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Schock-Diagnose für Klay Thompson. Der Star der Golden State Warriors erleidet im entscheidenden Finalspiel gegen Toronto einen Kreuzbandriss und fällt lange aus.

Die Golden State Warriors haben die Final-Niederlage gegen die Toronto Raptors teuer bezahlt.

Wie die Warriors inzwischen offiziell bestätigt haben, zog sich der Shooting Guard bei der Pleite im entscheidenden sechsten Spiel einen Riss des vorderen linken Kreuzbands zu und fehlt den "Dubs" damit mindestens bis zum Start der neuen Spielzeit. Nach Informationen von ESPN-Experte Adrian Wojnarowski könnte sich die Reha jedoch sogar bis Februar oder März 2020 hinziehen.

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Der 29-Jährige verletzte sich im dritten Viertel, als er bei einem Dunking-Versuch von Danny Green gefoult wurde, und sich bei der Landung unglücklich das Knie verdrehte. Zwar kehrte er nach einer kurzen Behandlung noch einmal auf das Feld zurück, um seine beiden fälligen Freiwürfe zu verwandeln, anschließend konnte er aber nicht wieder zurückkehren.

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Auch Durant verletzt sich in Playoffs schwer

"Es ist brutal, mit welchen Verletzungen unsere Jungs zu kämpfen hatten", zeigte sich Warriors-Coach Steve Kerr sichtlich geknickt, und das sogar schon vor Bekanntwerden der Diagnose. Auch Superstar Steph Curry äußerte sein Mitgefühl für Thompson. "Er hat heute alles gegeben, war fantastisch. Es war schon schlimm, so ein Freak Play zu sehen, bei dem er so unglücklich landet. Man denkt dann an die Person, an den Menschen, der das Spiel so liebt", sagte er.

Vor Thompson hatte sich bereits Kevin Durant im fünften Spiel schwer verletzt, indem er erst sein Comeback nach einer Wadenverletzung gegeben hatte. Wie er gestern mitteilte, zog sich der Allstar-MVP einen Riss der Achillessehne zu und wurde bereits operiert.

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Unklar ist hingegen noch, ob das Duo auch in der kommenden Saison gemeinsam für die Franchise aus San Francisco auf dem Parkett stehen wird. Sowohl Thompson als auch Durant werden im Sommer zu Free-Agents und könnten das Team dann verlassen.

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