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München - Nach der Verletzung von Thiago muss der FC Bayern seinen stärksten Spieler ersetzen. Übernimmt Kimmich die Rolle des Regisseurs? Für Trainer Kovac tun sich Probleme auf.

Es gibt diesen wunderbaren Satz, der viel aussagt über den Stellenwert von Thiago Alcantara beim FC Bayern derzeit.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dieser Tage über den kleinen Spielmacher, er sei "der Dirigent eines zuweilen atonal musizierenden Orchesters". Das war eine ziemlich treffende Beschreibung dessen, was sich gerade so zuträgt beim Rekordmeister.

Das Spiel der Münchner in diesen Wochen ist arg verstimmt. Es hat etwas von herbstlicher Depression. Zum großen Teil ist es Thiagos Verdienst gewesen, dass der Rumpelfußball in den zurückliegenden Spielen überhaupt mit Punkten belohnt worden ist.

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Beim 3:1 in Wolfsburg, einer insgesamt trägen Partie, initiierte er die entscheidenden Angriffszüge, durch die Bayern nach vier sieglosen Spielen in Folge endlich mal wieder gewann. 

Beim 2:1 in Mainz erzielte der Spanier nicht nur das Siegtor, er war auch laufstärkster (12,08 Kilometer) und zweik