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Champions League: Rose verneigt sich vor Guardiola - Álvarez-Traumtor schockt Leipzig spät

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Champions League: Rose verneigt sich vor Guardiola - Álvarez-Traumtor schockt Leipzig spät

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Rose verneigt sich vor Guardiola

RB Leipzig unterliegt Titelverteidiger Manchester City am zweiten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase. Álvarez stellt mit einem Traumtor spät die Weichen auf Sieg.
Auf der Pressekonferenz wird Leipzigs Yussuf Poulsen zu einer möglichen Vertragsverlängerung befragt. Marco Rose grätscht bei Poulsens Antwort dazwischen, verweist auf den Tag der deutschen Einheit und "dass Yussi ja quasi schon seit der Wende hier ist und Leipziger ist".
SPORT1
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von SPORT1
RB Leipzig unterliegt Titelverteidiger Manchester City am zweiten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase. Álvarez stellt mit einem Traumtor spät die Weichen auf Sieg.

Bittere Pleite für RB Leipzig! Trotz einer aufopferungsvollen Energieleistung gingen die Bullen gegen Manchester City leer aus und mussten sich dem Titelverteidiger mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Dabei sah es lange nach einem Punktgewinn für RB aus, doch am Ende feierte City den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

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Es war nicht Erling Haaland, sondern der eingewechselte Julian Álvarez: Der Argentinier traf sehenswert mit einem präzisen Schuss in den rechten Winkel (84.), Janis Blaswich hatte keine Chance. Phil Foden hatte die Gäste nach einer starken Druckphase in Führung (25.) gebracht, unmittelbar nach Wiederanpfiff erzielte Lois Openda nach einem starken RB-Konter den Ausgleich (48.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Jérémy Doku (90. +2).

Die Gäste aus Manchester waren die spielbestimmende Mannschaft und konnten sich aus dem Spiel heraus eine Vielzahl an Torchancen herausspielen. Phil Foden und Erling Haaland wurden vor dem Tor ein ums andere Mal gefährlich. Leipzig kam durch Entlastungsangriffe immer wieder zu gefährlichen Konterchancen.

Guardiola mehr als nur zufrieden

Erfolgscoach Pep Guardiola war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, nach dem Spiel vermeldete er bei DAZN: „Es war nahezu eine perfekte Leistung, abgesehen von den fünf Minuten in der zweiten Halbzeit. Wir haben sehr gut gespielt und sind mit unserer Leistung enorm zufrieden. Es war ein wichtiger Schritt in Richtung K.o.-Phase, jetzt werden wir uns auf die nächsten Herausforderungen konzentrieren. Es hat acht Jahre gedauert, die Jungs auf dieses Niveau zu bringen, ich bin stolz auf die Mannschaft.“

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Sein Gegenüber Marco Rose musste die Leistung der Skyblues neidlos anerkennen, „Wir haben heute von den Besten gelernt! Pep ist ein Weltklasse-Trainer, ich bin mir nicht zu schade, zu sagen: Ich kann von ihm noch einiges dazulernen. Es macht echt Spaß, ihm zuzuschauen.“ Ein Sonderlob bekam Edeljoker Álvarez: „Das war ein Sonntagsschuss, aber am Ende haben wir verdient verloren.“

Manchester City spielerisch überlegen

Leipzig-Coach Marco Rose stellte sein Team im Vergleich zum 2:2 gegen Bayern München auf zwei Positionen um. Für Benjamin Henrichs (Muskelverletzung) spielte Nationalspieler Lukas Klostermann als Rechtsverteidiger. Im Zentrum erhielt Nicolas Seiwald den Vorzug vor Kevin Kampl. Für Manchester starteten neben Haaland auch der im Sommer aus Leipzig nach England gewechselte Innenverteidiger Josko Gvardiol.

Ein enttäuschter Lukas Klostermann schlussfolgerte: „Wir haben als Mannschaft leidenschaftlich verteidigt, aber am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht, trotzdem war es eine ordentliche Leistung.“

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der 0:7-Abreibung begann Leipzig zunächst mit weniger Ehrfurcht. Mit frühem Pressing erzwang RB in den Anfangsminuten einige Ballverluste, die Umschaltmomente spielte Leipzig aber zu unsauber aus.

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Die Sachsen lauerten auch in der Folge auf Fehler der Citizens - und mussten sich immer stärker in Geduld üben. Das Guardiola-Team überzeugte mit enormer Ballsicherheit und spielte den Bundesligisten in der eigenen Hälfte fest. RB war bemüht, bei den schnellen Seitenverlagerungen der Gäste die Räume rechtzeitig zu schließen und lief oft nur hinterher.

Schaffte es Manchester in den Strafraum, wurde es stets brandgefährlich: Erst scheiterten Rico Lewis und Bernardo Silva bei einer Doppelchance (14.), dann verzog Phil Foden nach starker Einzelleistung (19.). Wenig später war der englische Nationalspieler nach einer starken Kombination erfolgreich - die Führung war überaus verdient.

Die Sachsen lauerten auch in der Folge auf Fehler der Citizens - und mussten sich immer stärker in Geduld üben. Das Guardiola-Team überzeugte mit enormer Ballsicherheit und spielte den Bundesligisten in der eigenen Hälfte fest. RB war bemüht, bei den schnellen Seitenverlagerungen der Gäste die Räume rechtzeitig zu schließen und lief oft nur hinterher.

City-Offensive macht Leipzig zu schaffen

Schaffte es Manchester in den Strafraum, wurde es stets brandgefährlich: Erst scheiterten Rico Lewis und Bernardo Silva bei einer Doppelchance (14.), dann verzog Phil Foden nach starker Einzelleistung (19.). Wenig später war der englische Nationalspieler nach einer starken Kombination erfolgreich - die Führung war überaus verdient.

Leipzig wirkte überfordert und hatte Manchester offensiv wenig entgegenzusetzen. Stattdessen drängte City auf das zweite Tor. Haaland, der nur selten in Erscheinung trat, verzog aus spitzem Winkel (31.). Leipzig befreite sich erst zum Ende der ersten Halbzeit etwas vom großen Druck.

In der zweiten Halbzeit gelang Leipzig dann ein Traumstart. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld konterte RB im eigenen Stadion, Openda traf mit dem ersten Schuss auf das City-Tor und stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

Der Ausgleich schaffte Sicherheit. Leipzig kam besser in die Zweikämpfe und schaffte so Entlastung. Manchester strahlte dennoch stets große Gefahr aus. Haaland (57.) hatte die erneute Führung auf dem Fuß, Foden (63.) traf per Freistoß die Latte. RB hatte weitere Kontermöglichkeiten - doch konnte beim Traumtor von Álvarez nur hinterherschauen.

Julian Álvarez schockt Leipzig spät!

Schröder äußert sich zu Eberl

Im Vorfeld der Partie ließ Sportdirektor Rouven Schröder mit Aussagen zu der Zusammenarbeit mit Max Eberl aufhorchen: „Es war eine Entscheidung vom Verein, es wird Gründe gegeben haben. Aber klar ist, besonders gegenüber Max, dass ich das nicht kommentieren mag. Wir haben vertrauensvoll zusammengearbeitet, wir waren sehr fleißig.“ Nach der Eberl-Entlassung ist Schröder vorübergehend mit dessen Aufgaben betraut.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)