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Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere bekommt Georg Grozer ein großes Lob von seinen Teamkollegen ab. Der Protagonist selbst will nicht sprechen.

Georg Grozer wollte nach dem traurigen Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nichts sagen. Dafür sprachen seine Teamkollegen - und verneigten sich verbal vor dem Starspieler, dessen Traum von einem Abschied im Nationaltrikot bei den Olympischen Spielen in Tokio unerfüllt bleibt.

"Danke. Danke, dass er so viele Bälle versenkt hat. Es war mir eine Ehre und Freude, ihn so lange begleiten zu dürfen und ihm die Bälle zuzuspielen", sagte Kapitän Lukas Kampa stellvertretend für seine Mitspieler: "Es ist nicht nur in der Nationalmannschaft eine Freundschaft gewachsen, die bestehen bleiben wird. Er hat einen großen Anteil an den Erfolgen, die wir gefeiert haben. Wir hätten ihm gerne einen Abschied aus Tokio gegönnt."

Dazu kommt es nach dem deutlichen 0:3 (20:25, 20:25, 23:25) gegen Frankreich im Finale des Qualifikationsturniers in Berlin nicht. Wie vor vier Jahren in Rio muss die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes Olympia als Zuschauer verfolgen. Dem Team steht nicht nur wegen Grozer ein großer Umbruch bevor. 

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Kampa bemängelt deutsche Fehler

Im Falle einer erfolgreichen Qualifikation wäre dieser erst nach den Sommerspielen eingeleitet worden. Gegen Frankreich kam das deutsche Team aber an seine Grenzen.

"Um zu gewinnen, hätten wir noch besser aufschlagen müssen als die Franzosen", sagte Kampa: "Wir hatten zu viele Fehler im Spiel." 

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