Für 40 Millionen: Holt Bayern den nächsten Spanier?
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München - Der frühere City-Star soll bereits den Medizintest absolviert haben. Aki Watzke schließt Transfers seiner Spieler in Richtung München aus. Der Transferticker.

  • Nasri vor Rückkehr in die Premier League (18.58 Uhr)
  • Bayern angeblich an Hermoso interessiert (11.03 Uhr)
  • Watzke schließt Abgänge zum FCB aus (08.30 Uhr)

+++ 18.58 Uhr: Nasri vor Premier-League-Rückkehr +++

Samir Nasri ist wegen einer Dopingsperre noch bis Anfang 2019 gesperrt - doch danach könnte es für den derzeit vereinslosen Franzosen wieder aufwärts gehen.

Wie der Evening Standard berichtet, hat der 31-Jährige bereits den Medizintest bei West Ham United absolviert. Die Hammers suchen nach der schweren Verletzung des früheren Dortmunders Andriy Yarmolenko (Achillessehnenriss) einen Außenstürmer.  

Der Vertrag soll zunächst nur bis zum Ende der laufenden Spielzeit datiert sein - mit einem wöchentlichen Gehalt von umgerechnet 90.000 Euro.

Nasri würde bei West Ham wieder auf Trainer Manuel Pellegrini treffen, unter dem er schon bei Manchester City spielte. Bis Januar 2018 trug Nasri das Trikot des türkischen Erstligisten Antalyaspor, anschließend wurde sein Vertrag aufgelöst.

+++ 11.03 Uhr: Holt Bayern den nächsten Spanier? +++

Uli Hoeneß hat Wintertransfers am Sonntag ausgeschlossen, aber frische Gesichter zum Sommer angekündigt. Der spanische Radiosender Cadena Cope möchte erfahren haben, dass der FC Bayern auf der Innenverteidiger-Position nachrüsten möchte. Im Fokus sei dabei der 23-jährige Mario Hermoso von Espanyol Barcelona. 

Hermoso spielte sich mit zuletzt starken Leistungen in den Vordergrund und wurde sogar für die spanische Nationalmannschaft berufen - angebliche Ablösesumme: 40 Millionen Euro. Ein Problem für den FCB könnte ein Vertragsdetail des Spaniers werden: Hermoso wurde bei Real Madrid ausgebildet - und die Königlichen besitzen ein Rückkaufrecht für schlappe 7,5 Millionen Euro

+++ 08.30 Uhr: Watzke schließt Abgänge zum FCB aus +++

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich zu den wirtschaftlichen Machtverhältnissen in der Bundesliga geäußert.

"Die Bayern sind wirtschaftlich immer noch deutlich stärker als wir, aber ein bisschen wehren können wir uns schon", sagte Watzke bei Sky

Den Verkauf von einem seiner Spieler in Richtung München hält Watzke aktuell für ausgeschlossen: "Dass im nächsten Jahr einer von unseren Jungs das Trikot von Bayern München trägt, würde ich ausschließen. Wir haben da ein bisschen vorgesorgt. Bei uns gibt es keine Ausstiegsklausel", verrät der 59-Jährige. 

Die Zeiten, in denen der BVB seine besten Spieler zum FC Bayern ziehen lassen musste, seien laut Watzke vorbei. "Bei Robert Lewandowski und Mario Götze konnten wir uns noch nicht wehren", kommentierte der BVB-Boss die veränderte Vertragssituation seiner Akteure. 

Sonntag, 11. November:

+++ 14.22 Uhr: Wintertransfers? Das sagen die Bayern-Bosse +++

Legt der FC Bayern angesichts der Pleite im Topspiel bei Borussia Dortmund und des aktuellen Sieben-Punkte-Rückstandes auf den BVB im Winter auf dem Transfermarkt nach? Geht es nach den Bossen des Rekordmeisters, erscheint das aktuell eher unwahrscheinlich.

"Wir werden sicherlich jetzt keine Aktivitäten am Transfermarkt machen", erklärte FCB-Präsident Uli Hoeneß bei Sky. Er habe nicht das Gefühl, dass der Trainer "ein Problem hat, eine vernünftige Mannschaft aufzustellen".

