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Darts-WM: TV-Änderung wegen Littler

TV-Änderung wegen Littler

Luke Littler erreicht das WM-Halbfinale mit einer Machtdemonstration. Anschließend gibt er wie gewohnt ein TV-Interview - allerdings nicht direkt vor den Fans im Ally Pally.
Luke Littler verrät nach dem Halbfinaleinzug bei der Darts-WM, dass er für das Spiel gegen Ratajski nicht trainiert hat.
Luke Littler erreicht das WM-Halbfinale mit einer Machtdemonstration. Anschließend gibt er wie gewohnt ein TV-Interview - allerdings nicht direkt vor den Fans im Ally Pally.

Nach Luke Littlers kontroversen Aussagen über die Fans im Alexandra Palace bei der Darts-WM hat ein TV-Sender Konsequenzen gezogen und eine bedeutende Änderung vorgenommen. (Darts-WM vom 11. Dezember bis 3. Januar LIVE auf SPORT1)

Zwar stand Littler im Anschluss an seine Machtdemonstration im Viertelfinale gegen Krzysztof Ratajski (5:0) am Donnerstagabend wie üblich bei Sky Sports Rede und Antwort - allerdings sprach das 18 Jahre alte Wunderkind dieses Mal nicht auf der Bühne vor den Fans, sondern im Studio des Senders.

So schaltete der britische Sender unmittelbar nach dem Spiel am Neujahrstag in die Werbepause, bevor Littler im sendereigenen Studio im Ally Pally seine Eindrücke zum Sieg gegen Ratajski schilderte.

Zur Erinnerung: Als Littler am Montag nach seinem Drittrunden-Duell mit Rob Cross (4:2) noch vor dem Publikum gesprochen hatte, wählte er scharfe Worte gegen die anwesenden Zuschauer.

„Darf ich nur eins sagen? Ihr bezahlt die Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld, also danke, danke für mein Geld! Danke, dass ihr mich ausgebuht habt. Danke – kommt schon!“, rief er gereizt im Interview auf der Bühne. Teile der Fans hatten ihn zuvor während des Matches gegen Cross mit Buhrufen provoziert.

Littler lobt Publikum im Ally Pally

Nun fand Littler nach seinem Duell mit Ratajski lobende Worte für das Publikum.

„Die Zuschauer waren heute Abend sehr gut“, bilanzierte er. „Es ist natürlich Neujahr – also vielleicht ein paar neue Fans. Die Fans waren großartig. Ich war gut, und es geht wieder mit dem Halbfinale.“

„The Nuke“ fügte hinzu: „Es gab hier und da ein paar Buhrufe, aber sobald ich auf die Bühne kam, war das Publikum absolut unglaublich.“

Er habe den Zuschauern beim Betreten der Bühne zugeklatscht, „damit sie wussten, dass ich sie auf meiner Seite haben wollte“, schilderte Littler weiter. „Sie waren auf meiner Seite, und ich habe meine Aufgabe erfüllt.“

Darts-WM: Littler lernt aus Fan-Zoff

Der WM-Titelverteidiger blickte aber auch auf den Fan-Zoff zurück: „Ich wachse mental als Spieler. Ich weiß, wie ich damit umgehen muss. Das Spiel gegen Rob Cross hat mich definitiv auf die Probe gestellt.“

Abschließend hatte Littler dann aber doch noch eine Anmerkung zum Publikum beim Ratajski-Spiel. „Es gab ein paar Deutsche, die ‚Es gibt nur einen Krzysztof Ratajski‘ gesungen haben, aber das war auch schon alles“, erklärte er.

Rund um den Walk-on des Teenagers am Neujahrstag waren noch lautstarke Buhrufe und Pfiffe zu vernehmen. Als das Spiel gegen Ratajski dann lief, gab es jedoch Gesänge und Sprechchöre für „The Nuke“.