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München - Thomas Müller war im Sommer in England heiß begehrt. Schalke-Star Leon Goretzka kann sich zwischen zwei Topklubs entscheiden. Transferticker.

  • Liverpool und Barca haben Leipzigs Upamecano im Visier (23.05/20.20 Uhr)
  • Dzeko zurück nach Wolfsburg? (17.51 Uhr)
  • 1 Milliarde Euro! Irre Klausel für Benzema (13.43 Uhr)
  • Verhinderte Müller ein Transferbeben? (11.19 Uhr)

+++ 23.05 Uhr: Auch Liverpool an Leipzigs Abwehr-Talent drant+++

Wie die englische Zeitung The Sun berichtet, ist neben dem FC Barcelona anscheinend auch der FC Liverpool an den Diensten von Leipzigs Dayot Upamecano interessiert. Demnach soll Jürgen Klopp auf der Suche nach Verstärkung für seine Defensivreihen auf das 18-jährigen Talent gestoßen sein.

Zwar kam der Franzose erst im Winter vom Schwesterklub Salzburg zu RB Leipzig. Doch sein bis 2021 laufender Kontrakt soll nach Information der Bild eine Ausstiegsklausel beinhalten. Um den Abwehrspieler loszueisen, müsste Klopp tief in die Tasche greifen. 88 Millionen Euro werden für Upamecano fällig.

Bereits Naby Keita haben die Reds für 70 Millionen Euro von Leipzig für die kommende Saison an die Anfield Road gelockt.

+++ 20.20 Uhr: Barca hat Leipzigs Upamecano im Visier +++

Der FC Barcelona ist auf der Suche nach Verstärkungen für die Abwehr offenbar auf Dayot Upamecano von RB Leipzig aufmerksam geworden. Der 18-jährige Franzose wird bei Barca als einer von mehreren möglichen Zugängen für die Defensive gehandelt, berichtet die Mundodeportivo. Barcelona suche vor allem einen Innenverteidiger von Klasseformat, schreibt die Sportzeitung und nennt neben Upamecano den Niederländer Mattjis de Ligt von Ajax Amsterdam. 

Vor allem Upamecano scheint es den Katalanen angetan zu haben. Der ehemalige Barca-A-Jugendcoach Oscar Garcia Yunyent, der den jungen Leipziger während seiner Zeit bei Red Bull Salzburg trainierte, lobte den Franzosen über den grünen Klee. Mit seiner Technik, Schnelligkeit und guten Spieleröffnung sei Upamecano wie auch de Ligt genau der Spielertyp, den Barcelona suche.

Im Juli nahm Barca sein Vorkaufsrecht auf den kolumbianischen Nationalspieler Yerry Mina zur Saison 2018/19 war. Mina spielt momentan noch bei SE Palmeiras in Sao Palo.

+++ 17.51 Uhr: Dzeko vor Rückkehr nach Wolfsburg? ++++

Edin Dzeko soll ein Thema bei seinem Ex-Klub VfL Wolfsburg sein.

Wie die Sport Bild berichtet, soll der Bosnier bei Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe nach den Möglichkeiten eines Wechsels gefragt haben.

Rebbe sagte dem Blatt: "Wenn Edin auf dem Markt ist und wir auf seiner Position suchen, muss man sich mit ihm ernsthaft beschäftigen."

Dzeko könnte den möglichen Abgang von Mario Gomez kompensieren. Der deutsche Nationalstürmer hat eine Vertragsklausel, die ihm einen Abgang aus Wolfsburg ermöglicht, sollten die Wölfe das internationale Geschäft verpassen.

Finanziell soll der Deal machbar sein, da Dzeko beim AS Rom nur 4,5 Millionen Euro verdient, während Gomez sechs Millionen Euro in Wolfsburg bekommen soll.

+++ 15.52 Uhr: Werder-Talent nach Liverpool? +++

Werder Bremen droht ein hoffnungsvolles Talent an die Premier League zu verlieren.

Wie die Sun berichtet, sind der FC Liverpool und die Tottenham Hotspur an David Philipp interessiert.

Der 17-Jährige erzielte in der vergangenen Saison für die B-Jugend 17 Tore und gab 21 Assists. Auch in dieser Saison war er in der U19-Bundesliga bereits an sechs Treffern beteiligt.

