Deutliche Worte von Darts-Legende Wayne Mardle! Nachdem Luke Littler seinen zweiten WM-Titel in Folge gewonnen hatte und während des Turniers kaum ernsthaft geprüft wurde, hat Mardle die Konkurrenz in die Pflicht genommen.
Darts-Legende wendet sich an Luke Littlers Konkurrenten
Klarer Appell an Littlers Konkurrenz
„Luke Littler hat immer wieder bewiesen, dass er länger besser spielen kann als jeder andere, und genau das ist es. Es wurden 31 Legs gespielt, er hat 23 davon gewonnen. Er hat Gian van Veen nur wenige Chancen gelassen“, stellte der 52-Jährige bei Sky Sports UK fest.
Darts-WM: Littler? „Er ist einfach der Beste“
Er fügte hinzu: „Es gibt nichts, was er an einer Dartscheibe nicht kann, aber wir kommen an einen Punkt, an dem es nur noch um Luke geht. Im Moment dreht sich alles um ihn. Das Format spielt keine Rolle. Er ist einfach der Beste.“
Mardle verwies darauf, dass Littler nicht nur bei der WM, sondern auch bei den vorherigen Turnieren kaum gefordert wurde. Schließlich habe er die vergangenen 20 Spiele allesamt gewonnen.
Littler triumphierte nicht nur am Samstagabend im Londoner Alexandra Palace, sondern auch bei den Players Championship Finals und beim Grand Slam of Darts. Die letzte Niederlage setzte es beim 34. Players Championship Turnier am 30. Oktober 2025 gegen den Kanadier Matt Campbell (5:6).
Mardle nimmt die Konkurrenz in die Pflicht
„Es liegt an den anderen Spielern, besser zu werden, aber das ist ein hoher Standard. Wir haben derzeit einige gute Spieler, aber sie müssen sich steigern, um Luke Littler einzuholen“, machte Mardle deutlich.
Der viermalige WM-Halbfinalist bezeichnete Littler als ein „Darts-Phänomen“, welches seinen „Status als Ausnahmetalent“ unterstrichen habe. Der Engländer ist sich sicher: „Littler scheint bereit für eine Ära der Dominanz, ähnlich wie Phil Taylor.“
Mardle verwies darauf, dass das 18 Jahre alte Wunderkind stets über 100 Punkte im Drei-Dart-Average spielen würde und dies sein Standard sei. Bei der WM spielte Littler in sechs von sieben Matches über 100 Punkte im Schnitt. Lediglich in der zweiten Runde gegen den Waliser David Davies (3:0) verpasste Littler die 100-Punkte-Marke (97,15).
In Anbetracht dessen betonte Mardle: „Die anderen müssen sich verbessern. Ich glaube nicht, dass er sich verschlechtern wird.“