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Champions League: Bayern baut absurde Serie aus

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Champions League: Bayern baut absurde Serie aus

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Bayern baut absurde Serie aus

Die Münchner besiegen zum Auftakt der Champions-League-Saison Manchester United. Dabei dehnt der deutsche Rekordmeister auch dank Harry Kane einen irren Lauf in der Gruppenphase aus.
Die Fantalk-Runde diskutiert über Sven Ulreichs Rolle beim FC Bayern und ist voll des Lobes.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der FC Bayern präsentierte sich zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison in starker Form - und ließ dennoch einiges zu! Gegen Manchester United gewann der deutsche Rekordmeister am Mittwochabend nach einer spektakulären Schlussphase in der ausverkauften Allianz Arena unnötig knapp mit 4:3.

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Dabei kam Harry Kane direkt in seinem Königsklassen-Debüt für die Münchner zu seinem Premierentreffer per Elfmeter (53.), bereits zuvor legten Leroy Sané (28.) und Serge Gnabry (32.) die Grundsteine für den Erfolg. Der Top-Joker Mathys Tel (90.+2) erhöhte spät.

Rasmus Højlund (49.), Casemiro (88. und 90.+4) verkürzten für die Red Devils lediglich zwischenzeitlich.

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Durch den Auftaktsieg bauten die Münchner eine schon unwirklich anmutende Serie aus. Die letzten 35 Gruppenspiele gingen im europäischen Wettbewerb nicht verloren, allein die Siegesserie steht nun bei 14 Partien. Beides selbstredend Champions-League-Rekord!

FC Bayern mit irrer Rekord-Serie

Leroy Sané zeigte sich nach dem Spiel bei DAZN gespaltener Meinung: „Im Endeffekt sind wir froh, dass wir heute das erste Champions-League-Spiel (der Saison; Anm. d. Red.) gewonnen haben. Das Spiel war ein bisschen wild. Für die Fans war es bestimmt schön zu sehen, so viele Tore. Klar, offensiv war es gut. Wir müssen aber alle insgesamt ein bisschen weniger Fehler machen. Das war noch ein Tick zu viel.“

Für die Münchner war es ebenfalls der 20. (!) Auftaktsieg in Serie in der Königsklasse, Torstatistik: 51-5. Auch schoss Bayern in den letzten 41 Heimspielen in der Champions League je mindestens ein Tor.

Vor den Wochen der Wahrheit mit fünf Spielen alleine bis zur Länderspielpause am 8. Oktober konnten die Münchner Selbstvertrauen sammeln. Und auch persönlich erreichte ein Bayern-Spieler mit seinem 100. Sieg im 143. Einsatz in der Königsklasse eine historische Marke.

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Vor dem Klassiker hatten die Bayern nach drei mageren Jahren, in denen jeweils schon im Viertelfinale Schluss gewesen war, ihre hohen Ambitionen noch einmal unterstrichen. Auch Superstar Kane, bislang noch ohne Trophäe, machte deutlich, „dass ich um den Titel spielen will. Deswegen bin ich hergekommen.“

Tuchel verzichtete zum Start in die Gruppenphase zunächst auf Ikone Thomas Müller. Dafür begann der zuletzt angeschlagene Jungstar Jamal Musiala. Der gesperrte Trainer selbst verabschiedete sein Team am Bus und nahm seinen Platz als Zuschauer ein.

United mit offensiver Anfangsphase

Von weit oben sah er gleich einmal eine Riesenchance für United. Facundo Pellistri wurde von Alphonso Davies gerade noch abgedrängt, den Nachschuss von Christian Eriksen parierte Sven Ulreich glänzend (4.). Die Bayern taten sich gegen die überraschend forsch auftretenden Engländer sehr schwer.

Doch nach einer knappen halben Stunde sollte sich das Blatt wenden. Leroy Sané schloss in der 28. Minute aus rund 20 Metern zentral ab – und provozierte einen haarsträubenden Torwartfehler von Andre Onana im United-Gehäuse, der den Ball nicht seitlich abwehren konnte und nahezu selbst ins Tor boxte.

Die Bayern bekamen nun mehr Kontrolle. Und plötzlich zauberte auch Musiala, der perfekt auf Gnabry ablegte, der sich die Chance aus kurzer Distanz (32.) nicht nehmen ließ. Fußball verkehrt. Die Treffer zeigten Wirkung bei United.

Kim fälscht Bayern Gegentor unhaltbar ab

Nach der Pause erzielte United jedoch unmittelbar dem Anschlusstreffer - und schöpfte Hoffnung. Rasmus Højlund schloss aus rund neun Metern nach Vorlage von Marcus Rashford durch die Beine von Min-Jae Kim ab, der zum Leidwesen von Sven Ulreich unglücklich abfälschte.

Højlund konnte seinen Adrenalinschub jedoch nur kurz auskosten. Lediglich drei Minuten später verschuldete Teamkollege Eriksen den regelkonformen Handelfmeter, den Harry Kane stramm ins linke untere Eck verwandelte.

Es war bereits der fünfte Treffer des englischen Nationalspielers für den FC Bayern - der erste jedoch in der UEFA Champions League.

Sané verpasste später bei einem Pfostenschuss die Vorentscheidung, ehe die wilde Schlussphase mit drei Toren in den letzten sieben Minuten eingeläutet wurde.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)