"Ich möchte das Interesse von englischen Klubs an David nicht verneinen", sagte Akademieleiter Björn Schierenbeck. "Aber ich weiß nicht, wie konkret es ist. Wir würden sehr gerne weiter mit David zusammenarbeiten."

Werder habe dem offensiven Mittelfeldspieler bereits seine Pläne mit ihm dargelegt und hofft darauf, den Youngster gegen die zahlungskräftige Konkurrenz zu verteidigen.

David Philipp ist ins Visier des FC Liverpool geraten
David Philipp ist ins Visier des FC Liverpool geraten © Getty Images

+++ 15.31 Uhr: Keine Ausstiegsklausel im Perisic-Vertrag +++

Jose Mourinho darf sich mit Manchester United auf einen heißen Poker einstellen, falls er Ivan Perisic erneut verpflichten möchte.

Der Kroate, in der Bundesliga für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg aktiv, hat in seinem kürzlich bis 2022 verlängerten Vertrag keine Ausstiegsklausel. Dies bestätigte Inter Mailands Sportdirektor Piero Ausilio.

Damit kann die Ablösesumme für den 28-Jährigen frei verhandelt werden. Perisic ist überragend in die Saison gestartet und hat nach fünf Spielen bereits drei Tore und drei Assists gesammelt.

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+++ 14.40 Uhr: Demirbay im Milan-Visier +++

Der AC Mailand streckt offenbar die Fühler nach Kerem Demirbay von der TSG Hoffenheim aus.

Wie die italienische Zeitung Tuttosport berichtet, waren schon mehrfach Scouts im Einsatz, um den deutschen Nationalspieler zu beobachten. Die Ablöse für den 24-Jährigen soll bei 15 Millionen Euro liegen.

Demirbay steht noch bis 2021 unter Vertrag und kam in dieser Saison in jedem Spiel zum Einsatz.

+++ 13.43 Uhr: 1 Milliarde Euro! Irre Klausel für Benzema +++

Nach Isco, Marcelo und Dani Carvajal hat Real Madrid den vierten Leistungsträger innerhalb einer Woche langfristig gebunden.

Stürmer Karim Benzema verlängerte seinen 2019 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis 2021. Die Ausstiegsklausel beträgt nach Informationen der As irrsinnige 1 Milliarde Euro.

Damit beendet der Franzose auch aufkommende Wechselgerüchte, die ihn mit dem FC Arsenal in Verbindung brachten. Zuvor hatten englische Medien berichtet, Benzema könnte im Tausch mit Alexis Sanchez zu den Gunners wechseln.

Benzema soll am Donnerstag seinen Vertrag unterschreiben. Für Real traf der 29-Jährige in 371 Partien 182-mal und bereitete 104 Tore vor.

+++ 12.10 Uhr: Lyon sagte Ronaldo ab +++

Cristiano Ronaldo hätte als Teenager zu Olympique Lyon wechseln können.

Im Alter von 17 Jahren war der viermalige Weltfußballer beim französischen Topklub im Gespräch, dieser lehnte jedoch ab. Dies erklärte Ex-Profi Tony Vairelles im französischen TV-Sender Canal +.

Ronaldos damaliger Klub Sporting Lissabon hatte "CR7" und einen weiteren Profi als Tauschobjekt für einen anderen Spieler angeboten, Lyon ging den Deal jedoch nicht ein.

"Lyon muss diese Geschichte heute anwidern, weil sie ihn abgelehnt haben. Das ist eine lustige Anekdote", erklärte Vairelles.

+++ 11.38 Uhr: Werder holt Sturmtalent +++

Werder Bremen hat Sturmtalent Joshua Sargent aus den USA verpflichtet. Der erst 17-Jährige wechselt Anfang 2018 von St. Louis Scott Gallagher Missouri an die Weser und soll an seinem 18. Geburtstag (20. Februar) einen Profivertrag in Bremen unterschreiben.

Sargent soll zunächst mit der U23 der Grün-Weißen trainieren.

