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München - Pierre-Emerick Aubameyang schießt Arsenal fast im Alleingang ins Europa-League-Finale. Vergleiche zu Gunners-Idol Thierry Henry drängen sich auf.

Mehr Lob geht eigentlich nicht als mit einer Klub-Legende verglichen zu werden. Und das nach eineinhalb Jahren.

Pierre-Emerick Aubameyang war schon immer ein besonderer Typ. Marke extrovertiert. Optisch und von seinem Spiel her. 

Zu seiner Zeit bei Borussia Dortmund (2013 bis 2018) entwickelte sich der Stürmer zu einem unverzichtbaren Element im Spiel der Schwarz-Gelben. In seiner letzten Saison für den BVB erzielte der Gabuner in 16 Spielen 13 Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. 

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In der Spielzeit 2016/2017 waren es in 32 Partien 31 Tore und zwei Assists. Es war damals nur eine Frage der Zeit, wann erste Angebote mit horrenden Summen auf den Tisch kommen. 

Vor seinem Wechsel im Januar 2018 vom BVB zum FC Arsenal gab es ein wochenlanges Gezerre und viel Theater. Der Spieler streikte sich am Ende weg. Mit einer Ablösesumme in Höhe von 63,75 Millionen Euro wurde er zum bis dahin teuersten Neuzugang in der Geschichte des englischen Traditionsklubs.

Auch bei den Gunners machte Aubameyang da weiter, wo er in Dortmund aufgehört hatte. In den ersten 13 Spielen traf der Angreifer zehnmal. In der aktuellen Runde stehen nach 35 Einsätzen 20 Tore zu Buche. Keine Frage, Aubameyang ist Arsenals Lebensversicherung.  

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Vergleiche mit Arsenal-Legende Henry

Der 29-Jährige ist inzwischen der, der dem legendären ehemaligen Arsenal-Stürmer Thierry Henry am nächsten kommt, sagte Martin Keown.

Legende: Der Franzose Thierry Henry spielte von 1999 bis 2007 für den FC Arsenal
Legende: Der Franzose Thierry Henry spielte von 1999 bis 2007 für den FC Arsenal © Getty Images

Der ehemalige Defensivspezialist und Kapitän der Gunners war besonders für seine lange Zugehörigkeit zum FC Arsenal bekannt. Mit dem FC Arsenal gewann er zwischen 1993 und 2004 jeweils drei englische Meisterschaften (1998, 2002 und 2004) und FA-Cup-Trophäen (1998, 2002 und 2003).

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Keown ist voll des Lobes über Aubameyang. Nach dem 4:2-Sieg im Europa-League-Halbfinale beim FC Valencia meinte der 52-Jährige bei BT Sports: "Ich habe es schon einmal gesagt, aber er ist Thierry Henry am nächsten und er hat das heute Abend bewiesen."

Ex-Gunners-Profi schwärmt von Aubameyang

Mit seinen drei Treffern im Mestalla stockte Aubameyang wettbewerbsübergreifend auf 29 Tore in dieser Saison auf.

"Wir erheben uns jedes Mal von unseren Sitzen, wenn Aubameyang den Ball hat. Man muss aber auch Unai Emery (Arsenal-Coach, d. Red.) dafür loben, wie Aubameyang und Lacazette, aber auch Mesut Özil unter ihm spielen."

Und weiter: "Aubameyang durfte vergangenes Jahr im Europapokal nicht spielen und wie sehr hat ihn Arsenal da vermisst. Er ist heute zeitweise wie Eden Hazard mit dem Ball losgerannt. Er war heute Abend ein Top-Spieler für mich. Ich habe gesagt, dass er Henry am nächsten ist und er hat es gezeigt." 

Der Ausgleich, Aubameyangs erster Streich am Donnerstag, nahm Valencia nach der 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel früh den Wind aus den Segeln. In der zweiten Halbzeit legte Arsenal nach, als Alexandre Lacazette blitzschnell zuschlug und Aubameyang schließlich den Sieg mit seinen zwei Toren vergoldete.

Lacazette träumt von der Trophäe

"Auba war heute Abend unglaublich", sagte Lacazette hinterher. 

Für das Finale am 29. Mai in Baku gegen den FC Chelsea, der sich im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt 4:3 (1:1, 0:1) durchsetzte, hat der Franzose nur ein Ziel: "Wir wollen in der nächsten Saison in der Champions League spielen und wir wollen jetzt die Trophäe."

Weitere Tore von Aubameyang wären dafür natürlich hilfreich.

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