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WWE entlässt früheren Champion - weitere Kündigungen enthüllt

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WWE entlässt früheren Champion - weitere Kündigungen enthüllt

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WWE: Nicht nur Mahal entlassen

Vor sieben Jahren kürte WWE Jinder Mahal völlig überraschend zum Champion, nun ist der „Maharaja“ entlassen. Auch weitere Ex-Hoffnungsträger müssen gehen.
Jinder Mahal ist nicht mehr bei WWE
Jinder Mahal ist nicht mehr bei WWE
© WWE
mhoffmann
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Die Entscheidung, ihn zum WWE-Champion zu machen, war einer der meistkritisierten, die der Wrestling-Marktführer in den vergangenen Jahren getroffen hat - nun ist Jinder Mahal kein Teil von WWE mehr.

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Wie am Freitagabend bekannt wurde, ist der indischstämmige Kanadier Teil einer (bislang?) kleineren Entlassungswelle zwei Wochen nach dem Jahreshöhepunkt WrestleMania. Ebenfalls gekündigt wurde der Chinesin Xia Li, die sich in der Liga nicht nachhaltig hatte durchsetzen können und dem australischen Ex-Rugbyprofi Xyon Quinn. Das Muskelpaket war im vergangenen Jahr beim inszenierten „WWE Draft“ vom Aufbaukader NXT als Free Agent in die Hauptkader befördert, aber letztlich kaum eingesetzt worden. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu WWE)

Wie inzwischen bekannt geworden ist, hat WWE auch zwei Weggefährten Mahals entlassen: das indische Team Indus Sher (Veer und Sanga), mit dem Mahal zuletzt zwischenzeitlich eine Gruppierung gebildet hatte.

Der bei WWE trotz diverser Anläufe nie recht etablierte Veer hatte eine besondere Geschichte: Rinku Singh, wie er bürgerlich heißt, war 2008 Sieger der indischen Reality-Show „The Million Dollar Arm“, mit der der US-Sportagent J.B. Bernstein nach einem indischen Baseball-Star für die MLB fahndete. Die Geschichte wurde von Disney verfilmt, mit Hollywood-Star Jon Hamm (Mad Men) als Bernstein.

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Jinder Mahal regierte bei WWE einst als Champion

Der „Maharaja“ Mahal - Neffe des früheren, lange in der Liga STAMPEDE der Hart-Familie aktiven Wrestlers Gama Singh - war mit kurzer Unterbrechung seit 2010 unter WWE-Vertrag. Seine - im Vergleich - größten Auftritte hatte er anfangs als Teil der Gruppierung 3MB mit Drew McIntyre (später ebenfalls zum WWE-Champ aufgestiegen) und Heath Slater.

Nach einer zwischenzeitlichen Entlassung 2014 kehrte er 2016 zurück und erregte Aufsehen mit einer auffälligen körperlichen Transformation zum enormen Muskelpaket. Auch deshalb - vor allem aber wohl, um ein Aushängeschild für den Wachstumsmarkt Indien zu kreieren - traf die damalige WWE-Führung unter Vince McMahon 2017 die damals völlig überraschende Entscheidung, Mahal zum WWE-Champion zu machen.

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Mahal gewann den Titel von Randy Orton und behielt ihn sieben Monate lang, ehe er ihn an AJ Styles verlor. Seine Regentschaft gilt als Flop, viele Fans kritisierten, dass Mahal im Ring nicht auf Main-Event-Niveau agierte. Als fraglich gilt auch, ob Mahal wirklich dazu beigetragen hat, WWE stärker in Indien zu verankern: Bei Touren durch das Land fieberten die Fans nicht in derselben Weise mit Mahal wie mit dem früheren, in Indien geborenen und aufgewachsenen WWE-Champion The Great Khali.

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Nach seiner Entthronung hatte Mahal noch eine Regentschaft als US-Champion, so hoch wie zu seiner Zeit als WWE-Champ wurde er jedoch nie wieder auf der Card platziert. Seine letzten größeren Auftritte hatte er im vergangenen Herbst, als er als Opferlamm für den zurückkehrenden Dwayne „The Rock“ Johnson agierte und im Januar, als er World Champion Seth Rollins bei einer RAW-Episode herausforderte.

Nach Mahals eigenen Angaben hat er nun von sich aus gekündigt, mehrere US-Wrestlingmedien stellen es jedoch nicht so dar.

WWE SmackDown: AJ Styles fordert Cody Rhodes bei Backlash

Am Tag der Entlassungen trieb WWE bei der TV-Show SmackDown derweil das aktuelle Geschehen voran: Als neuer Top-Herausforderer auf den aktuellen WWE Universal Champion Cody Rhodes positionierte sich Mahals alter Rivale Styles mit einem Sieg über LA Knight. Rhodes und Styles treffen in zwei Wochen bei Backlash im französischen Lyon aufeinander.

Ebenfalls ein Titelmatch verdienten sich die Street Profits, welche die bei WrestleMania gekrönten WWE Tag Team Champions Austin Theory und Grayson Waller fordern werden. Theory und Waller bekamen von WWE-Vorstand „Triple H“ Paul Levesque zuvor zwei neue Titelgürtel überreicht. Sie lehnen sich im Design an die traditionellen Tag-Team-Titel der Achtziger und Neunziger an.