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Haller zu Borussia Dortmund: Darum kann sich der BVB den Mega-Deal leisten

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Haller zu Borussia Dortmund: Darum kann sich der BVB den Mega-Deal leisten

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Wie kann sich der BVB Haller leisten?

Wie kann sich der BVB Haller leisten?

Borussia Dortmund schlägt erneut auf dem Transfermarkt zu und verpflichtet Sébastien Haller von Ajax Amsterdam. Ein Transfer, der viel Geld kostet.
Sébastian Haller wechselt zum BVB. Nicht nur bei Ajax Amsterdam zeigte er sich torhungrig, auch bei Eintracht Frankfurt war das der Fall. Wegen Szenen wie diesen, hat der BVB zugeschlagen.
Patrick Berger
Patrick Berger

Der BVB greift an!

Sébastien Haller ist schon der siebte Neuzugang in diesem Sommer. Und die Transferperiode hat offiziell noch gar nicht angefangen (das Fenster öffnet erst am 1. Juli). Der neue Sportchef Sebastian Kehl treibt mit seinem Team den Personal-Umbruch weiter mit aller Kraft voran. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Für Haller blättern die Schwarzgelben nach SPORT1-Informationen 31 Millionen Euro hin, weitere vier Millionen Euro können an Bonuszahlungen dazukommen. Der Stürmer absolvierte am Donnerstag den Medizincheck, vollzogen wurde der Transfer allerdings noch nicht - auf Wunsch von Ajax Amsterdam (Warum Haller ohne Unterschrift abreiste)

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Durch die Verpflichtungen von Haller, Karim Adeyemi (30 Millionen Euro als Sockelbetrag von Salzburg), Nico Schlotterbeck (20 Millionen Euro als Sockelbetrag von Freiburg) und Salih Özcan (5 Millionen Euro von Köln) haben die Dortmunder in diesem Sommer bereits 86 Millionen Euro investiert. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Die Frage, die sich viele Fußball-Fans stellen: Wie kann sich der BVB das trotz Millionen-Verluste im Zuge der Corona-Pandemie leisten?

Haaland-Verkauf beschert dem BVB ordentlich Kohle

Kürzlich erst hat der börsennotierte Pott-Klub vermeldet, dass man durch Corona, die vorzeitige Trennung von Trainer Marco Rose und die Misserfolge in den Pokal-Wettbewerben im vergangenen Spieljahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht ist, als bislang angenommen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2021/22 plane man mit einem Fehlbetrag im Konzern zwischen 25 und 29 Millionen Euro. Zuvor war man noch von einem Minus von 17 bis 24 Millionen Euro ausgegangen.

  • „Die Dortmund-Woche“, der SPORT1 Podcast zum BVB: Alle Infos rund um Borussia Dortmund - immer dienstags bei SPORT1, auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt

Was den Dortmundern zweifelsohne hilft: Der Verkauf von Erling Haaland. Der zu Manchester City abgewanderte Superstar hat der Borussia rund 75 Millionen Euro eingebracht, was transferbereinigt am Ende rund 35 bis 40 Millionen Euro heißt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Weiterhin rechnet man mit Transfererlösen durch einen Abgang von Manuel Akanji. Der Schweizer, an dem mehrere Klubs aus Italien und England interessiert sind (dem BVB liegt aber noch kein adäquates Angebot vor), soll rund 25 Millionen Euro einbringen. Der Verkauf von Thorgan Hazard (rund 15 Millionen Euro) nach England und ein Abgang von Nico Schulz (Lazio Rom ist interessiert) erscheinen zudem möglich.

Geld aus Sancho-Deal noch da

Des Weiteren zehrt der BVB noch immer von einer Erhöhung des Grundkapitals Im September vergangenen Jahres hatte der Börsenklub vermeldet, dass das Kapital durch Ausgabe neuer Aktien um 18,4 Millionen Euro auf 110,4 Millionen Euro erhöht wurde. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Übrigens: Die Kohle für Jadon Sancho, der im vergangenen Sommer für satte 85 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt ist, und Leonardo Balerdi (für 11 Millionen zu Marseille) wurde auch nicht komplett ausgegeben. Rund 45 Millionen Euro investierte die Borussia für Donyell Malen (kam für 30 Millionen Euro aus Eindhoven) und Kobel (15/Stuttgart).

All das gibt dem BVB den nötigen Spielraum für den Millionen-Angriff!

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