"Wir haben Joshua schon sehr lange auf dem Zettel, von daher war es für uns keine große Überraschung, dass er durch seine auffälligen Leistungen in der Vergangenheit international immer wieder auf sich aufmerksam gemacht hat", sagte Tim Steidten, Leiter Kaderplanung und Scouting von Werder:

"Umso mehr freut es uns, dass wir ihn trotz zahlreicher anderer Angebote von europäischen Topklubs von unserer Philosophie beim SV Werder überzeugen konnten und ihn nun bei seiner weiteren Entwicklung begleiten und unterstützen können. Er bringt sehr gute Voraussetzungen mit und gehört zu den vielversprechendsten Talenten seines Jahrgangs weltweit."

Ab dem 10. Oktober ist Sargent mit der amerikanischen Nationalmannschaft bei der U17-Weltmeisterschaft in Indien im Einsatz.

+++ 11.19 Uhr: Verhinderte Müller ein Transferbeben? +++

Beim FC Bayern schwankte Thomas Müller zuletzt zwischen Spielfeld und Ersatzbank, beim FC Liverpool ist der Weltmeister hingegen heiß begehrt. Wie die Sport Bild berichtet, wollte der Klub von Trainer Jürgen Klopp Müller im Sommer unbedingt verpflichten. Demnach hätten die Reds dem vom FC Barcelona umworbenen Philippe Coutinho mitgeteilt, dass er den Klub verlassen dürfe, falls im Gegenzug Müller nach Anfield komme.

Liverpool hätte für Coutinho "lediglich" eine Ablöse von mindestens 100 Millionen Euro verlangt - die Hälfte der Summe, die am Deadline Day als Schmerzgrenze für den Brasilianer genannt wurde.

Allerdings sagte der 28-Jährige Liverpool umgehend ab, weil er trotz der unbefriedigenden Situation nicht an einen Abschied aus München denkt. Liverpool zog sich daraufhin zurück und ließ auch den Mega-Wechsel von Coutinho platzen.

+++ 11.04 Uhr: FIFA-Präsident will über Transfermarkt diskutieren +++

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat eine Diskussion über den ausufernden Transfermarkt angekündigt. "Das liegt in unser aller Verantwortung", sagte der Schweizer beim Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Mittwoch in Genf. 

Im Sommer "waren wir Zeuge einer signifikanten Erhöhung der Ablösesummen", sagte Infantino: "Das muss nicht unbedingt negativ sein. Aber auf der anderen Seite steigen die Kommissionen für die Berater und Agenten signifikant und die Ausgaben für soziales Engagement sinken. Das beschäftigt uns."

Allein Europas fünf Top-Ligen in Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien hatten im Sommer 3,073 Milliarden Euro für internationale Transfers ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung von 31,7 Prozent gegenüber dem Sommer 2016.

+++ 9.50 Uhr: Sanchez winkt Mega-Handgeld +++

Schnappt Manchester United Stadtrivale City Alexis Sanchez weg?

Wie die englische Sun berichtet, sollen die Red Devils stark am Chilenen vom FC Arsenal interessiert sein. Der Stürmer stand Ende August kurz vor einem Wechsel zu den Citizens, Arsenal lehnte jedoch ein 70 Millionen Euro schweres Angebot ab.

Im nächsten Sommer kann Sanchez ablösefrei wechseln - und ManUnited will sich bereits jetzt das Vorkaufsrecht sichern.

Laut des Berichts bietet der Klub von Jose Mourinho 30 Millionen Euro Handgeld an, falls sich der 28-Jährige bereits jetzt für United entscheidet. Offziell darf Sanchez erst am 1. Januar einen Vorvertrag unterzeichnen, gegen Zahlung der Summe soll sich ManUnited jedoch eine mündliche Übereinkunft erhoffen.

Sanchez war im Sommer bei diversen Klubs im Gespräch, unter anderem beim FC Bayern. Aufgrund der Gehaltsforderungen zog sich der FCB jedoch aus dem Poker zurück.

+++ 8.45 Uhr: Noch zwei Klubs im Rennen um Goretzka +++

Der Wechselpoker um Leon Goretzka nimmt wieder Fahrt auf.

Laut Sport Bild soll der Schalker einen Transfer zu den englischen Giganten Liverpool, Chelsea, Manchester United oder Manchester City ablehnen. Auch eine Verlängerung auf Schalke, das ihm angeblich ein Jahresgehalt von knapp zehn Millionen Euro bietet, kommt nicht infrage.

