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Champions League: Ist Brandt ohne Reus besser? Die BVB-Stars im Datencheck

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Champions League: Ist Brandt ohne Reus besser? Die BVB-Stars im Datencheck

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Ist Brandt ohne Reus besser?

Julian Brandt überzeugt in Abwesenheit von Marco Reus gegen Newcastle. Zufall? Beim Blick auf die Daten kommt Erstaunliches zutage.
Auch Karim Adeyemi hat keine leichte Saison bisher. Gegen Newcastle machte er ein gutes Spiel. Julian Brandt feiert ihn für eine ganz besondere Aktion.
Maximilian Schwoch
Maximilian Schwoch

Er wurde nicht umsonst zum „Man of the Match“ gewählt. Julian Brandt war beim 2:0-Sieg des BVB gegen Newcastle in der Champions League entscheidender Akteur, der Nationalspieler erzielte in der Schlussphase nach toller Vorarbeit von Karim Adeyemi den Treffer zum Endstand.

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Die Auszeichnung der UEFA war folgerichtig, auch von SPORT1 bekam der 27-Jährige mit der 1,5 die beste Note aller BVB-Akteure.

Auch wenn Brandt nach der Partie die Teamleistung hervorhob („Durch die Bank weg haben die Jungs heute alle ihren Job gemacht.“), lässt sich festhalten: Der BVB-Star genoss seine Rolle in Abwesenheit von Marco Reus.

Julian Brandt (r.) war "Man of the Match" gegen Newcastle
Julian Brandt (r.) war "Man of the Match" gegen Newcastle

Reus erstmals seit September nicht in der Startelf

Denn der Ex-Kapitän stand erstmals seit Mitte September nicht in der Startelf von Edin Terzic, kam gegen die Magpies erst kurz nach dem zweiten Treffer in die Partie. Zuvor begann er neun Pflichtspiele in Serie.

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Unter BVB-Fans gibt es durchaus die Ansicht, dass Brandt besser ist, wenn Reus nicht auf dem Feld steht, weil seine Spielweise dann besser zur Entfaltung käme. Doch ist das wirklich so? SPORT1 macht den Daten-Check.

In den bisherigen 16 Pflichtspielen dieser BVB-Saison standen Brandt und Reus achtmal gemeinsam in der Startformation. Die Bilanz: Sechs Siege, ein Remis (gegen den AC Mailand) und eine Niederlage (gegen den FC Bayern). In den anderen acht Spielen, in denen maximal einer der beiden begann, gewann Dortmund viermal bei drei Remis und einer Niederlage.

Kurios wird es, wenn man auf die Torstatistik der Dortmunder blickt. In 629 Pflichtspielminuten standen Reus und Brandt gemeinsam auf dem Feld, erzielte der BVB 13 Treffer, traf also im Schnitt alle 48 Minuten. Zudem kassierte die Terzic-Elf nur vier Gegentreffer.

Kuriose Statistik um Reus und Brandt

Blickt man auf die erzielten Tore, wenn nur einer der beiden Profis auf dem Rasen stand, kommt man auf den exakt gleichen Durchschnittswert: In 811 Minuten traf Dortmund 17-mal, also auch alle 48 Minuten. Es macht also in Sachen erzielter Tore überhaupt keinen Unterschied, ob Reus und Brandt gemeinsam auf dem Feld stehen oder nicht.

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Allerdings: Dortmund kassierte 14 Gegentore, wenn Reus und Brandt nicht gemeinsam spielten, zeigte sich defensiv also deutlich anfälliger.

Mit sechs Pflichtspieltreffern ist Brandt bester Schütze der Dortmunder. Nur bei einem Drittel dieser Treffer stand auch Reus auch dem Feld, eins davon bereitete der 34-Jährige vor (gegen Union Berlin). Brandt legte ebenfalls einen der vier Reus-Treffer auf, stand bei drei dieser auf dem Feld. Generell waren direkte Co-Produktionen Seltenheit.

Ob Brandt wirklich besser ohne Reus ist, lässt sich anhand der vorliegenden Daten nicht zweifelsfrei beantworten. Für den Teamerfolg des BVB scheint es aber unabdingbar zu sein, dass beide Kreativspieler gemeinsam auf dem Feld stehen. Auch wenn der Dienstagabend eigentlich das Gegenteil bewiesen hat.