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Kylian Mbappé spricht über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern und darüber, warum er den deutschen Rekordmeister auch in Zukunft noch häufig als Gegner schlagen muss.

Kylian Mbappé ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der wertvollsten Fußballer des Planeten. 

Ob der französische Weltmeister eines Tages beim FC Bayern landen könnte? Ausgeschlossen hat es der 22-Jährige zumindest nicht. "Im Fußball weiß man nie, was passiert. Aber ich bin derzeit sehr glücklich, wie es ist", erklärte der Superstar von Paris Saint-Germain im Interview mit der Sport Bild

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Erste inoffizielle Abwerbungsversuche gab es auch bereits, wie Mbappé mit einem Augenzwinkern zugab: "Lucas (Bayern-Profi Lucas Hernández, Anm.d.Red.) hat mir gesagt, dass ich nach München zu Bayern kommen soll." Bayern gehöre zu den fünf besten Klubs der Welt: "Man kann ihnen nur gratulieren, wie sie es in jedem Jahr schaffen, die Qualität im Kader zu erhalten. Sie wissen einfach, was sie tun." 

Mbappé: Werde weiter gegen FC Bayern gewinnen müssen

Mit Jérôme Boateng und David Alaba verliere der FCB zwar zwei Abwehrspieler, aber in München habe man ein "klares Konzept, das macht sie zu einem großen Verein". Mit der Verpflichtung seines Landsmanns Dayot Upamecano habe Bayern einen "hervorragenden" Spieler dazu gewonnen. 

Mbappé steht bei PSG noch bis 2022 unter Vertrag, sein Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi hatte einen Verkauf oder gar einen ablösefreien Transfer zuletzt mit deutlichen Worten ausgeschlossen. Allein deshalb ist ein Transfer zu den Bayern in absehbarer Zukunft nicht denkbar, die finanzielle Situation tut ihr Übriges

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Bayern sei immer Favorit auf jeden Titel, erklärte Mbappé: "Ich werde also auch in Zukunft immer gegen Bayern gewinnen müssen, wenn ich einen Pokal gewinnen möchte." Für ihn als Stürmer und Gegenspieler sei vor allem der Blick auf Manuel Neuer, einen "der besten Torhüter der Fußball-Geschichte", wichtig. 

So bereitet sich der Superstar auf Neuer vor

In der Champions League gab es bisher schon mehrere Duelle, bei der Europameisterschaft wird er Deutschland - und damit Neuer - schon im ersten Vorrundenspiel gegenüber stehen. "Ich habe schon einige Male gegen ihn gespielt, deshalb kenne ich ihn sehr gut. Aber natürlich schaue ich ihn mir vorher noch einmal an und analysiere alles, um zu erkennen, was er besonders mag und was er nicht mag." 

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Das werde ihm helfen, den Bayern-Keeper zu überwinden - was er bei der Analyse erkannt habe, wollte er nicht verraten. 

Deutschland gehört im Kampf um den EM-Titel für ihn zu den Mitfavoriten. So respektvoll wie er über den FC Bayern redete, sprach Mbappé auch über das DFB-Team: "Das deutsche Team ist gespickt mit vielen jungen Spielern, die extrem ambitioniert sind. Hinzu kommen Rückkehrer wie Thomas Müller." 

Deutschland habe eine außergewöhnliche Mannschaft mit einem sehr starken Kollektiv. Dennoch müsse Frankreich in der Gruppe, die von Titelverteidiger Portugal und Ungarn komplettiert wird, den ersten Platz erreichen. 

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