Da das Interesse von Real Madrid und Paris Saint-Germain erkaltet zu sein scheint, kommen laut dem Bericht nur noch zwei Klubs für den 22-Jährigen in Frage: Der FC Barcelona und der FC Bayern.

Der deutsche Rekordmeister soll sich bereits im Mai mit dem Mittelfeldspieler einig geworden sein und ist weiter stark interessiert.

Allerdings funkt nun Barca dazwischen: Als Nachfolger des alternden Andres Iniesta (33) ist Goretzka in den Fokus gerückt, die Scouts der Katalanen sollen den Vize-Kapitän von S04 intensiv beobachten. Goretzka wird sich wohl für die sportliche Perspektive entscheiden, sein Vertrag läuft Ende Juni 2018 aus.

Goretzka selbst äußerte sich am Dienstagabend in der ARD Sportschau und meinte, er sei geehrt vom Interesse Schalkes, mit ihm verlängern zu wollen. Allerdings sei er noch mitten in der Entscheidungsfindung.

Christian Heidel legt bereits einen Zeitrahmen fest: "Bis spätestens zur Winterpause, davon gehe ich aus, wird die Sache geklärt sein", sagte der Sportvorstand der Sport Bild.

Dienstag, 19. September:

+++ 17.57 Uhr Lewandowski lässt Zukunft offen +++

Robert Lewandowski hat Gerüchte über seinen vorzeitigen Abschied vom FC Bayern befeuert.

"Sie wissen selbst, wie schnelllebig Fußball ist. Es gibt Spieler, die auf so eine Frage antworten: 'Ich will hier meine Laufbahn beenden.' Und dann kommt der Klub und sagt: 'Danke, aber wir brauchen dich nicht mehr.' Aber für mich gilt: Ich habe Vertrag bis 2021 und wir fühlen uns sehr wohl in München", sagte der polnische Torjäger dem Magazin 11Freunde und ließ damit seine Zukunft letztlich weiter offen.

Zuletzt war vor allem aus Spanien kolportiert worden, dass der 29-Jährige kommenden Sommer mit einem Wechsel zu Rekordchampion Real Madrid liebäugelt.

"Ich lebe seit zehn Jahren mit der Situation, dass es ständig Spekulationen um mich gibt. Wechselgerüchte. Teams, die Interesse an mir anmelden. Anfangs, das gebe ich zu, habe ich mich schwerer damit getan, diese Faktoren vollständig wegzudrücken. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ich habe gelernt, dass ich daran sowieso nichts ändern kann", sagte Lewandowski zu diesem Thema.

Mit fünf Saisontreffern nach vier Spieltagen hat er bewiesen, dass ihn diese Spekulationen nicht belasten.

Auch die Diskussion über die ausufernden Transfersummen lässt Lewandowski relativ kalt: "Mich interessieren keine Zahlen oder was mit anderen Spielern passiert. Natürlich bin ich überrascht, wie rasant sich die Transfersummen erhöhen, aber letztlich muss ich auf meine Karriere schauen und abwägen, was ich erreichen kann. Um es kurz zu machen: Es interessiert mich einfach nicht, wer das Geld hat, woher es kommt und wohin es geht."

+++ 17.30 Uhr: Rafinha spricht über Wechselgedanken +++

Rafinha sitzt beim FC Bayern häufiger auf der Ersatzbank. Zu häufig für seinen Geschmack. Der Brasilianer drängt auf mehr Einsatzzeit beim deutschen Rekordmeister - und spricht über einen möglichen Vereinswechsel.

"Ich hatte schon vor dieser Saison Angebote aus England und Spanien. Das wissen die Verantwortlichen", sagte der Außenverteidiger im Interview mit der Sport Bild.

Die Klubverantwortlichen könnten sich aber "immer auf mich verlassen", betonte der 32-Jährige: "Der FC Bayern ist in meinem Herzen, ich gebe immer 100 Prozent."

Deswegen denke er, "dass die Verantwortlichen verstehen, dass ich gerne spielen will, mir aber ansonsten Gedanken über meine Zukunft machen muss". Spielzeit allein scheint ihm allerdings nicht zu reichen.

