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München - Nach der Pleite gegen Hertha BSC verlangt Horst Heldt im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 "Lösungen" von Andre Breitenreiter - gewährt ihm aber eine Frist.

Auch am Morgen nach der 0:2-Heimpleite von Hannover 96 gegen Hertha BSC hat Manager Horst Heldt ein Bekenntnis zu Trainer Andre Breitenreiter vermieden, aber eine Schonfrist bis zum kommenden Spieltag gewährt.

"Da ist jeder in der Verantwortung", sagte Heldt im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. Der Nachfrage von Moderator Thomas Helmer zur Zukunft des Coachs wich er zunächst aus.

Später im Lauf der Sendung stellte Heldt allerdings klar, dass Breitenreiter kommende Woche bei Mainz 05 auf der Bank sitzen wird. "Das schließe ich aus", antwortete Heldt auf die Frage, ob Breitenreiter schon unter der Woche die Entlassung drohe.

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Es wurde jedoch deutlich, dass Breitenreiter die Aufforderung, bis dahin für "Lösungen" zu sorgen, als Ultimatum begreifen muss.

Horst Heldt spricht von "Tiefpunkt"

Heldt, der den Schauplatz der TV-Diskussionsrunde mit ernstem Gesicht betrat, nannte die Niederlage einen "Tiefpunkt", vor allem "wegen der Art und Weise".

Hannover ist am Samstag auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht, steht mit 9 Punkten aus 13 Spielen auf Platz 17 der Tabelle (Der CHECK24 Doppelpass mit Horst Heldt: JETZT LIVE im TV und im Stream auf SPORT1).

Bereits unmittelbar nach dem Spiel war Heldt spürbar von seinem Weggefährten aus Schalker Tagen abgerückt.  "Auch der Trainer ist gefragt, alles muss auf den Tisch", sagte Heldt. Es brauche "Lösungsansätze, die muss ich auch vom Trainer hören".

Im Dopa bekräftigte Heldt seine Aussagen - betonte zugleich aber auch Breitenreiters Verdienste für 96 und sein "exzellentes Verhältnis" zum Coach. Die Leistung, die das Team aktuell zeige, sei "auch nicht sein Anspruch".

Andre Breitenreiter: Vertrag bis 2021

Nächste Woche muss Hannover bei Mainz 05 antreten. Danach stehen die Spiele gegen Bayern München, den SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Präsident Martin Kind hatte drei Siege bis zur Winterpause gefordert - vor der Partie gegen Berlin.

Der 45 Jahre alte Breitenreiter steht noch bis 2021 bei Hannover unter Vertrag, er führte die Niedersachsen 2017 zum Wiederaufstieg und in der vergangenen Saison auf Platz 13.

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