdiges Ende

Megashow in London endet denkwürdig

Der britische Top-Wrestler Will Ospreay erklimmt im Londoner Wembley-Stadion fulminant den Gipfel und ist nach einem großen Sieg über Kenny Omega neuer AEW World Champion.
Will Ospreay ist neuer AEW World Champion
Will Ospreay ist neuer AEW World Champion
© AEW
Der britische Top-Wrestler Will Ospreay erklimmt im Londoner Wembley-Stadion fulminant den Gipfel und ist nach einem großen Sieg über Kenny Omega neuer AEW World Champion.

Das ehemalige WWE-Topduo The New Day hat sein großes Debüt gefeiert, Britt Baker ist nach langer Abwesenheit zurück, auch Ikone Sting hatte einen großen Auftritt – aber der Hauptdarsteller des Abends hat sich die Show nicht stehlen lassen.

Am Ende einer ereignisreichen Wrestling-Nacht im Londoner Wembley-Stadion hat Lokalmatador Will Ospreay einen denkwürdigen Titel-Showdown mit Ausnahmewrestler Kenny Omega für sich entschieden – und sich bei der Megashow AEW All In 2026 vor über 40.000 begeisterten Fans erstmals zum World Champion des WWE-Rivalen gekrönt.

Fast auf den Tag genau 34 Jahre nach dem großen Sieg des British Bulldog im WWE-Klassiker gegen Bret Hart an gleicher Stelle hat Ospreay damit für einen ähnlich großen Moment der englischen Wrestling-Historie gesorgt.

AEW All In 2026: Will Ospreay ringt Kenny Omega nieder

Der vom spektakulären Highflyer zum stilistisch vollendeten Komplettpaket gereifte Brite vollendete mit seinem großen und emotionalen Sieg eine 14 Jahre lange Reise von der englischen Independent-Szene über die japanische Traditionsliga NJPW auf die Weltbühne. Und der „Aerial Assassin“ ging für den größten Moment seiner Karriere durch die Hölle.

In seinem vierten Einzelmatch gegen den Kanadier Omega führte Ospreay nicht nur seine Laufbahn, sondern auch seine elf Jahre zurückreichende Rivalität mit dem „Cleaner“ auf eine neue Stufe. Obwohl sowohl der 42 Jahre alte Omega als auch der neun Jahre jüngere Ospreay bereits karrierebedrohende Verletzungen hinter sich haben, schonten sich beide kein bisschen, um den Fans einen intensiven Showdown zu liefern.

AEW-Mitgründer Omega, den viele spätestens seit seiner legendären Rivalität mit Japan-Superstar Kazuchika Okada für den besten Big-Match-Wrestler der Branche halten, legte sich in besonderem Maße ins Zeug: Obwohl er wie Ospreay als Publikumsliebling definiert ist, war ihm in der Matchstory die Rolle des Bösewichts für eine Nacht zugewiesen, der Ospreay mit äußerster Brutalität und Präzision malträtierte, um ihm seinen großen Moment zu verderben.

Mit bloßen Händen (und Knien) und fast ohne den sonst oft überdosierten Waffeneinsatz prügelten sich Omega und Ospreay gegenseitig blutig. Vor allem Ospreay steckte enorm viel ein – unzählige der markerschütternden V-Trigger-Kniestöße Omegas und auch den berüchtigten Tiger Driver 91, bei dem Omega Ospreay auf dem Nacken landen ließ.

Emotionales Ende im Londoner Wembley-Stadion

Ospreay jedoch widerstand allem, was Omega aufbot – auch seinem sonst fast immer zum Sieg führenden Finisher, dem One Winged Angel. Letztlich wendete er das Blatt mit einem eigenen Tiger Driver 91, nach dem Omega Taubheitsgefühle am Arm zu verspüren schien und entscheidend geschwächt war.

Der Assassin startete seine eigene spektakuläre Schlussoffensive und feuerte seine Spezialaktionen ab. Omega befreite sich zwar mit letzten Adrenalinstößen aus dem gegen ihn selbst gewendeten One Winged Angel und auch den Stormbreaker – dann aber zückte Ospreay seine ultimative Waffe.

Der Brite streifte seinen Armschoner ab, verpasste Omega mit ungebremster Wucht den Ellbogenhieb Hidden Blade – der zu viel für Omega war. Ringrichter-Veteran Paul Turner zählte bis drei und überreichte Ospreay den lang ersehnten Titelgürtel.

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Eine große Siegesfeier mit Feuerwerk folgte. Ospreay ist in fulminanter und emotionaler Manier am Gipfel angekommen.

AEW lässt zahlreiche weitere Titel wechseln

Ospreay sorgte nicht für den einzigen Titelwechsel in London: Im ebenfalls sehr sehenswerten Co-Main-Event der Show sicherte sich Mercedes Moné, die ehemalige Sasha Banks, erstmals den Damentitel von AEW, indem sie ihre Dauerrivalin Willow Nightingale niederrang.

Publikumsliebling Nightingale, von einem realen Handbruch geschwächt, wehrte sich tapfer, musste sich am Ende aber Monés Aufgabegriff Moné Maker beugen.

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Neu vergeben wurden außerdem schon zu Beginn der Trios Title (The New Level, ehemals The New Day, und Swerve Strickland gewannen eine Battle Royal und entthronten Hangman Page und Brodido) und der TBS Title (Persephone besiegte mit Hilfe von Rückkehrerin Baker die junge Maya World).

Zusätzliche Titelwechsel folgten:

  • in der Tag-Team-Division der Damen: Ospreays Ehefrau Alex Windsor und Landsfrau Jamie Hayter feierten einen weiteren Heimsieg über Megan Bayne und Lena Kross
  • beim International Title: Kazuchika Okada entthronte in einem Dreikampf mit dem japanischen Landsmann Konosuke Takeshita seinen aufstrebenden Gefährten Kyle Fletcher von der Don Callis Family
  • beim TNT Title: Darby Allin entriss in einem Falls Count Anywhere Match ohne Regeln Shootingstar und Callis-Schützling Kevin Knight den Gürtel – Allins Mentor Sting und dessen nun selbst ins Wrestling strebender Sohn Steven Borden konterten Eingriffe vom Rest der Callis Family

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Die weiteren wichtigen Ergebnisse auf der Hauptcard:

  • Der ehemalige World Champion Jon Moxley gewann das Finale des Continental-Classic-Turnier gegen den britischen Ringfuchs Nigel McGuinness und behielt damit seinen Continental Title
  • Der Mexikaner Andrade El Idolo gewann das Casino Gauntlet und sicherte sich damit ein World-Title-Match gegen den neuen Champion Ospreay
  • Das Legendenduo Cage and Cope (Christian Cage und Adam Copeland, die früheren Edge und Christian) gewannen etwas überraschend das „Dream Match“ der Generationen gegen die AEW-Co-Gründer The Young Bucks (Nick und Matt Jackson). Anschließend meldeten die Ex-Champions FTR sowie die frisch verpflichteten Duos The Motor City Machine Guns und The New Level eigene Ansprüche auf Tag-Team-Gold an