Aufgrund des Ausfalls von David Alaba hatte Rafinha zuletzt als Linksverteidiger gespielt - was ihm nicht komplett behagt. "Jeder weiß, dass ich lieber rechts hinten spielen will, das ist meine Position. Ich habe sechs Jahre gemeinsam mit Philipp Lahm gespielt und eingesehen, dass ich oft auf der Bank sitzen musste", erklärte der Ex-Schalker.

"Verstehen Sie mich nicht falsch: Joshua Kimmich ist ein super Junge", betonte Rafinha: "Aber ich will natürlich auch spielen, muss mir auch Gedanken über meine Zukunft machen."

+++ 16.24 Uhr: So trieb Rummenigge Kroos zu Real Madrid +++

Toni Kroos ist derzeit der erfolgreichste deutsche Fußball-Profi. Mit Real Madrid reiht er einen Triumph an den anderen.

Dabei könnte der gebürtige Greifswalder noch immer beim FC Bayern spielen, wenn die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung 2014 nicht gescheitert wären.

Nun erklärt Stefan Reinartz, warum genau Kroos vom Rekordmeister zu den "Königlichen" wechselte. Klub-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte ihm die geforderte Gehaltserhöhung nicht genehmigt - mit der Begründung, er sei kein Weltklasse-Spieler. "Toni ist ein Freund von mir. Ich kenne die ganze Geschichte", wird Reinartz im Bleacher Report zitiert.

"Toni ging es nicht um Geld allein. Er braucht das Vertrauen von anderen Spielern. Er wusste, dass er ein Weltklasse-Spieler war", sagte Reinartz, der eine Saison lang zusammen mit Kroos bei Bayer Leverkusen spielte.

"Aber Karl-Heinz Rummenigge sagte zu Toni: Wir zahlen Dir nicht mehr als zehn Millionen Euro, denn Du bist kein Weltklasse-Spieler. Das war der entscheidende Punkt."

Rummenigge vergraulte nicht nur Kroos, er verärgerte damals auch Pep Guardiola. Der Trainer hatte Kroos zu diesem Zeitpunkt ein Jahr trainiert und wollte mit ihm unbedingt weiterarbeiten.

"Guardiola hat alles probiert. Er ist schier verrückt geworden, als die Bayern Kroos' Vertrag nicht verlängerten. Aber es war wegen des Machtworts von Rummenigge nicht möglich. Es war ein No-Go", so Reinartz.

Seitdem wurde Kroos zwei Mal Champions-League-Sieger mit Real Madrid. Die Bayern warten seit 2013 auf einen Triumph in der Königsklasse.

+++ 15.53 Uhr: Wechsel von Genua-Wunderkind schon beschlossen? +++

Mit zwei Toren schoss sich der 16-Jährige Pietro Pellegri am Sonntag ins Rampenlicht.

Der Stürmer vom CFC Genua erzielte binnen 17 Minuten einen Doppelpack gegen Lazio Rom und traf damit als erster im Jahr 2001 geborener Spieler in Italien.

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Allerdings könnte das Vergnügen Genuas an seinem Wunderkind von kurzer Dauer sein: Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, hat sich der 16-Jährige bereits mit dem AC Mailand auf einen Wechsel im Januar 2018 verständigt.

Allerdings soll laut Sun auch Jose Mourinhos Manchester United auf den Youngster aufmerksam geworden sein.

Der 1,91 Meter große Angreifer steht in Genua noch bis 2019 unter Vertrag und ist der Sohn von Genua-Manager Marco Pellegri.

+++ 15.44 Uhr: Entscheidung im Costa-Poker naht +++

Atletico Madrid hat angeblich ein finales Angebot für Diego Costa abgegeben.

Laut Marca bieten die Colchoneros 65 Millionen Euro für die Dienste des Spaniers vom FC Chelsea. Damit wäre der Stürmer der teuerste Transfer der Klubgeschichte. Zunächst sollen 55 Millionen Euro fließen, die restliche Summe ist abhängig von der Leistung Costas.

Costa hat bei den Blues keine Zukunft mehr und darf den Klub verlassen. Seit Monaten gilt Atletico als Favorit für eine Verpflichtung, allerdings saß der Klub im Sommer noch eine Transfersperre ab.

