Wie geht es weiter mit Manuel Neuer und dem FC Bayern? Im Exklusiv-Interview mit SPORT1 hat Sportvorstand Max Eberl eine zentrale Voraussetzung für eine Vertragsverlängerung beim deutschen Rekordmeister benannt: „Er muss auf Top-Niveau leistungsfähig sein – so wie er es aktuell ist. Das müsste in der kommenden Saison auch der Fall sein.“
FC Bayern: Eberl nennt Vorrausetzung für Neuer-Verlängerung
Neuer-Verlängerung? Das fordert Eberl
Dabei vertraut der Klub aber vor allem auf Neuers Selbsteinschätzung. „Es geht darum, wie Manuel sich fühlt und er sich in der Lage sieht, seine Leistungen noch ein weiteres Jahr zu zeigen“, führte Eberl aus. Zwar sei Neuer „mit bald 40 Jahren immer noch ein Top-Torhüter in Europa“, jedoch müsse es auch „so weitergehen“.
Gemeinsam wolle man deshalb klären, wie es um „seine Motivation und seine Anspannung“ stehe. „Das erwarten wir als Verein und wollen das gemeinsam mit ihm herausfinden“, merkte der Bayern-Boss an.
Die komfortable Torhüter-Situation des FC Bayern
Aktuell zeigt sich: Selbst ein Manuel Neuer ist gegen die Zeichen der Zeit nicht immun. Der 39-Jährige wird aktuell von einer Verletzung heimgesucht und ist nach seinem in Bremen erlittenen Muskelfaserriss für den Kracher gegen Borussia Dortmund fraglich.
Dafür bietet ihm die Zwangspause Gelegenheit, in Ruhe über seine Zukunft nachzudenken. Neuers Vertrag beim FC Bayern läuft zum Saisonende aus. Für Ende März, spätestens Anfang April, hat der Keeper eine Entscheidung angekündigt.
Die Situation ist jedoch besonders: Neuer sei „kein normaler interner Transfer“, sondern „eine Legende“ und bekleide zudem eine Schlüsselposition im Team, erklärte Eberl.
Aktuell sieht der Vorstand den FC Bayern im Tor gut aufgestellt. Die derzeitige Konstellation mit Neuer als Nummer eins und Jonas Urbig sowie Alexander Nübel in der Hinterhand bezeichnete Eberl als „komfortabel“.
Dennoch wolle man „keiner Entwicklung hinterherrennen“ und mit den Beteiligten sprechen. „Der Erste, mit dem man sprechen muss, ist Manuel“, machte er deutlich.