Neymar bleibt trotz Galavorstellung bescheiden
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München - Neymar überragt beim Schützenfest von PSG gegen Belgrad. Mit seinem Dreierpack übertrumpft er sogar brasilianische Legenden. Thomas Tuchel schwärmt.

4:0 nach 45 Minuten, 6:1 nach 90. Paris Saint-Germain hat Roter Stern Belgrad am zweiten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase in Einzelteile zerlegt.

Hauptverantwortlich dafür: Neymar. Der teuerste Fußballer der Welt eröffnete den Torreigen nach 20 Minuten traumhaft per Freistoß und legte nur 158 Sekunden später zum 2:0 nach.

In der 81. Minute setzte er, erneut per Standard, den Schlusspunkt der Partie - und machte damit seinen Dreierpack perfekt. Dafür benötigte er neun Abschlüsse. Jeder dritte Versuch landete also hinter der Torlinie.

Tuchel schwärmt: "Bester Spieler Europas"

Thomas Tuchel zeigte sich begeistert. "Neymar war sensationell. Er ist ein ganz besonderer Schlüsselspieler. Es ist wichtig für uns, den besten Spieler Europas zu haben", so der PSG-Trainer.

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Der Treffer zum Endstand war ein historischer. Gemeinsam mit Ex-Weltfußballer Kaka liegt Neymar nun an der Spitze der Brasilianer mit den meisten Toren in der europäischen Königsklasse. Beide stehen bei 30 Treffern.

"Ich bin glücklich, denn es war eine wichtige Marke. Und mich freut es, wie wir als Mannschaft und ich selbst gespielt haben", so der Südamerikaner.

Erreicht hat der Superstar diese Marke aber nicht bloß mit diesem Dreierpack. Es war bereits sein zweiter, womit er die Legenden Ronaldo, Ronaldinho, Rivaldo und Romario (je ein Hattrick) hinter sich lässt.

Neymar macht's wie Ronaldo

In Diensten des FC Barcelona hatte Neymar sich 2013 gegen Celtic Glasgow bereits dreimal in die Torschützenliste eingetragen.

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Ebenfalls erstaunlich: Die Galionsfigur der Pariser ist der erste Spieler seit Cristiano Ronaldo mit zwei direkten Freistoßtreffern in einem Champions-League-Spiel. CR7 war das 2009 im Trikot von Real Madrid gegen den FC Zürich gelungen.

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