2014 hatte der 28-Jährige Atletico in Richtung London verlassen, nun soll die Rückkehr erfolgen.

+++ 14.41 Uhr: Zidane verlängert bei Real +++

Trainer Zinedine Zidane hat seine Vertragsverlängerung beim spanischen Rekordmeister Real Madrid bekannt gegeben. "Ich habe verlängert", sagte der Franzose auf einer Pressekonferenz am Dienstag.

Nach Angaben der spanischen Sportzeitung AS unterzeichnete Zidane bei den Königlichen vor kurzem einen neuen Drei-Jahres-Vertrag bis 2020.

Demnach verdoppelte Real nach den zwei Champions-League-Triumphen in Folge auch sein Gehalt. Statt vier soll der ehemalige Weltfußballer jetzt acht Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Zidane trainiert die Madrilenen seit Januar 2016.

+++ 14.20 Uhr: ManCity will mit Jesus verlängern +++

Manchester City hat die Verhandlungen über eine Verlängerung mit Gabriel Jesus aufgenommen.

Laut Daily Mail soll der 20-Jährige für seine guten Leistungen belohnt werden. Der Brasilianer kam im Januar aus seiner Heimat zu ManCity und traf bei 15 Startelfeinsätzen zwölfmal.

Sein Grundgehalt von derzeit gut vier Millionen Euro soll ebenso wie die Bonuszahlungen angehoben werden, im Gegenzug soll der noch bis 2021 datierte Kontrakt ausgedehnt werden.

Jesus war City-Coach Pep Guardiola vor einem knappen Jahr 30 Millionen Euro wert, in dieser Saison erzielte er bei sechs Einsätzen fünf Tore. Auch mit Kevin De Bruyne und David Silva wollen die Citizens vorzeitig verlängern.

+++ 13.45 Uhr: Real heiß auf Bilbao-Keeper +++

Real Madrid möchte sich offenbar mit Kepa Arrizabalaga verstärken.

Der 22-Jährige steht noch bis kommenden Sommer bei Athletic Bilbao unter Vertrag und könnte anschließend ablösefrei wechseln.

Wie die Marca berichtet, ziehen sich die Verhandlungen über eine Verlängerung seit zehn Monaten hin. Bilbao möchte die Ausstiegsklausel des U21-Nationaltorwarts von 10 auf 65 Millionen Euro anheben, eine Einigung lässt jedoch auf sich warten.

Dies ruft Real auf den Plan: Coach Zinedine Zidane gilt als großer Fan der bisherigen Nummer eins Keylor Navas, einen Wechsel von David de Gea (Manchester United) lehnte der Trainer ab. Nun könnte mit Kepa eine kleinere Lösung realisiert werden.

Kepa wurde bei der U21-EM im Sommer mit Spanien Vize-Europameister
Kepa wurde bei der U21-EM im Sommer mit Spanien Vize-Europameister © Getty Images

+++ 12.27 Uhr: Watzke dementiert Dembele-Klausel +++

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (58) hat spanische Medienberichte dementiert, wonach DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund aufgrund der schweren Verletzung des Franzosen Ousmane Dembélé (20) vom FC Barcelona mit einer Kürzung der Bonuszahlung um zehn Millionen Euro rechnen müsse. "Diese Klausel gib es nicht", sagte Watzke der Bild.

Dembélé erlitt am vergangenen Samstag einen Sehnenriss im linken Oberschenkel und muss voraussichtlich vier Monate pausieren. Am Dienstag soll er in Helsinki von einem Spezialisten operiert werden. Die spanische Sporttageszeitung Marca berichtet in diesem Zusammenhang, dass der BVB durch Dembélés Verletzung bereits ein gutes Viertel der Boni abschreiben kann. 

Dem Blatt zufolge würde Dortmund zehn Millionen Euro am Saisonende kassieren, wenn der Franzose in seiner ersten Spielzeit für Barcelona auf 50 Pflichtspieleinsätze kommt. Diesen Wert kann der Flügelstürmer aufgrund seiner langwierigen Verletzung nun nicht mehr erreichen.