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge ließ sich am Samstagabend auf SPORT1-Nachfrage zumindest eine Hintertür offen.

Auf die Frage, ob er Wintertransfers beim FC Bayern ausschließen könne, erklärte Rummenigge: "Das kann ich leider nicht seriös beantworten. Ich schließe weder ein noch aus."

Hoeneß kündigte einen Tag später an, man werde "nächstes Jahr, wenn der zweite Schritt des Umbruchs kommt, sicherlich das Mannschaftsgesicht ziemlich verändern".

Für die Rückrunde baut der 66-Jährige dagegen auf die Rückkehr der aktuell verletzten Kingsley Coman, Thiago und Corentin Tolisso. "Vor allem Tolisso und Coman sind ja praktisch Neuzugänge, denn die haben dieses Jahr noch gar nicht gespielt", meinte Hoeneß.

+++ 13.35 Uhr: Watzke kündigt Gespräche mit Götze an +++

Mario Götzes Vertrag beim BVB läuft noch bis 2020. Ob der WM-Finaltorschütze darüber hinaus eine Zukunft in Schwarzgelb habe, wurde Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Sky gefragt.

Die Antwort: "Wir werden natürlich Gespräche führen. Mario ist ein Dortmunder Junge, den haben wir nicht bei uns, um Geld mit ihm zu verdienen."

+++ 11.48 Uhr: Macht Sanchez schon wieder den Abflug? +++

Alexis Sanchez ist gerade mal zehn Monate bei Manchester United. Satte 34 Millionen Euro zahlten die "Red Devils" damals an den FC Chelsea. Doch so richtig happy ist Sanchez nie unter Trainer Jose Mourinho. Der Starcoach ist mit den Leistungen des Chilenen schon lange nicht mehr zufrieden, was die Situation des Spielers nicht einfacher macht.

Die Situation scheint verfahren. Für Mourinho sollen Sanchez' Darbietungen "ein Rätsel" sein, wie er der Times erzählte. Laut der angesehenen englischen Zeitung möchte Sanchez den Verein schon wieder verlassen.  

Fernando Felicevich, der Berater des Chilenen, habe in Paris Saint-Germain auch schon einen interessanten wir interessierten Verein gefunden. 

Samstag, 10. November:

+++11.10 Uhr: Doping-Sünder Nasri stellt irre Forderungen +++

Seit dem 1. November ist das 18-moantige Spielverbot gegen Samir Nasri aufgehoben. Der 31-Jährige wurde von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen des Dopingverstoßes gesperrt.

Jetzt hofft Nasri, früher beim FC Arsenal und Manchester City unter Vertrag, für rund vier Millionen zu West Ham United wechseln zu dürfen.  

Der französische Mittelfeldspieler führt derzeit Gespräche mit den West Ham-Verantwortlichen. Ein Wechsel dürfte allerdings schwer realisierbar sein, denn Nasri besteht darauf, dass seine Gehaltsforderungen erfüllt werden. Die sind üppig: knapp 100.000 Euro fordert er pro Woche.  

Zuletzt spielte Nasri 2016 für ManCity am Ball. Ganz schön selbstbewusst also solche Forderungen zu stellen...

Freitag, 9. November

+++14.22 Uhr: Deshalb ging Alves nie nach England +++

Dani Alves hat in einem Interview bei Sky Sports erklärt, weshalb es ihn in seiner Karriere nie in die englische Premier League zog.

Der 35 Jahre alte Brasilianer in Diensten von Paris Saint-Germain hätte 2007 zum FC Chelsea und 2016 zu Manchester City wechseln können.

"Ich war kurz davor. Dass ich nicht zu Chelsea gewechselt bin, lag am Klub, nicht an mir. Ich war davon überzeugt, dass der Wechsel durch ist, ich mit Mourinho zusammenarbeiten werde. Ich weiß nicht, ob er andere Informationen bekommen hat, dass nicht dort hin wechseln will oder was auch immer. Aber seitdem ist unsere Beziehung nicht mehr die beste", so der Rechtsverteidiger.

