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BVB: Elfmeter-Wirrwarr bei Chelsea-Spiel - Havertz reagiert

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BVB: Elfmeter-Wirrwarr bei Chelsea-Spiel - Havertz reagiert

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Havertz reagiert auf Elfer-Wirrwarr

Der FC Chelsea bekommt einen umstrittenen Elfmeter gegen den BVB zugesprochen. Kai Havertz verschießt - anschließend entsteht Verwirrung auf dem Platz.
Erst der Videobeweis, dann die Wiederholung des Elfmeters für den FC Chelsea sorgen für viel Gesprächsstoff. Der Fantalk ist sich dabei allerdings einig.
SPORT1
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von SPORT1
Der FC Chelsea bekommt einen umstrittenen Elfmeter gegen den BVB zugesprochen. Kai Havertz verschießt - anschließend entsteht Verwirrung auf dem Platz.

Beim Champions-League-Aus des BVB beim FC Chelsea ist es zu verwirrenden Szenen auf dem Platz gekommen.

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Nach einer Flanke von Ben Chilwell hatte BVB-Verteidiger Marius Wolf den Ball an den linken Arm bekommen. Die Pfeife von Schiedsrichter Danny Makkelie blieb zunächst stumm, ehe er nach VAR-Hinweis in der 53. Minute auf Strafstoß entschied.

Kai Havertz trat an, doch setzte den Ball an den rechten Pfosten. Wenig später entschied Makkelie auf Wiederholung. Grund: Einige BVB-Spieler waren zu früh in den Strafraum gelaufen.

„Beim ersten Fehlschuss war es nicht das beste Gefühl. Dann hatte ich aber Glück, wobei ich gar nicht weiß, warum der Elfmeter wiederholt wurde. Ich bin froh, der Mannschaft geholfen zu haben“, sagte Havertz bei Amazon Prime.

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„Ich glaube, wir wären genauso wütend, wenn es für uns so gelaufen wäre“, sagte der Nationalspieler ganz ehrlich. „Man muss den Dortmundern Respekt aussprechen, was die in der Bundesliga gerade leisten – und auch im Hinspiel haben sie es uns extrem schwer gemacht. Im Endeffekt tut es mir auch leid, weil ich den ein oder anderen Freund bei ihnen habe.“

Havertz darf Elfmeter wiederholen

Tatsächlich zeigten die TV-Bilder, dass auch Profis der Blues zu früh losgelaufen waren. War die Wiederholung also regelkonform?

„Absolut. Özcan (Salih Özcan; Anm. d. Red.) ist zwar nicht im Strafraum, läuft aber in den Teilkreis und ist somit zu früh reingelaufen. Korrekte Wiederholung“, erklärte Ex-Bundesliga-Schiedsrichtrer Thorsten Kinhöfer bei SPORT1.

Wolfgang Stark sah es ebenso: „Es sind von beiden Mannschaften Spieler zu früh im Strafraum drin. Deswegen ist die Wiederholung regeltechnisch korrekt“, sagte der 53-Jährige bei Amazon Prime.

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Hätte umgekehrt Havertz getroffen, wäre der Elfmeter wegen des Einlaufens der Chelsea-Spieler wiederholt worden.

Marius Wolf verursachte kurz nach der Halbzeit einen Handelfmeter, den Havertz im zweiten Anlauf zum 2:0 verwandelte. Eine Erklärung des Schiedsrichters bekam der BVB-Spieler allerdings nicht zu hören.
02:46
BVB-Spieler Marius Wolf über den strittigen Handelfmeter gegen den FC Chelsea

Der deutsche Nationalspieler trat also zum zweiten Mal an - und netzte diesmal ein, unten rechts, unhaltbar für BVB-Keeper Alexander Meyer (54.).

Blieb nachträglich die Frage, ob die Elfmeter-Entscheidung selbst korrekt war.

„Für mich ist der Arm noch in einer natürlichen Position. Er geht nicht zum Ball. Deshalb ist es für mich eher tendenziell nicht strafbar“, erklärte Stark - und bekam Unterstützung von einem Ex-Kollegen.

„Für mich kein absichtliches Handspiel + und auch nicht unnatürlich. Er dreht sich weg+ dadurch geht der Arm minimal raus, aber immer noch eng am Körper sowie ohne Spannung, was man am ‚Wegschleudern‘ des Armes sieht. Für mich falsch+ viel Pech für den BVB“, schrieb der frühere Bundesliga-Referee Manuel Gräfe bei Twitter.