Watzke bei t.online.de: "Das ist eine totale Fake-News. Diese Klausel gibt es nicht. Es gibt einen Bonus für eine gewisse Anzahl an Spielen. Allerdings ist die genannte Anzahl zum einen falsch. Zum anderen wird über die gesamte Vertragslaufzeit von fünf Jahren gezählt. Wir müssen demnach auf keinen einzigen Euro verzichten."

Der BVB hatte Dembélé für 105 Millionen Euro Ablöse und bis zu 42 Millionen Euro Bonuszahlungen an Barca abgegeben.

+++ 11.52 Uhr: Ribery lehnte 40-Millionen-Angebot ab +++

Beim FC Bayern kämpft Franck Ribery derzeit um einen Stammplatz. In China hätte er diesen sicher gehabt - zusätzlich zu einem unfassbaren Jahresgehalt.

Wie die Münchner AZ berichtet, bot ein chinesischer Klub dem Franzosen sagenhafte 40 Millionen Euro Gehalt für ein Jahr. Außerdem soll er an den Einnahmen von Fanartikel-Verkäufen beteiligt gewesen sein. Damit wäre er einer der bestverdienendsten Fußballer der Welt geworden.

Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte der 34-Jährige Angebote aus China vorliegen. "Das ist richtig, schon vor zwei Jahren. Als ich gehört habe, wie viel Geld ich dort verdienen kann, war das erst einmal unglaublich", meinte Ribery im Juli.

Zu einem Wechsel kam es dennoch nicht. "Ich fühle mich sehr wohl in München und wollte hier bleiben." Wichtig sei für ihn nicht das Geld, sondern "Fußball für das Herz, das Vergnügen."

Ribery, desen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, hatte nach seinem vieldiskutierten Trikotwurf in der Champions League ein Liebesbekenntnis an die Bayern-Fans gepostet.

"Ich war immer einer der ehrlichen und loyalen Spieler in diesem Geschäft, ich respektiere die Fans und ich respektiere den Club, den ich liebe. Solange ich auf dem Feld stehe, werde ich, Franck Ribery, unsere Farben verteidigen und in jedem Spiel mit all meiner Leidenschaft bei der Sache sein. Weil ich den Fußball liebe, aus Liebe zu unseren Anhängern und um viele Fans auf der Welt glücklich zu machen."

Selbt 40 Millionen Euro konnten den Fanliebling deshalb nicht umstimmen.

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+++ 11.37 Uhr: Tianjin-Boss nimmt Abstand von Aubameyang +++

Nach dem geplatzten Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zu Tianjin Quanjian hat sich Präsident Shu Yuhui zum Poker geäußert.

"Wir waren kurz davor, Aubameyang zu verpflichten, aber es hat nicht funktioniert. Es ist eine Schande, aber die Akte ist geschlossen", erklärte der Boss des Tabellenvierten im englischen Magazin FourFourTwo.

Einen erneuten Anlauf im Winter plant Tianjin vorerst nicht. Es sei "unmoralisch, jetzt noch nach Dortmunds Stürmerstar zu wildern, nachdem die neue Bundesligasaison erst vor wenigen Wochen begonnen hat. Das werde ich definitiv nicht tun."

Neben einer Ablöse von etwa 70 Millionen Euro hätte der Dortmunder in Fernost bis zu 20 Millionen Euro Jahresgehalt kassieren können. Ein Wechsel platzte jedoch auch wegen der Auflagen des chinesischen Verbandes. "Sie legen bei den Verpflichtungen von ausländischen Spielern großen Wert auf rationales Investment. Wir werden diese Vorgaben absolut respektieren", teilte Yuhui mit.

Statt Aubameyang verpflichtete Tianjin letztlich Kölns Anthony Modeste für 40 Millionen Euro.

+++ 11.06 Uhr: Kühne dreht HSV den Geldhahn zu +++

Schlechte Nachrichten für den Hamburger SV: Mäzen und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne wird vorerst kein Geld mehr in den Bundesligisten investieren.

"Für mich ist jetzt erst mal Schluss", sagte der 80-jährige Unternehmer in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Als Begründung nannte er auch die Entwicklung bei den Ablösesummen auf dem Transfermarkt, die er als "beängstigend" bezeichnete.