Mit City sei eigentlich auch schon alles klar gewesen: "Aber der Transfer kam aus familiären Gründen nicht zustande. Im Leben musst du alles abwägen. Ich treffe meine Entscheidungen lieber vorsichtig, sodass sie in meinem Umfeld niemandem schaden. Wenn die Leute um mich herum glücklich sind, bin ich es auch. Dann kann ich meinen Job besser machen."

Alves zog es stattdessen zu PSG. Eine erneute Zusammenarbeit mit Pep Guardiola, seit 2016 Coach von City, blieb ihm damit verwehrt. "Das ist für mich sehr schade. Ich bewundere ihn sehr. Er weiß, dass mein Respekt gegenüber ihm gigantisch groß ist. Ich wollte wieder mit ihm arbeiten, aber dann kam etwas dazwischen."

Guardiola hatte Alves beim FC Barcelona trainiert. Dort holten sie gemeinsam unter anderem das Triple.

+++ 10.51 Uhr: Real will offenbar Verteidiger holen +++

Real Madrid liebäugelt offenbar damit, Mario Hermoso von Espanyol Barcelona zurückzuholen - und das bereits im Januar.

Der Innenverteidiger, der erstmals für die spanische Nationalmannschaft nominiert wurde, hatte zwischen 2005 und 2015 in der Jugend der Königlichen gespielt. Nach einer einjährigen Leihe bei Real Valladolid wechselte er 2017 für 400.000 Euro nach Katalonien.

Real sicherte sich eine Kaufoption, die nun bereits genutzt werden könnte. Nach Angaben der Marca beträgt sie 7,5 Millionen Euro. 

Der Plan, den 23-Jährigen, gebürtig ein Madrilene, schon im Winter zu verpflichten, kommt nicht von ungefähr.

Die Verletzungsprobleme in der Defensive ziehen sich bei den Königlichen durch die bisherige Saison.

Aktuell sind mit Sergio Ramos, Nacho Fernandez, Alvaro Odriozola und Sergio Reguilon nur vier Verteidiger fit. Mit Daniel Carvajal, Marcelo und Raphael Varane müssen aktuell gleich drei Stammspieler pausieren. Auch Jesus Vallejo, der in dieser Saison noch keine einzige Minute auf dem Platz stand, gehört dem Lazarett an.

+++ 8.48 Uhr: Wechsel? Sancho bekennt sich zum BVB +++

Jadon Sancho verschwendet keine Gedanken an einen womöglich baldigen Abgang von Borussia Dortmund. In einem Interview mit der Bild-Zeitung hat sich der 18 Jahre alte Engländer vielmehr zum BVB bekannt.

"Im Fußball kann man nie wissen, was passiert. Das ist ja nicht mal eine Floskel, das stimmt einfach. Aber - und das kann ich ganz ehrlich sagen - ich verschwende keinen Gedanken an einen Wechsel", stellte das englische Offensiv-Juwel klar. 

Sancho habe "dem BVB viel zu verdanken und mit dieser Mannschaft noch eine Menge vor. Ich bin glücklich hier und habe ja auch nicht umsonst so lange unterschrieben".

Sein Vertrag läuft bis 2022. Der Brite war 2017 für 7,84 Millionen Euro von Manchester City nach Dortmund gewechselt. 

+++ 7.59 Uhr: Modeste im Januar nach Stuttgart? +++

Anthony Modeste befindet sich offenbar im Visier des VfB Stuttgart. Nach Bild-Informationen soll sich der Klub nach dem ehemaligen Profi des 1. FC Köln erkundigt haben.

Eine Stürmer-Verpflichtung hat das Bundesliga-Schlusslicht auch dringend nötig. In acht von elf Pflichtspielen in dieser Saison erzielte man kein Tor.

Modeste hält sich aktuell bei der zweiten Mannschaft von Köln fit. Wegen eines Gehaltsstreits kündigte der 30-jährige Franzose seinen Vertrag bei dem chinesischen Klub Tianjin Quanjin zuletzt.

Gibt es noch vor Januar eine Einigung vor dem FIFA-Schiedsgericht, wäre Modeste für den VfB ablösefrei zu haben

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