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FC Bayern: Kein Backup für Alphonso Davies? So plant der FC Bayern

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FC Bayern: Kein Backup für Alphonso Davies? So plant der FC Bayern

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Davies-Backup? So planen die Bayern

Davies-Backup? So planen die Bayern

Nach dem Abgang von Omar Richards hat der FC Bayern keinen Backup mehr für Alphonso Davies. Rüstet der Rekordmeister noch einmal auf der Linksverteidiger-Position nach? SPORT1 kennt den Stand.
Alphonso Davies äußert sich im Rahmen der USA-Reise des FC Bayern München über die Ambitionen in der diesjährigen Champions League.
Kerry Hau
Kerry Hau

Viele Transfers sind getätigt, viele Baustellen geschlossen. Doch wie gehen die Kaderplaner des FC Bayern um Hasan Salihamidzic mit der veränderten Situation auf der Linksverteidiger-Position um? (News: Salihamidzic gesteht Fehler ein)

Nach dem Abgang von Omar Richards in Richtung England (für knapp 10 Millionen Euro zu Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest) steht Trainer Julian Nagelsmann kein Eins-zu-Eins-Backup mehr für Alphonso Davies zur Verfügung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Zuletzt machten immer wieder Meldungen die Runde, Nagelsmann wünsche sich noch einen neuen Spieler für diese Position. Mal wurde Stuttgarts Borna Sosa, mal der inzwischen zu RB Leipzig transferierte Nationalspieler David Raum mit den Münchnern in Verbindung gebracht.

So plant der FC Bayern auf der Linksverteidiger-Position
So plant der FC Bayern auf der Linksverteidiger-Position

Bayern sieht keinen Handlungsbedarf

Nach SPORT1-Informationen sehen die Bayern-Bosse jedoch keinen Handlungsbedarf auf dieser Position, sie bemühen sich nicht um einen neuen Linksverteidiger. Der Plan B, sollte Davies mal ausfallen: Lucas Hernández!

Der Weltmeister von 2018 kennt diese Rolle aus der Zeit unter Nagelsmanns Vorgänger Hansi Flick und der französischen Nationalmannschaft. Zudem stehen genügend Innenverteidiger zur Verfügung, die Hernández im Falle eines Davies-Ausfalls in der Abwehrzentrale vertreten könnten.

Bayerns Plan mit Wanner

Nagelsmann testet im Training aber noch weitere Optionen. Top-Talent Paul Wanner, eigentlich im offensiven Mittelfeld beheimatet, wird im 11-gegen-11 immer wieder auf der linken Defensivseite (mal im 4-2-2-2, mal im 3-5-2) eingesetzt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

In erster Linie aus Personalgründen. Wanner kommt als einer von nur vier „echten“ Linksfüßen im Kader nun einmal am ehesten für den Richards-Part infrage, zumal seine Flanken sehr präzise und gut getimt sind, wie im Trainingslager in den USA zu erkennen war.

Darüber hinaus will das Trainerteam das Eigengewächs auf der sehr laufintensiven Position des Linksverteidigers „challengen“, dessen Ausdauer, Physis und gesamttaktisches Verständnis verbessern.

Auch Stanisic ist eine Alternative

Langfristig aber, das ist nach SPORT1-Informationen auch die Intention der Verantwortlichen, soll sich Wanner im Offensivbereich etablieren. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Dem Teenager selbst ist es mit seinen 16 Jahren völlig egal, auf welcher Position er trainiert. Das Training bei den Profis allein hilft ihm in seiner Entwicklung, er ordnet sich unter – wohlwissend, dass er in dieser Saison vermehrt für die U19 in der Youth League sowie für die U23 in der Regionalliga Bayern zum Einsatz kommen dürfte.

Eine weitere Alternative für die linke Abwehrseite: Josip Stanisic. Der kroatische A-Nationalspieler trainierte in den USA auch ab und zu auf dieser Position – auch, weil die Konkurrenz auf seiner Stammposition hinten rechts mit Neuzugang Noussair Mazraoui und Benjamin Pavard sehr groß ist.

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