Darts-Profi Devon Petersen ist in den sozialen Medien Opfer rassistischer Beleidigungen geworden, wie der Südafrikaner nach einem Spiel in der MODUS Super Series offenbarte.
Darts-Ass enthüllt Rassismus-Skandal
Petersen, der bereits neunmal an der PDC-Darts-WM teilnahm, hatte sich am Freitag mit 4:3 gegen Noa-Lynn van Leuven durchgesetzt. Ein enttäuschter Zuschauer, der offenbar darauf gewettet hatte, dass der „African Warrior“ mit 4:2 gewinnen würde, beleidigte diesen daraufhin rassistisch mit den Worten „du nutzloser schwarzer Mistkerl“. Das geht aus einem von Petersen geteilten Nachrichtenverlauf hervor.

Der 38-Jährige zeigte sich unbeeindruckt und antwortete dem User: „Du erwartest, dass mich rassistische Beleidigungen treffen... Ich bete, dass dein Leben mit einer großen Menge an Weisheit und Wissen gesegnet ist, damit du in Zukunft nicht versuchst, so etwas anderen Menschen anzutun.“
Darts-Star spricht Klartext
Petersen erklärte zudem, dass er den Vorfall bewusst teile, um zu zeigen, dass Darts-Spieler nicht nur positive Nachrichten erhalten: „Ich gebe diesem Kerl keine Plattform, um ihn zu verunglimpfen, aber lasst mich euch zeigen, warum man sich soziale Medien nicht zu Herzen nehmen sollte, besonders wenn es jemand ist, der versucht, einen negativ zu beeinflussen.“
Zudem erläuterte der Darts-Profi in dem mittlerweile wieder gelöschten Post, dass er in seinem Heimatland Südafrika aufgrund seiner Hautfarbe und seines ethnischen Hintergrunds hoch angesehen werde. Seine Kultur habe eine bewegte Geschichte und sei weltweit stark repräsentiert.

Petersen, der bei der Darts-WM dreimal das Achtelfinale erreichen konnte, war zuletzt an der Organisation des afrikanischen Qualifikationsturniers für die kommende WM beteiligt.
Dort sicherte sich der Südafrikaner Cameron Carolissen einen Startplatz für das prestigeträchtige Turnier im Alexandra Palace.