Der Milliardär hat nach eigenen Angaben insgesamt etwa 60 Millionen Euro in den Verein gesteckt. Die Summe sei "unverhältnismäßig viel Geld, aber in der Branche werden ja mittlerweile noch ganz andere Beträge gezahlt".

+++ 10.57 Uhr: Trotz Zusage - Gladbach sagt Terodde ab +++

Simon Terodde stand in der Sommerpause unmittelbar vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach.

Der Stürmer vom VfB Stuttgart war dank einer Ausstiegsklausel für sechs Millionen Euro zu haben und gab der interessierten Borussia laut Bild bereits seine Zusage.

Kurzfristig ließ Manager Max Eberl den Deal jedoch platzen und entschied sich gegen den 29-Jährigen. Ende August investierte Gladbach schließlich in den günstigeren Raul Bobadilla vom FC Augsburg.

Terodde wartet noch auf sein 1. Saisontor, am Abend soll es ausgerechnet in Gladbach klappen (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

+++ 9.53 Uhr: Topklubs heiß auf Lazio-Star +++

Nach seinen starken Leistungen in den vergangenen Monaten weckt Sergey Milinkovic-Savic das Interesse bei zahlreichen Topklubs.

"Es gab großes Interesse von verschiedenen Vereinen, wie denen aus Madrid, Manchester und Mailand", erklärte Berater Mateja Kezman bei Radio CRC. "Aber Milinkovic-Savic möchte glücklich sein und spielen, um voranzukommen und einer der Besten in seiner Rolle zu werden."

Der 22-Jährige hat zwar bei Lazio Rom noch einen Vertrag bis 2022, könnte allerdings schon im Sommer weg sein.

"Es ist schwierig, ihn woanders als bei Lazio zu sehen, wo er gut in die Saison gestartet ist, aber ich kann einen Abschied nicht ausschließen", sagte der Berater des Serben.

Sergej MIlinkovic-Savic hat sich bei Lazio Rom zu einem Leistungsträger entwickelt
Sergej MIlinkovic-Savic hat sich bei Lazio Rom zu einem Leistungsträger entwickelt © Getty Images

+++ 8.45 Uhr: Hazard sagt PSG ab +++

Paris Saint-Germain denkt trotz der Verpflichtungen der Superstars Neymar und Kylian Mbappe weiter an Verstärkungen für die Offensive.

Seit zwei Jahren umwirbt der französische Topklub laut der englischen Metro Chelsea-Star Eden Hazard - auch Real Madrid soll Interesse am 26-Jährigen haben.

Doch dieser denkt nicht an einen Wechsel zu PSG - im Gegenteil: "Große Stars wollen in der Ligue 1 spielen, das ist eine gute Sache. Aber wenn ich zurückkehre, dann will ich für Lille spielen - das ist mein Klub."

Der Belgier wechselte 2012 von OSC Lille nach London und könnte sich eine Rückkehr zurückkehren. "Es gibt einige große Klubs und es war schon eine attraktive Liga, als ich vor sechs Jahren darin spielte", sagte Hazard der französischen Zeitung SFR Sport.

Ein Wechsel komme für ihn jedoch noch nicht in Frage: "Ich will noch Karriere machen und habe noch einige Saisons vor mir."

+++ 7.30 Uhr: ManUnited-Star vor dem Absprung? +++

Gerade während Superstar Paul Pogba verletzt ausfällt, spielt Marouane Fellaini eine wichtige Rolle im Mittelfeld bei Manchester United. Auch United-Coach Jose Mourinho hält viel vom Belgier - und doch könnten sich die Wege bald trennen.

Denn der 29-Jährige ist mit Manchesters Angebot für eine Vertragsverlängerung nicht zufrieden, wie die Daily Mail berichtet. Offenbar will ManUnited den auslaufenden Kontrakt des Mittelfeldspielers nur um ein Jahr verlängern. Fellaini würde aber gern längerfristig unterschreiben.

Sollten die Verhandlungen mit dem Belgier weiter stocken, dürfte Fellaini mit Sicherheit auf den Zetteln von einigen europäischen Top-Klubs landen. Gerade aus Italien hatte United bereits in der Vergangenheit immer wieder Anfragen für den defensiven Mittelfeldspieler erhalten.

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